Die Effekte bakterieller EiskeimeBakterien fördern die Bildung von Eiskristallen
Der Gefrierpunkt von Wasser ist alles andere als eine eindeutige Sache. Kleine Tröpfchen aus reinstem Wasser etwa erstarren erst bei -37 °C zu Eis. Damit sich knapp unter 0 °C bereits Eiskristalle bilden, sind Kristallisationskeime nötig.
Eiskristalle: Max-Planck Forscher haben herausgefunden, dass bestimmte Bakterien den Ordnungszustand und die Dynamik von Wassermolekülen in Wassertröpfchen beeinflussen können. Dadurch bilden sich Eiskristalle schon bei 0 °C oder knapp darunter, und nicht erst bei -37 °C wie in reinem Wasser. Verantwortlich sind Proteinmoleküle an der Bakterienoberfläche. Die Grafik zeigt Oberflächenproteine (grüne Pfeile), die von Wassermolekülen (rot-weiß) umgeben sind. (Bildquelle: Grafik und Montage: MPI für Polymerfoschung, Foto: Rosita Eckl)

