Hochtransmissive Filter für die Fluoreszenzspektroskopie

Hochtransmissive Filter für die Fluoreszenzspektroskopie

Fluoreszenzfiltersets, die mit dem neuen modifizierten Magnetron-Sputter-Beschichtungsverfahren hergestellt werden, zeichnen sich durch eine sehr robuste und langlebige Beschichtung aus und sind besonders für ungünstige Umgebungsbedingungen geeignet. Die erreichbare typische Transmission, für Anregungs- und Emissionsfilter, konnte auf 93...97 % gesteigert werden. Dies, verbunden mit engeren spektralen Toleranzen und der Flankensteilheit der bekannten HQ-Filterserie, resultiert in einer deutlich verbesserten Signalerkennung.

Die Leuchtkraft typischer Fluorofarbstoffe kann oft um über 50 % gesteigert bzw. die Belichtungszeit fast um einen Faktor 2 reduziert werden. Viele der neuen Filter werden als Einkomponentenfilter auf einem einzelnen Substrat hergestellt. Dies erlaubt eine höhere Flexibilität beim Filterdesign. Hierbei werden entweder kundenspezifische Substrate oder Quarzglassubstrate mit haltbaren Beschichtungsmaterialien direkt beschichtet. Dabei wird im Gegensatz zu vielen klassisch hergestellten Filtern kein Epoxy verwendet, die der Strahlung ausgesetzten Beschichtungen sind daher bemerkenswert hart und robust.
Nicht für alle Filter der ET-Serie (Extended Transmission) wird die modifizierte Magnetron-Technologie eingesetzt, da zu viel UV-Licht in vielen Anwendungen schädlich sein kann. So wird bei dem neuen DAPI-Set ein abgeschwächtes Anregungsfilter mit einem hochtransmissiven ET-Emissionsfilter kombiniert und aufeinander abgestimmt. Die Entwicklung der neuen Beschichtungstechnologie geht weiter und es kommen fast monatlich neue und interessante Ergebnisse und Filter zustande. Die lange Erfahrung in der Fluoreszenzmikroskopie hilft dabei, Design und Spezifikationen dieser Filter besonders auf diese Anwendung zu optimieren.

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