Single-use pH- und Sauerstoffsensoren

Melanie Steinbeck,

Thermo Fisher setzt Hamilton-Einwegsensoren für Bioreaktor-Überwachung ein

Patheon by Thermo Fisher Scientific, ein Auftragsentwicklungs- und Fertigungsunternehmen (CDMO) im Biotechnologie- und Pharmabereich, setzt in seinen Einweg-Bioreaktoren auf Einwegsensoren der Hamilton Process Analytics. In der biopharmazeutischen Herstellung ist eine präzise Echtzeitüberwachung kritischer Prozessparameter entscheidend, da bereits geringe Schwankungen von pH-Wert und gelöstem Sauerstoff (DO) die Lebensfähigkeit von Zellen, die Produktivität und die Qualität der Produkte beeinflussen können.

Patheon by Thermo Fisher Scientific integriert Single-use pH- und Sauerstoffsensoren von Hamilton in die biopharmazeutische Produktion zur Bioreaktor-Überwachung. © Thermo Fisher Scientific

Ergebnisse bei pH- und DO-Sensoren

Der „OneFerm“-pH-Sensor erreichte laut Unternehmensangaben unter verschiedenen Betriebsbedingungen eine Genauigkeit von ±0,10 pH-Einheiten. Durch die werkseitige Vorkalibrierung sollen sich Chargenschwankungen und zeitaufwändige Rekalibrierungen minimieren lassen, was zu einer höheren Prozesskonsistenz in Einweg-Bioreaktoren beitragen soll.

Auch der „VisiFerm“-DO-Sensor zeigte nach Angaben von Patheon im Vergleich zu herkömmlichen Sensoren schnellere Reaktionszeiten. Dies ermögliche Prozessanpassungen in Echtzeit und eine präzisere Steuerung der Sauerstoffversorgung. Das schnelle Feedback unterstütze stabile Wachstumsbedingungen während des gesamten Bioreaktorlaufs und helfe, die erforderlichen Standards der Prozesskontrolle einzuhalten.

Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit

Wie Thermo Fisher berichtet, überzeugten sowohl der Einweg-pH- als auch der Einweg-DO-Sensor durch präzise Echtzeitüberwachung, konsistente Genauigkeit und konstante Leistungsfähigkeit über mehrere Produktionszyklen hinweg. Sie sollen damit zur Stabilität, Effizienz und Reproduzierbarkeit in Zellkulturverfahren beitragen.

Anzeige

Das robuste Design gewährleiste laut Unternehmensangaben die Datenintegrität von der Inokulation bis zur Ernte. Zudem unterstützten die Sensoren die Einhaltung regulatorischer Anforderungen in der pharmazeutischen Industrie sowie die Herstellung von Biologika bei Patheon.

Ein weiterer Vorteil sei, dass im Vergleich zu wiederverwendbaren Sensoren Kalibrierung, Reinigung und Autoklavierung vor dem Einbau entfallen. Die Einwegsensoren seien sofort einsatzbereit und vereinfachten die Arbeitsabläufe, wodurch eine konsistente Produktion ermöglicht werde.

Quelle: Thermo Fisher Scientific

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuer Eigentümer

Domo-Chemiewerk in Leuna gerettet

Das Chemiewerk Domo Caproleuna in Leuna wird nicht stillgelegt. Eine von InfraLeuna und Leuna-Harze gegründete Auffanggesellschaft hat den Standort übernommen und damit 436 Arbeitsplätze gesichert. Zugleich hat das zuständige Gericht das...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren