Veränderte Proteinstruktur sorgt für klebrige Froschzunge
Forscher haben neue spektroskopische Techniken entwickelt, um die chemischen Mechanismen zu untersuchen, die auf der Oberfläche von (klebrigen) Froschzungen ablaufen.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Forscher haben neue spektroskopische Techniken entwickelt, um die chemischen Mechanismen zu untersuchen, die auf der Oberfläche von (klebrigen) Froschzungen ablaufen.

Funktion der Protein-Domäne UBL erforscht
Am Helmholtz Zentrum München wurden neue Details zum Protein UHRF1 herausgefunden, das auch bei epigenetischen Veränderungen eine Rolle spielt.

Wissenschaftler fanden heraus, wie ein Bakterium sich des Wirkstoffs entledigt, und leisten damit einen Beitrag zur Erforschung von Resistenzen.

Herkömmliche Methoden zur Prüfung von Resistenzen basieren auf Antikörpern oder Markern. Ein neues Verfahren von Bochumer Wissenschaftlern kommt ohne solche Zusätze aus.
Erkenntnisse in Protein- und Krebsforschung

Wissenschaftler haben entdeckt, dass das Protein CT45 die Wirkung einer Chemotherapie bei Eierstockkrebs erhöht. Diese Erkenntnis gibt Hoffnung, dass diese äußerst aggressive Krebsart langfristig überlebt werden kann.
Proteine auf Umwegen: Einen bisher unbekannten Mechanismus, wie Proteine zu den Mitochondrien gelangen, entdeckten Kaiserslauterner Wissenschaftler.
Die Ablagerungen, die bei der unheilbaren Krankheit Chorea Huntington im Gehirn der Patienten entstehen, wachsen aus kurzen Proteinfasern, wie ein Berliner Forschungsteam herausfand. Die Wissenschaftler sehen in dieser Entdeckung Potenzial für Forschung und Diagnostik.

Wie Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie herausfanden, kann das Protein Aktin sich nur mit Hilfe von Chaperonen falten.

Um Bakterien und Pilze einzufangen und abzutöten, bauen weiße Blutkörperchen Netze aus DNA und toxischen Proteinen. Diese «Fangnetze» unseres Immunsystems sind nur dank einer zusätzlichen Energiequelle in diesen Abwehrzellen möglich, wie Forschende der Universität Bern herausfanden.

Über 70 Millionen Menschen sind chronisch mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Nun konnten neue Eiweißstoffe in der Membran von Leberzellen identifiziert werden, mit deren Hilfe das Hepatits C-Virus in die Leberzellen gelangt.