Rein-/Reinstwasser-Anlage Ultra Clear TWF/El-Ion

Ultra Clear TWF/El-Ion®: eine Anlage für zwei Qualitäten

Rein- und Reinstwasser aus Trinkwasser
Bild 1: Das System Ultra Clear TWF/El-Ion bietet dem Nutzer sowohl Rein- als auch Reinstwasser auf kleinstem Raum.


In gleichem Maße wie die Leistungsfähigkeit heutiger Analysengeräte steigt, nehmen auch die Qualitätsanforderungen an Reinstwasser für die Analytik immer mehr zu, da die Nachweisgrenzen dieser Geräte immer niedriger werden.

Hinzu kommt, dass aufgrund von beschränkten Platzverhältnissen und verifizierten Analysen zunehmend Individuallösungen gefordert werden. Beide Aspekte führen dazu, dass das vorhandene klassische Ionenaustauscher-System oder die einfache Umkehrosmoseanlage oftmals ersetzt werden muss, zumal Restsalzgehalt und Verkeimungsgefahr der klassischen Systeme zu hoch sind.

Das Unternehmen SG hat auf diese Problematik reagiert und bietet mit der Ultra Clear TWF/El-Ion® (siehe Bild 1) eine interessante Lösung für Labore an, die pro Tag ca. 20...150 l Wasser in verschiedenen Qualitäten benötigen. Wie aus Bild 2 zu entnehmen ist, werden hier zwei verschiedene Wasserqualitäten bereit gestellt.

Als Basis dient bei diesem Anlagensystem die Umkehrosmose, die direkt mit Trinkwasser gespeist wird. Zur Restentsalzung wird die Kombination mit Elektroentionisierung „El-Ion“ im neuen Design eingesetzt.

Der Vorteil der Verbindung mit einer El-Ion-Zelle gegenüber der Mischbett-Ionenaustauscher-Nachentsalzung liegt in der immer gleich bleibenden Reinwasserqualität. Die Salzrückhalteraten unter Bezug der Affinität der Ionen gewinnen hier immer mehr an Bedeutung, da alle Restsalze eliminiert werden. Der unerwünschte Silikat-Schlupf beispielsweise, der bei zunehmender Laufleistung der Mischbettkartuschen immer ein Problem darstellt, kann hier auf ein Minimum reduziert werden. Silikatgehalte nach der El-Ion-Zelle von < 20 ppb werden erreicht. Ein weiterer Vorteil der Kombination mit Elektroentionisierung ist die verlängerte Lebensdauer der weiteren Aufbereitungsstufen innerhalb des Reinstwassersystems.

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Auf diese Weise lassen sich Qualitäten der ASTM-Norm Typ I und Typ II herstellen – Typ II geeignet zur Speisung von Spülautomaten, Sterilisatoren oder Autoklaven.
Höhere Qualitätsanforderungen (Reinstwasser ASTM Typ I) für die Analytik im Labor werden direkt in den nachfolgenden Aufbereitungsstufen realisiert. Hier lässt sich – den Ansprüchen des Nutzers entsprechend – die jeweils erforderliche Konfiguration einsetzen. Optionen wie ein Ultrafiltrationsmodul zur Endotoxin-Entfernung (0,001 EU/ml), eine UV-Oxidation (185 und 254 nm) zur TOC-Reduzierung < 1 ppb, bis hin zum Online-TOC-Monitoring stehen zur Verfügung.

Die Entnahme des Reinstwassers erfolgt über einen flexiblen Zapfdispenser, der bedienfreundlich einen großen Aktionsradius erlaubt. Eine mengengesteuerte Entnahme sowie eine RS-232-Schnittstelle stehen ebenfalls zur Verfügung.

Tankgrößen von 30, 60 und 80 Litern stehen für die Typ-II-Wasserqualität bereit. Eine UV-Lampe zur Entkeimung, eine CO2-Falle und ein Ventfiltersystem stellen die Qualität des Reinwassers im Tank zuverlässig sicher.

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