Arbeitsschutz
Gaswarnsystem: Mehr Sicherheit im Labor
In Brutschränken in Laboren wird für das Wachstum von Bakterienkulturen CO2 eingesetzt. Tritt dieses Gas in hoher Konzentration aus, besteht Lebensgefahr für die Personen im Raum. Daher ist es wichtig, Leckagen zu erkennen und sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Hier setzt das Dräger VarioGard an: Das System misst kontinuierlich die CO2-Konzentration in der Umgebungsluft und schlägt Alarm, wenn die Messungen die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) überschreiten. Das Gerät kann in Verbindung mit der lokalen Infrastruktur und nach entsprechender Einstellung gemäß kundenindividuellen Vorgaben über potentialfreie, frei konfigurierbare Relais eine Reihe von Maßnahmen auslösen. So kann es etwa bei einer leicht erhöhten CO2-Konzentration in der Umgebungsluft ein optisches Alarmsignal auslösen und die Lüftung ansteuern. Überschreitet die Konzentration weitere Grenzwerte, kann es die höchste Lüfterstufe aktivieren, einen akustischen Alarm auslösen und die Gaszufuhr automatisch abschalten.
Auch flüssiger Stickstoff aus Cryo-Behältern wird schnell zur Gefahr. Ein Liter Flüssigstickstoff nimmt im gasförmigen Zustand ein Volumen von etwa 700 m³ an. So verdrängt er den Sauerstoff in der Umgebungsluft - eine lebensgefährliche Situation für die Mitarbeiter im Labor, die den geruchsneutralen Stickstoff ohne Hilfsmittel nicht erkennen können. Auch hier erweist sich der Dräger VarioGard als Lebensretter: Er misst den Restsauerstoff in der Umgebungsluft und alarmiert die Mitarbeiter, wenn die lebensnotwendige O2-Konzentration unterschritten wird.










