Vom Laborabfall zum Wertstoff
Starlab schließt erstmals den Recyclingkreislauf für TipOne-Pipettenspitzen und erhält eine Forschungszulage der Bundesrepublik Deutschland.

Starlab schließt erstmals den Recyclingkreislauf für TipOne-Pipettenspitzen und erhält eine Forschungszulage der Bundesrepublik Deutschland.

Wechsel im Vorstand der Brenntag SE
Thomas Reisten wird ab April 2025 Finanzvorstand beim Dax-Konzern Brenntag SE. Mit internationaler Expertise soll er das Wachstum des global agierenden Distributors für Chemikalien und Inhaltsstoffe vorantreiben.

Aktuelle TOP 5
Ein neues Gesetz könnte den Cannabis-Konsum wieder verbieten. Experten und Politiker diskutieren aktuell eine mögliche Verschärfung der Regelungen im Umgang mit Cannabis.
Ein Forschungsteam Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie CO2 aus Abgasen auch bei niedrigen Konzentrationen effizient elektrochemisch reduziert und wiederverwendet werden kann.

Schwachstellen in chemischen Publikationen
KI-gestützte Datenanalysetools könnten künftig die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen deutlich verbessern. Eine Studie der Freien Universität Berlin deckt auf diese Weise Schwachstellen in zahlreichen chemischen Publikationen auf.

Die Forschungsinitiative "Mining the Atmosphere" will überschüssiges CO2 aus der Atmosphäre einfangen und in Baumaterialien wie Beton speichern. Empa-Forschende zeigen nun erstmals das Potenzial auf.

Chemie-Nobelpreisträger erhält Landesmedaille
Stefan Hell, Chemie-Nobelpreisträger und Physiker aus Göttingen, wird mit der niedersächsischen Landesmedaille für seine Verdienste um den Wissenschaftsstandort ausgezeichnet.
Materialien mit negativer Wärmeausdehnung
Ein Forschungsteam zeigt, dass Lithium-Titan-Phosphat als Elektrodenmaterial mit negativer Wärmeausdehnung die Leistung von Lithium-Ionen-Batterien bei niedrigen Temperaturen erheblich verbessert.

Klimawandel bedroht Grundwasserqualität
Extreme Wetterereignisse gefährden die Qualität des Grundwassers. Eine neue Langzeitstudie zeigt, wie durch Dürre und Starkregen natürliche Filterprozesse umgangen werden.

Cube Biotech und IBA Lifesciences bündeln ihre Expertise, um Forschung und Entwicklung in der Proteinreinigung und Wirkstoffentwicklung voranzutreiben.

Neue Methode zur Stickstoffisotopenbestimmung
Forschende am Max-Planck-Institut für Chemie haben durch Isotopenmessungen an fossilen Zähnen festgestellt, dass unsere Vorfahren überwiegend vegetarisch lebten - länger als bisher angenommen.
Shimadzu blickt auf 150 Jahre Firmengeschichte zurück: Seit 1875 entwickelt das Unternehmen Präzisionsinstrumente und fördert wissenschaftlichen Fortschritt.

Durch die gezielte Einführung von Defekten in ein zweilagiges Nanographen-System ist es Würzburger Chemikern gelungen, die Passage von Halogenid-Ionen zu kontrollieren. Sie zeigen neue Perspektiven für Anwendungen in Wasserfiltration und Sensorik.

Brady Corporation bringt einen Drucker für Etikettenrollen mit 76-mm-Kern mit automatischer Kalibrierung auf den Markt.

Die Pillen aus dem Internet sollen schlank machen - und das mit angeblich pflanzlichen Inhaltsstoffen. Doch im Labor weist das Landesuntersuchungsamt einen gefährlichen Wirkstoff nach.

Mit einer hybriden Katalysekaskade kombiniert ein internationales Forschungsteam Elektrokatalyse und Biokatalyse, um CO2 effizient und selektiv in Methanol umzuwandeln.

Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universtitätsklinikums Essen hat ein Zellkultur-Modell entwickelt, mit dem das Zusammenspiel zwischen Tumorzellen und Tumorumfeld bei Retinoblastomen besser untersucht werden kann.

Einer der größten Düngemittelproduzenten in Deutschland, die SKW Piesteritz in Wittenberg, drosselt die Produktion und stellt eine von zwei Ammoniakanlagen für unbestimmte Zeit ab. Grund seien die schwierige Marktlage und politisch bedingte Rahmenbedingungen.

Einmal im Jahr wählen LABO-Leserinnen und -Leser das Produkt des Jahres. Nun ist die Abstimmung zum „Produkt des Jahres 2025“ gestartet. Zur Wahl stehen 22 Produkte aus der Laborbranche in sechs Kategorien.

Ein oft übersehener Mechanismus der Genregulierung könnte für den Misserfolg von Antimykotika in der Klinik verantwortlich sein. Dies hat nun ein deutsch-österreichisches Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) herausgefunden.
