Massenspektrometer mit Energiesparmodus
Multireflexions-QTOF-Massenspektrometer
Das „Xevo MRT“-Massenspektrometer von Waters ist ein neuartiges Multireflexions-Time-of-Flight (MRT)-Massenanalysegerät in einer QTof-Geometrie als kompakte Tischplattform.
Mit dem Xevo MRT“-System wird eine Auflösung von bis zu 100 000 FWHM (full width at half maximum, volle Halbwertsbreite) bei einer besonders schnellen Erfassungsrate von 100 Hz mit einer RMS-Massengenauigkeit (RMS: Root Mean Square, quadratisches Mittel) von weniger als 500 ppb – das macht laut Waters eine zuverlässige Identifizierung von Analyten in einer breiten Palette von Proben und komplexen Matrizen möglich.
Im unteren Massenbereich ist eine hohe Leistung besonders wichtig für die Identifizierung von Metaboliten, wobei eine genaue Massenmessung die Durchlaufzeit verringert. Durch eine Reduzierung der Anzahl mutmaßlicher Identifizierungen von Metaboliten werde die Datenrationalisierung von Tagen auf Stunden reduziert. Im höheren Massenbereich könnten Wissenschaftler dank der kombinierten Empfindlichkeit und Auflösung des Instruments immer längerkettige Oligonukleotide (als Wirkstoffe) charakterisieren und sequenzieren, bis hin zur vollständigen mRNA-Charakterisierung. Mit der von Waters weiter entwickelten Instrumentierung ist es mit dem Xevo MRT-Massenspektrometer möglich, unabhängig von der Erfassungsrate mit voller Empfindlichkeit und Massenauflösung zu arbeiten, so der Hersteller. Die hohe Auflösung bleibe sowohl im MS-Modus (Massenspektrometrie) als auch im MS/MS-Modus (Tandem-Massenspektrometrie) erhalten.
Das Xevo MRT-Massenspektrometer wurde unter Berücksichtigung von Umweltaspekten entwickelt. So hat das Gerät z.B. einen Energiesparmodus, der weniger Energie verbraucht, und Panels aus recycelbarem Material.
Daten verarbeiten
Das LC-MS-System wird durch eine Software gesteuert, die eine moderne Instrumentensteuerung mit flexiblen Datenverarbeitungsoptionen kombiniert, entweder durch die Nutzung von Drittanbieteranwendungen über die „waters_connect“-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) oder durch die Konvertierung von Datensätzen in das Dateiformat des Open Community Standard (mzML). Mit der integrierten Anwendung „DATA Convert“ ist es Nutzern möglich, mzML-Dateiformate zum Zeitpunkt der Erfassung oder der Nachbearbeitung zu generieren und diese Technologie in ihren bestehenden Workflow zu integrieren.
Quelle: Waters










