zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Geeignet für Kraftstoffe und Mineralöle

Schläuche aus Fluorsilikon-Kautschuk

Reichelt Chemietechnik bietet jetzt Schläuche an, die aus Fluorsilikon-Kautschuk gefertigt sind und daher besonders für Kraftstoffe und Mineralöle geeignet sind.

Fluorsilikon-Schläuche. © RCT Reichelt Chemietechnik

Fluorsilikon-Kautschuk, kurz FVMQ oder Fluorsilikon, vereint die chemische Beständigkeit und Quellbeständigkeit von Fluorkautschuk mit der Elastizität und Tieftemperaturbeständigkeit von Silikonen. Der Werkstoff unterscheidet sich im molekularen Aufbau von reinem Silikon-Kautschuk dadurch, dass ein Teil der Methylgruppen des Silikongerüsts durch Trifluorpropyl-Gruppen ersetzt wurde. Die physikalischen Eigenschaften von Fluorsilikon-Kautschuk sind mit denen von reinem Silikon-Kautschuk vergleichbar. Hinsichtlich der chemischen Beständigkeit bietet Fluorsilikon jedoch eine zusätzlich Verträglichkeit gegenüber diversen aromatischen Mineralölen, Treibstoffen und aliphatischen sowie niedermolekularen aromatischen Kohlenwasserstoffen.

Vorteile und Anwendungsbereiche von Fluorsilikon
Die Vorteile von Fluorsilikon gegenüber anderen elastischen Schlauchmaterialien, so Reichelt Chemietechnik: Der Werkstoff ist mit einem zulässigen Anwendungsbereich von –60 °C bis +230 °C äußerst temperaturbeständig und bleibt selbst bei niedrigeren Temperaturen gummielastisch. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gummischläuchen zeigen Fluorsilikon-Schläuche außerdem eine hohe Witterungs-, Ozon- und Alterungsbeständigkeit. Besonders hervorzuheben sei die Chemikalienbeständigkeit, insbesondere die Resistenz gegenüber Mineralölen sowie aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen.

Dank dieser Eigenschaften eignet sich Fluorsilikon-Kautschuk für die Verwendung in der Dichtungstechnik und Schlauchtechnik. Neben Rundschnüren, Profilen, O-Ringen und anderen Dichtungen werden insbesondere Schläuche und Schlauchinnenlagen daraus gefertigt. Einsatz finden die Fluorsilikon-Materialien als Förderschläuche und Dichtungen in der Automobilindustrie, in der Motorentechnik, der Erdöl- und Erdgasindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrttechnik.

Anzeige


Das Schlauchmaterial steht in Nennweiten von 2 mm bis 12 mm zur Verfügung und kann ohne Mindermengenzuschlag bereits ab einem Meter Länge bestellt werden.

Quelle: RCT Reichelt Chemietechnik

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

GDCh-Statistik

Berufseinstieg in der Chemie schwieriger

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Zahlen zum Chemiestudium und zum Berufseinstieg promovierter Chemiker und Chemikerinnen erhoben und ausgewertet. Sie stellt die Ergebnisse aktuell in ihrer „Statistik der Chemiestudiengänge 2025“ vor.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren