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Artikel und Hintergründe zum Thema

ICP-MS SPECTRO MS

Spurenanalyse verbessert Wirtschaftlichkeit

Die Platinmetalle Ruthenium, Rhodium, Palladium sowie Osmium, Iridium und Platin sind äußerst kostbar. Bereits ein winziger Unterschied in der ohnehin sehr geringen Konzentration der Platinmetalle im Ausgangsmaterial gibt den Ausschlag darüber, ob sich eine Gewinnung lohnt oder nicht. Dies gilt für alle Formen der Erzeugung, sei es im Erzbergbau, als Nebenprodukt der Nickelraffination, beim Recycling von Elektronikschrott oder bei der Verwertung von Material aus Abraumhalden.

Das ICP-Massenspektrometer SPECTRO MS kann den Gehalt von Platinmetallen in hoher Präzision und Empfindlichkeit ermitteln. Möglich wird dies durch eine interne Standardisierung des Geräts. Bei der gängigen Methode zur Feststoffanalyse bei Platinmetallen wird die Probe zunächst mit Nickelsulfat versetzt. Anschließend wird das Stoffgemisch zu einer Schmelztablette verarbeitet, wobei sich die Platinmetalle im Nickelsulfat ansammeln und der Rest der Probe als Schlacke entfernt werden kann. Im nächsten Schritt wird die Tablette im Analysengerät mit einem Laser beschossen. Bei dieser Laserablation geht ein Teil des an der Probenoberfläche sitzenden Materials in ein Plasma über, das wiederum vom Analysengerät ausgewertet werden kann.

Weil das SPECTRO MS die vollsimultane Messung des kompletten anorganisch relevanten Massenbereichs von 6Li bis 238U bietet, und dies gleichzeitig über einen sehr weiten dynamischen Arbeitsbereich, ist das Gerät zum einen in der Lage, Nickel in extrem hohen Nickelkonzentrationen und gleichzeitig die Platingruppenelemente als Spuren zu bestimmen.

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