Merck und Selvita forschen gemeinsam

Wirkstoffsuche

Merck, Darmstadt, hat heute den Abschluss einer auf drei Jahre angelegten Kooperationsvereinbarung mit dem polnischen Unternehmen Selvita aus Krakau bekannt gegeben. Die Unternehmen wollen gemeinsam neue Therapiekonzepte im Bereich Onkologie validieren. Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt.

Ziel der Kooperation ist es, potenzielle erste Vertreter von niedermolekularen Arzneimittelkandidaten für unterschiedliche Krebsindikationen herauszubringen. Beide Unternehmen werden sich mit Finanzmitteln und Ressourcen sowie ihrer Expertise im Bereich der Validierung von Zielmolekülen, Bioinformatik, Arzneimittelchemie, In-vitro- und In-vivo-Biologie und Toxikologie einbringen.

Die Vertragsbedingungen dieser neuen Vereinbarung sehen für Merck die Exklusivrechte am gemeinsamen geistigen Eigentum vor. Im Gegenzug erhält Selvita Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren bei erfolgreicher Entwicklung und Vermarktung von Produkten durch Merck. Die Kooperation umfasst eine Forschungsphase bis zur Identifizierung von Leitstrukturen. Danach übernimmt Merck allein die weitere Forschung und Entwicklung der Projekte.

Selvita ist ein auf die Wirkstoffsuche spezialisiertes Unternehmen, das sich in der Forschung und Entwicklung von Therapien für Krebserkrankungen engagiert und integrierte Dienstleistungen zur Wirkstoffsuche anbietet. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und beschäftigt aktuell über 280 Mitarbeiter - darunter 88 promovierte Wissenschaftler. Derzeit befinden sich mehrere Projekte von Selvita in der frühen oder späten Phase der Wirkstoffsuche; das Unternehmen wird seine ersten Kandidaten voraussichtlich 2016 in die klinische Entwicklung bringen.

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