Editorial MF

Erstausgabe!

Liebe Leser, heute halten Sie die erste Ausgabe unseres neuen Magazins MikroFluidik – Liquid-Robotics & Micro-Array-Handling in Ihren Händen. Denn die (Analysen-)Technik schreitet getreu der Devise „immer schneller, genauer und kleiner“ voran und so ist es heute schon möglich, Hunderte, ja Tausende von Proben gleichzeitig zu bearbeiten. Nicht nur in der Wirkstoff-/Pharmaforschung wird das High-Throughput-Screening genutzt, um aus riesigen Substanzbibliotheken geeignete Kandidaten für Medikamente zu finden – Stichwort: Drug Discovery. Auch im Bereich der klinischen Diagnostik, Lebensmittel- und Umweltanalytik ist es notwendig, kleinste Probenmengen in hoher Zahl parallel zu fördern und exakt zu dosieren, was sich nur durch einen möglichst großen Automatisierungsgrad bewerkstelligen lässt. Das Anwendungsspektrum ist so weitgefächert (wie Sie in dieser Ausgabe ja sehen können), dass wir uns dachten: Es ist an der Zeit, diesem Thema allein endlich ein deutschsprachiges Magazin zu widmen.

  Unser Bauchgefühl hat uns nicht getäuscht. In vielen Gesprächen mit Anwendern und Anbietern entsprechender „Hardware“ wurden wir nicht nur bestärkt, dieses Vorhaben umzusetzen, sondern geradezu ermuntert nach dem Motto: „Darauf haben wir schon lange gewartet!“ Das Ergebnis – davon sind wir jedenfalls überzeugt – lässt sich mehr als sehen. Und nächstes Jahr werden wir im April und September gleich zwei weitere MikroFluidik-Ausgaben veröffentlichen!

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  Beachten Sie daher bitte unseren Info-Fax-Service gegenüber Seite 48. Dort haben Sie nämlich die Möglichkeit, die beiden nächsten Ausgaben kostenlos anzufordern. Außerdem können Sie mit Hilfe dieses „Fax-back“ weitere Informationen zu den redaktionell vorgestellten sowie beworbenen Produkten anfordern – ein heutzutage nicht mehr weit verbreiteter, weil kostenintensiver Service.

Natürlich ist die Redaktion auch an Ihrer Meinung interessiert. Wir würden uns über ein möglichst großes „Feedback“ Ihrerseits freuen – beispielsweise in dem Sie sich an unserer beigelegten Leserumfrage beteiligen. Und jetzt wünsche ich Ihnen eine hoffentlich interessante Lektüre!

Dr. Hans-Jürgen Hundrieser

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