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Jenoptik schließt Liefervertrag mit Automobilzulieferer Magna ab

Die Jenoptik-Sparte Optische Systeme und die Magna Electronics Europe GmbH & Co. KG haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung optischer Sensoren abgeschlossen. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Die technischen Anlagen für den neuen Auftrag werden Mitte April am Standort Triptis in Betrieb genommen. Die Serienproduktion des Sensors wird ab Sommer dieses Jahres starten. Über den Rahmenvertrag hinausgehend arbeiten Magna und Jenoptik gemeinsamen an der Vorbereitung weiterer Projekte.

Mit dem Auftrag erweitert Jenoptik die Volumenproduktion von Systemen und Modulen für Sensorik- und Imaginganwendungen in der Automobilindustrie. Der Sensor dient dem besseren Schutz von Fußgängern im Falle eines Frontalaufpralls. Er wird am Frontteil nahezu aller Modelle eines führenden deutschen Automobilherstellers angebracht sein und basiert auf dem Prinzip der optischen Informationsübertragung. Im Falle eines Aufpralls ändert sich die Lichtintensität in einem Polymerband und kann so ein entsprechendes Signal abgeben, das eine blitzschnelle Aktion am Fahrzeug auslöst. Dadurch können schwere Verletzungen von Fußgängern im Falle eines Unfalls vermieden bzw. verringert werden.

In Triptis fertigt Jenoptik mit über 200 Mitarbeitern optoelektronische Systeme. Den Großauftrag aus der Automobilindustrie hat Jenoptik aufgrund ihrer umfassenden Kompetenz in der Volumenfertigung solcher Module und Systeme mit besonders hohen Qualitätsanforderungen erhalten. In den vergangenen Jahren wurden u.a. über 100 Millionen optoelektronische Module und Komponenten für medizintechnische Anwendungen gefertigt. Die Fertigung am Standort Triptis ist entsprechend der hohen Anforderungen der Medizintechnik- und Automobilindustrie zertifiziert. Aktuell beliefert der Geschäftsbereich Optoelektronische Systeme diverse Automobil- und Zulieferunternehmen unter anderem mit Komponenten für Head-up-Displays und optischen Sensoren und Komponenten für Fahrerassistenzsysteme, wie z.B. die automatische Spur- oder Schildererkennung. Zum Angebot des Konzerns an die Automobilindustrie zählen darüber hinaus zahlreiche hochtechnologische Systeme, z.B. Messtechnik für die Qualitätssicherung vor allem in der Motorenproduktion, Laser- und Laseranlagen zur Bearbeitung von Interieur-Ausstattungen und Karosserieteilen sowie Imaging- und Infrarot-Kameramodule. Der Auftragseingang aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist seit dem 2. Halbjahr 2010 in allen genannten Bereichen stark gestiegen. Nach mehr als 100 Mio. Euro Umsatzbeitrag aus der Automotive/Maschinenbauindustrie im Geschäftsjahr 2010 soll der Umsatzbeitrag 2011 weiter steigen.

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Zur Jenoptik-Sparte Optische Systeme

Der Jenoptik-Konzern gehört mit der Sparte Optische Systeme zu den wenigen Herstellern weltweit, die Präzisionsoptiken und Systeme für höchste Qualitätsansprüche fertigen. Neben optomechanischen & optoelektronischen Systemen, Modulen und Baugruppen ist die Sparte Entwicklungs- und Produktionspartner für optische, mikrooptische und beschichtete optische Komponenten ¿ sowohl aus optischem Glas, Infrarotmaterialien und aus Kunststoffen. Herausragende Kompetenz besteht in der Entwicklung und Fertigung von Mikrooptiken zur Strahlformung, die in der Halbleiterindustrie und der Lasermaterialbearbeitung zum Einsatz kommen. Zum Produktportfolio gehören weiterhin Systeme und Komponenten für Life Science, Lighting & Energy-Anwendungen, optoelektronische Systeme für die digitale Bilderfassung und -auswertung sowie Kameras für die digitale Mikroskopie. Weitere Infos unter http://www.jenoptik.com/os

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