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Merck kooperiert mit Palantir bei der Arzneimttelentwicklung

ArzneimittelentwicklungMerck und Palantir gehen Partnerschaft ein

Merck, Darmstadt, hat eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Palantir Technologies bekanntgegeben. Palantir ist Entwickler von Software für Datenintegration und –analyse im Bereich der Arzneimittelentwicklung.

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Im Rahmen dieser Partnerschaft will Merck die hochentwickelten Datenanalysefähigkeiten von Palantir nutzen, um durch eine bessere und schnellere Entwicklung, Vermarktung und Bereitstellung von Arzneimitteln den Therapieerfolg für Patienten zu erhöhen. Im ersten Schritt wird Merck die Technologie von Palantir im Bereich der Krebstherapie und Patientenversorgung einsetzen, später dann in allen drei Unternehmensbereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Finanzielle Einzelheiten der Kooperation wurden nicht bekannt gegeben.

„Wir gehen jetzt die Partnerschaft mit Palantir ein, da die Entwicklung von bahnbrechenden Technologien überlegene Datenanalysefähigkeiten erfordert und Palantir unsere Kompetenzen in dieser Hinsicht optimal ergänzt“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck, bei der Bekanntgabe der Partnerschaft.

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Im Rahmen dieser Partnerschaft werden zunächst drei Initiativen innerhalb des Unternehmensbereichs Healthcare von Merck eingeführt:

• Medical Research & Drug Development: Die Partnerschaft wird durch die Entwicklung einer gemeinsamen Daten- und Analyseplattform die Präzision der Arzneimittelentwicklungsprozesse erhöhen. Forscher von Merck sollen reale Daten aus der Praxis sowie biologische Daten aus der Bioinformatik auswerten können, um herauszufinden, welche Patienten am ehesten Nutzen aus einer bestimmten Therapie ziehen könnten.

• Global Patient Intimacy: Die Partnerschaft wird die Erfahrungen von Patienten, die Produkte von Merck anwenden, verbessern, da umfangreiche Datensätze zur Erhöhung der Patientenbindung und zum besseren Verständnis der Wirksamkeit einer Therapie in der Praxis eingesetzt werden.

• Global Supply Chain: Die Daten- und Analyseplattform von Merck und Palantir soll für bessere Prognosen und eine höhere Agilität im Bereich der Lieferkette sorgen, um Patienten weltweit mit größtmöglicher Schnelligkeit und Zuverlässigkeit mit Arzneimitteln zu versorgen.

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