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Klein aber gehaltvoll - das war die Devise

50 Jahre KNAUER - Pure Neugier: Zum sechsten Mal veranstaltete die Universität Tübingen gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen KNAUER einen Chromatographie-Workshop.

Wie ist es möglich, eine Biochromatographie-Trennsäule in weniger als 30 Minuten zu befüllen? Es braucht einen sehr hohen Druck und eine extrem widerstandsfähige Säule. Wie das in der Praxis umgesetzt wird, zeigte kürzlich Katrin Schubert von der Firma KNAUER in einem Chromatographie-Workshop am Institut für Organische Chemie der Eberhard Karls Universität Tübingen. Parallel dazu führte ihre Kollegin, Dr. Silvia Marten, einen Methodentransfer von der Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC) zur Ultra-Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie (UHPLC) vor. "Mit dem UHPLC-System haben wir es geschafft, 84 Prozent Zeit und 95 Prozent Lösungsmittel gegenüber der herkömmlichen Methode einzusparen", erklärte Dr. Silvia Marten. Mit diesem Ergebnis könnten sowohl die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter im Labor verbessert als auch eine umweltfreundlichere Methode angewandt werden.

Der Workshop in Tübingen stand nicht umsonst unter dem Motto "An die Geräte, fertig,los!". Denn das praktische Training an den Chromatographie-Geräten von KNAUER der Serien PLATINblue und Bioline machte den größten Teil der Veranstaltung aus. Klein aber gehaltvoll - das war die Devise und deshalb wurde der Workshop auch bewusst auf einen kleinen Teilnehmerkreis - etwa 20 Gäste - begrenzt. "Das hatte den Vorteil, dass wir individuell miteinander sprechen und auf die einzelnen Probleme der Anwender in ihren Labors eingehen konnten", sagte Dr. Alexander Bünz, Geschäftsführer der Firma KNAUER, der ebenfalls vor Ort war. Gemeinsam mit Alexandra Knauer, der Tochter des Firmengründers, leitet er das Berliner Unternehmen.

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Die Teilnehmer des Workshops kamen aus den benachbarten Instituten der Universität

Tübingen und aus mittelständischen Unternehmen des Umlandes. Seit 2004 arbeitet KNAUER eng mit Prof. Dr. Klaus Albert vom Institut für Organische Chemie der Universität Tübingen zusammen. So absolvierte zum Beispiel Dr. Silvia Marten, die bei KNAUER die Abteilung Säulen, Phasen und Applikationen leitet, von 2007 bis 2010 ihre Promotion im Arbeitskreis von Prof. Dr. Klaus Albert. Der Workshop in diesem Jahr war bereits die sechste gemeinsame Veranstaltung. "Ein echter Workshop", resümierte Prof. Albert. Die Präsentationen von Dr. Silvia Marten und Katrin Schubert seien sehr eindrucksvoll gewesen.

Der Labormessgerätehersteller KNAUER mit Sitz in Berlin-Zehlendorf entwickelt und produziert Systeme für die Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie und Biochromatographie sowie Osmometer. Das Unternehmen hat derzeit 115 Mitarbeiter. Interessierte und neugierige Schulungsteilnehmer aus der Forschung und Wirtschaft sind bei KNAUER jederzeit willkommen. Denn das Motto des Unternehmens lautet: 50 Jahre KNAUER - Pure Neugier. Zum einen, weil die Firma in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, und zum anderen, weil Neugier die grundlegende Motivation für die Mitarbeiter des Unternehmens ist. Neugier steht dabei für die ständige Suche nach Neuem, nach Innovation und nach Veränderung. http://www.uni-tuebingen.de und http://www.knauer.net

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