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Zum 125-jährigen Bestehen gibt SCHOTT umfassende Chronik heraus
Auf den Tag genau 125 Jahre nachdem im Glastechnischen Laboratorium Schott & Genossen in Jena der erste Glasschmelzofen entzündet wurde, gibt die Mainzer SCHOTT AG eine umfassende Firmenchronik heraus. Der Titel lautet "SCHOTT 1884 - 2009. Vom Glaslabor zum Technologiekonzern". Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, stellte die Chronik jetzt gemeinsam mit den beiden Autoren vor. Hauptautor ist Dieter Kappler, langjähriger Leiter der SCHOTT Öffentlichkeitsarbeit. Als Co-Autor fungierte Dr. Jürgen Steiner, Mitarbeiter der PR-Abteilung bei SCHOTT. Die Chronik spannt den Bogen von den Anfängen in Jena unter Otto Schott, der als Begründer der modernen Glastechnik gilt, bis zu dem Modernisierungsprozess der letzten Jahre. Bei der Präsentation erläuterte Prof. Ungeheuer: "Das Buch stellt die bewegte Firmengeschichte über 125 Jahre mit all ihren Aspekten und Facetten erstmals im Gesamtzusammenhang dar. Dabei wird deutlich, dass Spitzenprodukte von SCHOTT immer wieder Fortschritte in den verschiedensten Lebensbereichen ermöglicht haben. Kontinuierlich ist unser Unternehmen internationaler geworden. Und die Wahrnehmung von Verantwortung für die Mitarbeiter und die Gesellschaft insgesamt ist seit den Anfängen unter Otto Schott und Ernst Abbe ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur." SCHOTT will mit der Chronik einen breiten Leserkreis ansprechen. Deshalb ist das 263 Seiten starke Buch nicht als wissenschaftliche Abhandlung konzipiert, sondern als lebendig erzählte, im journalistischen Stil geschriebene Publikation. Es ist angereichert mit vielen Bildern und Zitaten, interessanten Anekdoten und Hintergrundinformationen. Zudem wird die historische Entwicklung von SCHOTT immer im Zusammenhang mit dem jeweils aktuellen Zeitgeschehen dargestellt. ¿Dieser Ansatz war sehr nahe liegend, denn die Unternehmensgeschichte von SCHOTT spiegelt in weiten Teilen die industrielle und politische Entwicklung. Beispielhaft dafür stehen die beiden Weltkriege, die deutsche Teilung, der Kalte Krieg und die deutsche Wiedervereinigung. Deshalb war es uns auch besonders wichtig, in der Chronik parallel zum Neuaufbau des Unternehmens in Mainz ab 1952 und zum Aufstieg im Westen auch die Entwicklung an unserem Jenaer Gründungsstandort darzustellen", erklärte Prof. Ungeheuer. Alle Mitarbeiter von SCHOTT erhielten jetzt ein Freiexemplar der Chronik. Noch in diesem Jahr wird die englische Ausgabe vorliegen und dann auch an allen Standorten außerhalb Deutschlands verteilt. Für interessierte Externe ist die SCHOTT Chronik bald im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-935647-45-8). Sie wird Mitte Oktober 2009 zur Frankfurter Buchmesse im Verlag der Universitätsdruckerei H. Schmidt, Mainz, erscheinen und 50 Euro kosten. Die Buchhandelsausgabe der SCHOTT Chronik ist das erste Buch der Welt mit einem Einband aus Glaskeramik, einem Material, das von SCHOTT für den Einsatz in Glaskeramik-Kochflächen und zur Erforschung des Weltraums entwickelt wurde. So haben "Ceran" Glaskeramik-Kochflächen das Kochen in aller Welt 100-millionenfach zu einem noch größeren Vergnügen gemacht. Und "Zerodur" Glaskeramik-Spiegelträger von SCHOTT bilden das Herzstück von modernen Weltraumteleskopen.









