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Migrationszelle System Siegwerk (Sieg-Mi-Flex)
Die Migrationszelle System Siegwerk Sieg-Mi-Flex vereinfacht die Probenvorbereitung im Umgang mit der Migrationsanalytik. Mit Hilfe dieser Migrationszellen kann eine Migrationsabschätzung von niedermolekularen Substanzen aus z.B. Lebensmittelumverpackungen schon an der fertigen Rollenware stattfinden. Durch die Flexibilität des Zellensystems können alle Arten von Mustern mit der richtigen Wahl der flüssigen Lebensmittelsimulanz untersucht werden. Nach Präparation der Zellen und Lagerung in Abhängigkeit der EU-Regularien können die Simulanzlösungen direkt via geeigneten Analysenmethoden (GC/MS, HPLC-MS, HPLC-DAD oder DC) oder nach vorangegangener Probenaufkonzentrierung mittels SPE, SPME oder Rotationsverdampfung quantifiziert werden.
Die Migrationszelle System Siegwerk Sieg-Mi-Flex umfasst ein ringförmiges Volumenelement (Mittelring), an dessen Stirnflächen Dichtungselemente (O-Ringe aus Silikon ummantelt mit FEP) angeordnet sind. Die Ringfläche wird von zwei Öffnungen durchbrochen, in die jeweils ein Einfüllstutzen eingesetzt wird. Der Einfüllstutzen wird entweder mit einer Normlaborverschraubung mit Deckel und GL-Gewinde abgedichtet oder mit einem Septum. Das Volumenelement wird zwischen einer Front- und einer Bodenplatte mittels vier Schrauben verspannt, wobei die Schraubenmuttern ergonomisch geformte Handräder aufweisen. Das ringförmige Volumenelement (Mittelring) wird in unterschiedlichen Größen angeboten, sodass die Migrationszelle rasch an eine vorliegende Probenfläche angepasst werden kann.
Für Verpackungen mit direktem Lebensmittelkontakt gelten in der EU die Anforderungen der EU-Verordnung 1935/2004. Im Artikel 3 werden die allgemeinen Anforderungen aufgezeigt. Die Wichtigste lautet sinngemäß, dass Materialien und Gegenstände so hergestellt sein müssen, dass ihre stofflichen Bestandteile unter den normalen und vorhersehbaren Verwendungsbedingungen nur in so kleinen Mengen migrieren, dass sie die Gesundheit nicht gefährden.












