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Artikel und Hintergründe zum Thema

Pipettierlogistik

Ökologisches Verpackungssystem von Pipettenspitzen

Sarstedt bietet ein ökologisches und steriles Verpackungssystem für Pipettenspitzen mit Refill-System an, um dem Abfallvolumen entgegenzutreten. Außerdem wird ein Recycling-Service angeboten.

Das Herzstück des neuen Refill-Systems von Sarstedt ist die Pipettenbox aus Polypropylen mit einem Tray für 96 Spitzen in der Standardvariante. © Sarstedt

Insbesondere in molekularbiologischen oder forensischen Laboren müssen regelmäßig Flüssigkeiten transferiert werden, ohne dass die Probe durch fremde DNA, DNase, RNase oder PCR-Inhibitoren kontaminiert wird. Daher werden höchste Anforderungen an die Reinheit der verwendeten Werkzeuge gestellt. Im Laboralltag sind jedoch bis zu 100 Proben pro Stunde keine Seltenheit, so dass Wiederaufbereitung und vollständige Reinigung zeitlich nicht machbar sind. Wegen der Reinheitsanforderungen ist in vielen Laboren daher ein schneller und gleichzeitig hygienischer Prozess nur mit Pipettenspitzen auf Einwegbasis zu erreichen. Dies erzeugt allerdings ein deutlich erhöhtes Abfallvolumen durch die Verwendung dieses Verbrauchsmaterials. Und dies trägt nicht unwesentlich zum weggeworfenen Plastik in einer Menge von etwa 5,5 Mio. t bei, die laut einer Abhandlung von Urbina, Watts und Reardon allein in Life-Science-Laboren anfällt.

Diesem Problem soll das effiziente Verpackungssystem für Pipettenspitzen von Sarstedt entgegenwirken. Dank des flexiblen Refill-Systems können Filterspitzen auch im Laboralltag hygienisch und ressourcensparend nachgefüllt werden.

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Recycling-Service
Um einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen im Laboralltag zu unterstützen, bietet Sarstedt zusätzlich einen komfortablen Recycling-Service an. Die sortenreinen Kunststoffe lassen sich somit sinnvoll und hygienisch in den Prozesskreislauf zurückführen – Entsorgungskosten werden reduziert. Für das Recycling werden die leeren Trays an das Unternehmen zurückgeschickt. Das eingeschickte Material wird daraufhin eingeschmolzen und anschließend für neue Verpackungen verwendet.

Quelle: Sarstedt

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