
Gedächtniseffekt der Fettzellen
Ursache für Jo-Jo-Effekt gefunden
Forschende der ETH Zürich haben einen Mechanismus hinter dem Jo-Jo-Effekt entdeckt: Fettzellen haben ein „Gedächtnis", das auf Epigenetik beruht.

Dr. Florian Schmidt (Genome Institute of Singapore) erhält für seine herausragenden Leistungen den Dissertationspreis 2020 der Fachgruppe Bioinformatik (FaBI).

Molekulare Pflanzenphysiologie
Ein Wissenschaftlerteam des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie hat gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern einen neuen Mechanismus der internen Kommunikation bei Pflanzen aufgezeigt.

Forscher haben herausgefunden, dass die räumliche Organisation des Genoms nicht vererbt wird, sondern erstmals im Embryo entsteht.

Funktion der Protein-Domäne UBL erforscht
Am Helmholtz Zentrum München wurden neue Details zum Protein UHRF1 herausgefunden, das auch bei epigenetischen Veränderungen eine Rolle spielt.
Österreichische Wissenschaftler konnten epigenetische Veränderungen identifizierten, die eng mit dem Krankheitsverlauf der Glioblastome zusammenhängen. Sie sehen in der epigenetischen Analyse von Tumorproben aus dem klinischen Alltag Potenzial für bessere Diagnostik und mittelfristig auch eine gezieltere Behandlung von Glioblastomen.

Traumatische Erlebnisse hinterlassen Spuren im Erbgut, verursachen Verhaltensänderungen und psychische Störungen und werden auch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Doch eine positive und anregende Umgebung für den Nachwuchs kann diese Spuren beseitigen.

Bei Schweinen führen hormonaktive Substanzen zu einer veränderten Genexpression, von der auch die nächste Generation betroffen ist. Das hat ein Team von Forscherinnen der ETH Zürich und der TU München nachgewiesen. Die Befunde könnten auch auf Menschen übertragbar sein.

Medizinische Schlüsseltechnologie
Mitte Dezember 2017 hat das Helmholtz Zentrum München sein Stammzellzentrum offiziell eröffnet. Das Ziel ist die Kompetenzbündelung in der Stammzellforschung.

Deutsche Forscher bestätigen mit einer Studie die epigenetische Übertragung von Gewalterfahrungen. Danach ist die Gewalterfahrung der Großmutter während der Schwangerschaft noch in der DNA der Enkelgeneration nachweisbar.