Hirnforscher aus Tübingen und Münster korrigieren DNA-Mutation an humanen StammzellenParkinson im Reagenzglas
Hirnforschern aus Tübingen und Münster ist es gelungen, eine bestimmte Parkinson-DNA-Mutation humaner Stammzellen im Reagenzglas zu korrigieren - und zwar die sogenannte G2019S-Mutation im LRRK2-Gen. Sie ist die häufigste genetische Mutation bei Parkinson-Patienten.
Zu sehen ist ein Netzwerk aus Neuronen (also Nervenzellen) mit langen neuronalen Ausläufern (in grün). Sie sind aus reprogrammierten Fibroblasten (Hautzellen) eines Parkinson-Patienten entstanden. Nach einem speziellen Verfahren bei der Reifung von Stammzellen zu Neuronen fallen dabei auch dopaminerge Neuronen (in rot) an. Also diejenigen Zellen, die beim Parkinson-Patienten hypersensitiv reagieren und daher schneller absterben. Dies ermöglicht das Arbeiten an doperminergen Neuronen von Parkinson-Patienten im "Reagenzglas". Zellkerne sind blau dargestellt. (Bild: HIH Hertie-institut für klinische Hirnforschung)

