
Der Weg vom Labor zum Produkt (www.labo.de)
Biotechnologie: LMU und Life Science Factory kooperieren
Europas Forschung ist stark, die Umsetzung bleibt die Herausforderung. Die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Life Science Factory wollen Innovationen schneller in die Anwendung bringen und kooperieren.
Interdisziplinäre Forschung (www.labo.de)
LMU-Forschungszentrum ICON eröffnet
Das neue ICON-Zentrum am LMU-Campus Großhadern bündelt interdisziplinäre Forschung und modernste Technik zur Entwicklung innovativer Therapien für Herz-Kreislauf- und metabolische Erkrankungen.

Etablierung genetischer Markierungen nach der Zellteilung
Ein internationales Team um den LMU-Molekularbiologen Axel Imhof hat die Etablierung genetischer Markierungen nach der Zellteilung modelliert. Die Erkenntnisse erlauben einen tieferen Einblick in die Vererbung epigenetischer Histon-Modifikationen.

Was vor dem Leben war
Vor dem Leben kam die RNA: LMU-Forscher zeigen, wie auf der Ur-Erde die vier verschiedenen Buchstaben dieses Erbgut-Alphabets aus simplen Vorläufermolekülen entstehen konnten – unter denselben präbiotischen Bedingungen.
Qualitätskontrolle für Mitochondrien
Verklumpte Proteine schädigen die Mitochondrien und legen damit die Energieversorgung der Zelle lahm. Forscher haben herausgefunden, wie die Zelle die Bildung solcher Proteinaggregate verhindert.

Computergestützte Neurowissenschaften (www.labo.de)
Methode für die Analyse von Nervenzellreaktionen
Wie rechnen Nervenzellen? Dieser Frage gehen Neurowissenschaftler in München nach. Sie nutzen eine neue Methode, um das komplexe Zusammenspiel in den Nervenfortsätzen zu entflechten.

Entzündungsforschung (www.labo.de)
Funktion des Proteins ApoE bei entzündlichen Prozessen
Wissenschaftler zeigen, dass das Protein ApoE ein Schlüsselmolekül bei der Entstehung chronisch-entzündlicher Erkrankungen ist und sehen hier einen Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Therapien.
Optischer Nachweis von pikomolaren RNA-Mengen (www.labo.de)
Sensor für virale RNA
Wissenschaftler haben eine optische Nachweismethode von RNA-Sequenzen entwickelt, die auf dem Prinzip der Nanoplasmonik beruht.

Biomimetische Chemie (www.labo.de)
Künstliches Molekül fängt Zucker
Chemiker haben ein künstliches Molekül entwickelt, das gezielt ein spezielles Zuckermolekül „einfangen“ kann.

Muster von Wellen und Ameisenstraßen
LMU-Physiker haben bei der Musterbildung von Systemen, deren Teile sich aktiv bewegen, einzigartige Phänomene entdeckt, was neue Einblicke in biologische Prozesse ermöglicht.
Chemische Evolution (www.labo.de)
Wie entstand RNA auf der Erde?
Vor dem Leben kam die RNA: LMU-Forscher haben die ursprüngliche Entstehung dieser Erbgut-Bausteine aus simplen Molekülen simuliert; allein der Wechsel von Feuchtigkeit und Trockenheit auf der Ur-Erde könnte diesen Prozess angetrieben haben.
Wie Ribosomen entstehen
Ribosomen sind die Proteinfabriken der Zelle. LMU-Forscher konnten jetzt frühe Schritte ihres Zusammenbaus zeigen und dabei visualisieren, wie sie sich aus zahlreichen Komponenten aufbauen und in die richtige Form falten.

Reaktivierung von Genen ohne Risiko
LMU-Wissenschaftler haben einen neuen Weg entschlüsselt, wie die Zelle stillgelegte Gene wieder aktivieren kann, ohne die DNA zu schneiden und dabei eventuell zu beschädigen.

RNA-Bindeprotein beeinflusst Gedächtnis
Lernen erfordert winzige Veränderungen an einzelnen Synapsen. Wissenschaftler haben nun aufgedeckt, wie ein RNA-Bindeprotein, das an diesen molekularen Prozessen beteiligt ist, das Gedächtnis beeinflusst.

Organische Analytik (www.labo.de)
Farben und die Bewahrung des Vergänglichen
LMU-Chemiker haben ein einfaches Verfahren entwickelt, um bei Kunstwerken den ursprünglichen Ton von Farbstoffen und Pigmenten mit rechnerischen Werten zu dokumentieren und so wiederherstellen zu können - sozusagen Malen nach Zahlen.

Im Strom der Bläschen
In Zellvesikeln spielen Ionenkanäle bei zahlreichen Transportvorgängen eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie diese molekularen Schleusen spezifischer als bisher untersuchen können.

Wie Katzen die Welt eroberten
Die Domestikation der Falbkatze zur Hauskatze fand sowohl in Ägypten als auch im Nahen Osten statt – und beide Linien haben ihre Spuren im Erbgut der europäischen Hauskatzen hinterlassen, wie eine neue Studie zeigt.

Fresszellen im Gehirn: Gut oder böse?
Die Rolle der sogenannten Mikroglia im Gehirn ist nicht vollständig geklärt. Eine Stärkung der Immunabwehr könnte den Ausbruch mancher Hirnerkrankungen möglicherweise verzögern, meinen nun Neuroforscher aus München und Basel.

Molekulare Kräfte messen (www.labo.de)
Nukleosomen auf der Streckbank
Das Erbgutmolekül enthält den Bauplan des Lebens. Wie der Bauplan in der Zelle verpackt ist, bestimmt auch, welche Gene aktiv sind und welche stumm geschaltet werden. Gerät die Struktur durcheinander, können Krankheiten wie etwa Krebs entstehen.

Leben und leben lassen
Damit die natürliche Darmflora gedeihen kann, muss das Immunsystem fremde Bakterien tolerieren. LMU-Forscher beschreiben, wie sonst alarmbereite Immunzellen diesen Schutz gewährleisten.

Kirschessigfliegen ticken anders
Die Kirschessigfliege legt ihre Eier im Gegensatz zu anderen Fruchtfliegen in reife Früchte. LMU-Biologen haben nun die Ursachen dieses Verhaltens untersucht. Die Kirschessigfliege D. suzukii hat bei der Eiablage andere Präferenzen als verwandte Fruchtfliegenarten.

Stabil geschüttelt
Wenn James Bond beim Barkeeper seinen klassischen Martini verlangt, kann er darauf vertrauen, dass sich die Zutaten des Cocktails im Shaker gut vermischen. In der Quantenwelt allerdings könnte er eine Überraschung erleben.
Nuklearer Taktgeber (www.labo.de)
Basis für neuartige Kernuhr
LMU-Forscher messen erstmals die Lebensdauer eines exotischen Atomkern-Zustands: Eine wesentliche Voraussetzung, um eine Kernuhr entwickeln zu können, die Zeit noch genauer misst als die heutigen Atomuhren.

Den Bremser bremsen (www.labo.de)
Akute Myeloische Leukämie
LMU-Forscher zeigen, warum die Standardbehandlung bei dem aggressiven Blutkrebs oft nicht wirken kann – und entdecken damit nicht nur einen Biomarker für die Effizienz der Medikamente, sondern auch einen Angriffspunkt für neue Therapien.
Künstliche Photosynthese (www.labo.de)
Neuartiges Kohlenstoffnitrid-Polymer als Energiespeicher
Ein Team um Bettina Lotsch, Professorin am Department Chemie der LMU und am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart, hat auf Basis eines graphitähnlichen Kohlenstoffnitrides ein Polymer entwickelt, das einen wichtigen Teilschritt der „künstlichen Photosynthese“ – die photokatalytische Entwicklung des solaren Brennstoffes Wasserstoff – dem Vorbild der Natur effektiver nachahmt als bisherige Materialen.

Frühzeichen für Alzheimer im Nervenwasser (www.labo.de)
Immunzellen des Gehirns werden bereits Jahre vorher aktiv
Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München haben nun bei Personen mit einer genetischen Veranlagung für Alzheimer eine frühzeitige Immunantwort festgestellt.

Proteinsynthese bei Bakterien (www.labo.de)
Ribosomen-Recycling als Angriffsziel
LMU-Wissenschaftler haben einen Reparaturmechanismus für bakterielle Ribosomen aufgeklärt, der ein wichtiger Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Antibiotika sein könnte.

Molekular orientierte Zellforschung (www.labo.de)
Großprojekt erforscht Binnenstruktur von Bakterien
Die interne Organisation von Bakterien und deren Dynamik steht im Fokus eines neuen hochschulübergreifenden Sonderforschungsbereichs, für den sich Arbeitsgruppen aus Marburg, Gießen und München zusammengetan haben.

Symbiose seit drei Millionen Jahre (www.labo.de)
Ameisen als Epiphyten-Gärtner
Die ersten Gärtner auf Fiji waren Ameisen: Die Tiere kultivieren seit Urzeiten Epiphyten, die sie dann als geschützte Wohnstätte nutzen. Dabei sind beide Partner existenziell aufeinander angewiesen.

In Form für den richtigen Schnitt
Bevor genetische Information in Proteine umgesetzt wird, entfernt eine komplexe molekulare Maschine – das Spleißosom – nicht benötigte Sequenzen. Dabei spielt dessen Struktur eine wichtige Rolle, wie LMU-Wissenschaftler zeigen.

Neue Nervenzellen fürs Gehirn
Verliert unser Gehirn Nervenzellen, kann es diesen Verlust selbst kaum kompensieren. Wissenschaftler und Ärzte hoffen daher, mit transplantierten Nervenzellen Schäden durch Verletzungen oder Krankheiten auszugleichen.

Gene in der Zange (www.labo.de)
Mechanische Eigenschaften von Biomolekülen
Für Biologen zählen zu den wichtigsten Fragen, wie Proteine und Gene in menschlichen Zellen arbeiten, wie sie ihre Aufgaben erledigen und mit etwaigen Störungen umgehen. Von großer Bedeutung ist dabei, wie die Biomoleküle auf winzigste Krafteinwirkungen reagieren.

Magenbakterium Helicobacter pylori (www.labo.de)
Auslöser für molekulare Giftspritze entschlüsselt
Das stäbchenförmige Bakterium Helicobacter pylori besiedelt den menschlichen Magen und kann dort unter anderem Gastritis, Magengeschwüre und Krebs auslösen. Mithilfe bestimmter Rezeptoren bindet es an die Epithelzellen der Magenschleimhaut.

Experimentalphysik (www.labo.de)
Protonenstrahlung nach explosiver Vorarbeit
LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.

Raffinierte Abwehrstrategie
Ein bisher vor allem als Tumorsuppressor bekanntes Molekül hemmt die Vermehrung SARS auslösender Coronaviren, wie LMU-Forscher zeigen.

Stoffwechsel-Hemmer (www.labo.de)
Bremse für Leukämiezellen
Um sich ungehemmt teilen zu können, benötigen Krebszellen viel Energie. Wissenschaftler des Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) vom Universitätsklinikum München (LMU) haben herausgefunden, wie sich Leukämiezellen diese zusätzliche Energie verschaffen.
Chemische Evolution (www.labo.de)
Wie Biomoleküle entstanden sein könnten
Vor der biologischen muss es eine chemische Evolution gegeben haben, in deren Verlauf sich komplexe Biomoleküle bildeten. LMU-Chemiker haben nun einen Reaktionsweg gefunden, durch den zentrale Bausteine des Lebens entstanden sein könnten.

Kohlenwasserstoffmoleküle (www.labo.de)
Kohlenwasserstoffmoleküle
Mit ultrakurzen Lichtblitzen ist es Forschern von LMU und MPQ gelungen, die Anordnung der Atome in Kohlenwasserstoffmolekülen zu manipulieren.

Biologische Systeme (www.labo.de)
Leben ist Bewegung
Bewegen sich mikroskopisch kleine Teilchen von selbst, oder werden sie bewegt? Eine von theoretischen Biophysikern entwickelte Methode erkennt den Unterschied und ermöglicht neue Einblicke in fundamentale Prozesse des Lebens.

Attosekundenphysik (www.labo.de)
Filme aus dem Mikrokosmos
Münchner Physikern gelingt es, ultrakurze Elektronenpulse mit Terahertz-Strahlung unter Kontrolle zu bringen. Das eröffnet die Chance, selbst Elektronen in Bewegung sichtbar zu machen.

Stammzellforschung (www.labo.de)
Gliazellen in Neurone umprogrammieren
Nervenzellen lassen sich nach Gehirnverletzungen bisher nicht ersetzen. Münchner Forschern können jetzt aber Gliazellen in Neurone umprogrammieren, die Methode ist verblüffend einfach und viel effektiver als bisherige Versuche.
Alzheimerdiagnostik (www.labo.de)
Neuer Biomarker entdeckt
Die Demenzforscher Christian Haass und Michael Ewers haben einen Marker entdeckt, der in sehr frühen Alzheimerstadien Abwehrmechanismen des Gehirns anzeigt.

Tiefe Blicke in den Nanokosmos
Am Biomedizinischen Centrum (BMC) geht die Core Facility Bioimaging, eine Serviceeinheit für lichtmikroskopische Verfahren, offiziell in Betrieb – in einer neuartigen Kooperation mit dem Unternehmen Leica Microsystems.

Signal zum Zelltod (www.labo.de)
Kristalle als Krankmacher
Bei Gicht, Atherosklerose und anderen Volkskrankheiten schädigen Kristalle Gewebe. Forscher um Hans-Joachim Anders zeigen nun, wie die Mikropartikel das Absterben von Zellen auslösen.

Zellbiologische Vorboten des Alterns (www.labo.de)
Drosophila in der Midlife Crisis
LMU-Wissenschaftler haben altersbedingte Veränderungen bei Fruchtfliegen in der Lebensmitte untersucht und zeigen, wie Stoffwechsel und Genetik zusammenhängen.
Methode zur Analyse von Proteinmodifikationen (www.labo.de)
Wo die Polymerase genau verändert wird
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben gemeinsam mit Kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Methode zur umfassenden Analyse von Proteinmodifikationen entwickelt.
Allergien und Asthma (www.labo.de)
Warum Rohmilch schützt
Unverarbeitete Milch direkt vom Bauernhof hat einen höheren Omega-3-Fettsäuregehalt als pasteurisierte, homogenisierte und fettreduzierte Milch aus dem Laden. Das erklärt teilweise, warum Rohmilch-Trinker seltener Asthma entwickeln.
Erbliche Augenkrankheiten (www.labo.de)
Proteinmenge steuert den Defekt
Mutationen des Gens Peripherin-2 sind eine der häufigsten Ursache für erbliche Netzhautkrankheiten. LMU-Wissenschaftler zeigen, warum die Mutationen sich ganz unterschiedlich auswirken – je nachdem, ob Sehstäbchen oder Sehzapfen betroffen sind.

Torfmoore und Klimawandel (www.labo.de)
Kohlendioxidausstoß von brennenden tropischen Torfmooren gemessen
Lasergestützte Messungen ermöglichen detaillierte Analysen, wie viel klimaschädliches Kohlendioxid von brennenden tropischen Torfmooren freigesetzt wird – und zeigen, dass es einen Unterschied macht, zum wievielten Mal es brennt.
Tödliche Mitgift (www.labo.de)
Apoptose: Tochterzellen mit unterschiedlichen Ressourcen
Was bringt Zellen zum Absterben? LMU-Forscher um Biologieprofessorin Barbara Conradt zeigen, dass bereits in der Mutterzelle ungleiche Überlebenschancen angelegt sind.

