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Österreich zweitwichtigstes Zielland für deutsche F&E-Investitionen

Leistungsshow Forschungsplatz Österreich in Bayern und Baden-Württemberg

Dass der Forschungsstandort Österreich für deutsche Unternehmen weiterhin attraktiv ist, hat auch die Ende Februar von der ABA-Invest in Austria veranstaltete Leistungsshow Best-of-Austria in Nürnberg, Stuttgart und München gezeigt. Rund 250 Unternehmensvertreter informierten sich über Kooperationsmöglichkeiten und aktuelle Forschungsprojekte in Österreich, wie die internationale Kooperation am Kompetenzzentrum Virtual Vehicle in Graz oder die Rolle von Bosch Österreich im Wandel der Automobilindustrie. "Österreich weist die dynamischste Forschungsquote innerhalb Europas auf", so Bernhard Bachleitner, Direktor für Deutschland bei der ABA-Invest in Austria. "Internationale Unternehmen arbeiten am Forschungsstandort Österreich an Zukunftslösungen und profitieren dabei von attraktiven Förderungen."

Österreich belegt Platz 2 der internationalen Forschungsstandorte, in die deutsche Unternehmen investieren: Insgesamt flossen 530 Mio. Euro von deutschen Unternehmen im Jahr 2011 als Investitionen in Forschung und Entwicklung nach Österreich. Nur die F&E-Aufwendungen deutscher Unternehmen in den USA sind mit 780 Mio. Euro höher.

Österreich ist damit als Forschungsstandort beliebter als Frankreich, Schweiz und Großbritannien (Plätze 3 bis 5). Die aufstrebenden Märkte Indien und China finden sich gemessen an den grenzüberschreitenden F&E-Ausgaben deutscher Unternehmen erst auf Platz 8 und 9. Dies ist eines der Ergebnisse des Jahresgutachtens 2013 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), welches am 27.2.2013 veröffentlicht wurde www.e-fi.de. Das Gutachten bietet aufbereitete Daten und Empfehlungen für die deutsche Forschungs- und Innovationspolitik in der kommenden Legislaturperiode für Deutschland.

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530 Mio. Euro von deutschen Unternehmen für F&E in Österreich

Auch die Bedeutung der in der Alpenrepublik forschenden Unternehmen aus Deutschland für Österreich wird durch den Bericht der Expertenkommission deutlich: Laut Gutachten stammen mehr als 50 % der auslandsfinanzierten F&E-Ausgaben in Österreich aus Deutschland und bei den Erfinderstandorten (Patenten) rangiert Österreich an 5. Stelle. Diese Platzierung ergibt sich aus der Bedeutung der verschiedenen Auslandserfinderstandorte deutscher Unternehmen. Auf den Plätzen 1 bis 4 liegen hier die USA, Niederlande, Frankreich und die Schweiz (s. Seite 77 des Gutachtens).

Forschungsplatz im Herzen Europas

Für die Zukunft sind die Weichen für Innovation gestellt: Forschende Unternehmen aus den Zukunftsbranchen wie Life Sciences, Umwelt & Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) oder Mobilität & Verkehr finden gute Rahmenbedingungen im Land an der Donau vor. Der Forschungsstandort Österreich bietet nicht nur maßgeschneiderte Förderungen und Finanzierungen anwendungsnaher F&E und Grundlagenforschung, sondern verspricht zudem eine Forschungsprämie von 10 % sowie attraktive Steuervorteile. Zahlreiche Kompetenzzentren und Branchencluster tragen überdies zu einer Verdichtung des Netzwerkes zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bei.

Für Forschung und experimentelle Entwicklung wurden im Jahr 2012 rund 8,61 Mrd. Euro ausgegeben. Den Löwenanteil übernahm dabei die Privatwirtschaft mit 3,84 Mrd. Euro (45 %). Mit einer Forschungsquote von 2,80 % liegt die Alpenrepublik ebenfalls deutlich über dem EU-Durchschnitt. Mehr als die Hälfte der unternehmerischen F&E-Leistungen - in der Höhe von rund 2,646 Mrd. Euro - stammten von auslandskontrollierten Unternehmen.

Gute Lebens- und Arbeitsbedingungen stellen die Grundlage für exzellente Forschungsvorhaben dar. Auf dem YouTube-Kanal von ABA-Invest in Austria beschreiben internationale Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete die Vorteile und Rahmenbedingungen des Forschungsstandortes Österreich: www.youtube.com/user/InvestInAustria?feature=watch.

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