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Eine Veranstaltung zum Thema „Automation in the production and application of microfluidic devices in chemistry and biology”

Effizienzsteigerung durch Automatisierung in der MikrofluidikIVAM-Symposium ΣYSTEMS INTEGRATION

Rund 60 internationale Mikrofluidik-Experten nutzten das etablierte IVAM-Symposium ΣYSTEMS INTEGRATION, um sich über neuste Trends auszutauschen und ihr Netzwerk zu erweitern. Die Veranstaltung fand am 17.6.14 zum Thema „Automation in the production and application of microfluidic devices in chemistry and biology” in Almelo, in den Niederlanden, statt. Partner und Gastgeber war in diesem Jahr das Unternehmen WWINN B.V.

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Effizienzsteigerung durch Automatisierung in der Mikrofluidik: IVAM-Symposium ΣYSTEMS INTEGRATION

Mikrofluidische Bauteile werden bereits mit großem Erfolg in der Analytik, der medizinischen Diagnostik oder der chemischen Produktion eingesetzt. Die mikrofluidische Hardware benötigt dabei immer eine automatisierte Steuerungstechnik. So konnte Gerard Huiberts von WWINN in seinem Eröffnungsvortrag eindrucksvoll die Möglichkeiten seiner Roboter bei der Produktion von mikrotechnischen Bauteilen zeigen: Komplizierteste Produktionsschritte sind automatisiert und damit kosteneffektiv durchführbar.

Lab-on-a-Chip
Nicht nur bei der Produktion, sondern auch bei der Anwendung mikrofluidischer Bauteile ist eine Automatisierung unerlässlich. Richard Bijlard von Invenios (USA) stellte dazu die Integration von Sensoren und Aktoren auf einem mikrofluidischen Chip vor, ergänzt durch Dr. Hans van den Vlekkert von LioniX (NL), der den Fokus auf optische Sensoren legte. Clemens Kremer von microfluidic ChipShop (DE) fasste diese Integrationsbestrebungen zusammen: „Es geht mehr und mehr vom ‚Chip-in-a-Lab‘ zu einem ‚Lab-on-a-Chip‘.“

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Prof. Volker Hessel von der TU Eindhoven erläuterte eine Reihe von Anwendungen aus der Chemie, die ohne mikrofluidische Bauteile nicht möglich wären. Dass diese Bauteile dann in größere Anlagen integriert werden müssen, stellt eine weitere Herausforderung für die Automatisierungstechnik dar. Ronny van’t Oever von micronit microfluidics (NL) sprach sich dabei für eine Standardisierung der Mikro-Makro-Schnittstelle aus.

Auch Forensik profitiert
Die Veranstaltung wurde mit einer Führung von Prof. Han Gardeniers durch das MESA+ Institut, Enschede, abgerundet, der dabei die Vorteile von mikrofluidischen Systemen für die Analyse – speziell von sehr geringen Probemengen – z.B. in der Forensik, erläuterte.

Die ΣYSTEMS INTEGRATION findet im kommenden Jahr im VTT Technical Research Centre of Finland statt, der größten Forschungseinrichtung in Finnland, und zwar zum Thema „3D-Printing“.

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