Fress-Zellen als KrankheitsverstärkerNeuer Therapieansatz gegen erbliche Erkrankung der Nerven
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Therapie gegen ein erblich bedingtes Nervenleiden entdeckt. Dabei greifen sie nicht auf gentherapeutische Maßnahmen zurück, sondern stoppen Fress-Zellen.
Querschnitt durch eine erkrankte Nervenfaser einer CMT-Modellmaus, mit dem Elektronenmikroskop aufgenommen. Das Axon (Ax) hat seine Markscheide verloren und ist nur noch von der Schwann´schen Zelle (SZ) umgeben. Der Schwann´schen Zelle angelagert ist ein mit Markscheidenresten angefüllter Makrophage, hier rötlich eingefärbt. In engem Kontakt dazu (Pfeile) ein endoneurialer Fibroblast (grün eingefärbt). Diese Zelle aktiviert den Makrophagen über das Zytokin CSF-1, was zum Auffressen der Markscheide führt. (Foto: AG Martini)

