
Gesundheitsforschung an der Uni Bonn (www.labo.de)
Kurzzeit-Hafer bringt Langzeiteffekt auf Cholesterin
Eine zweitägige Haferkur senkt das LDL-Cholesterin laut Forschenden der Uni Bonn bei Menschen mit metabolischem Syndrom deutlich. Positive Effekte halten bis zu sechs Wochen an und stehen im Zusammenhang mit gesunden Darmbakterien.

Alternatives Verfahren zur Herstellung von... (www.labo.de)
Ammoniak-Synthese mit Sonnen- und Windenergie
Klimafreundliche Stickstoffdünger könnten künftig aus Wasser, Luft und Strom aus Wind und Sonne stammen. Das zeigt ein Forschungsteam um Prof. Nikolay Kornienko von der Universität Bonn.

Immunzellen treiben angeborene... (www.labo.de)
Studie weist in Mäusen frühe Entzündung im Gehirn nach
Bei der spastischen Paraplegie Typ 15 spielt eine frühe Immunaktivierung im Gehirn eine zentrale Rolle. Neue Studienergebnisse könnten neue therapeutische Ansätze für die seltene Erbkrankheit bieten. Die Erkenntnisse könnten aber auch für andere neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Demenz relevant sein.

Rezeptor-Blocker gegen überschießende... (www.labo.de)
Wirkstoff gegen schwer zu behandelnde Allergien identifiziert
Reizdarm, Juckreiz, Asthma oder Migräne: Hinter diesen schwer behandelbaren Beschwerden steckt oft eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems. Forschende der Universität Bonn haben nun einen Wirkstoff entwickelt, der einen zentralen Rezeptor auf Mastzellen hemmt – und so entzündliche Prozesse gezielt stoppt. In ersten Tests zeigte sich die Substanz hochwirksam und gut verträglich.

Verbindung von Darm und Gehirn (www.labo.de)
Studie zu Essverhalten bei Depressionen
Depression geht durch den Magen: Dass Depressionen nicht nur die Stimmung, sondern auch das Essverhalten verändern, zeigt eine neue Studie. Betroffene bevorzugen kohlenhydratreiche Lebensmittel – mit möglichen Ansätzen für ergänzende Therapiemöglichkeiten.

Optisches CRISPR-Screening (www.labo.de)
NIS-Seq-Methode zur Genidentifikation in lebenden Zellen
Forschende der Universität Bonn haben mit der NIS-Seq-Methode ein schnelles Verfahren entwickelt, um Gene in lebenden Zellen zu identifizieren und Krankheit besser zu verstehen.

Infektionen erkennen (www.labo.de)
Wie Immunzellen Krankheitserreger „erschnüffeln“
Wie erkennt unser Immunsystem Krankheitserreger? Immunzellen erkennen Infektionen über sogenannte Toll-like-Rezeptoren (TLR), die ähnlich wie Riechrezeptoren in der Nase funktionieren. Forschende der Uni Bonn entwickeln nun eine Methode, die ihre Aktivierung differenziert sichtbar macht.

Berufung an die RUB (www.labo.de)
Thomas Reinsch wird Professor für Geoenergien
Dr.-Ing. Thomas Reinsch, der seit Jahren die Großlabore am Fraunhofer IEG leitet, wird nun Professor für Geoenergien an der Ruhr-Universität Bochum.

Chemisches Sprachmodell (www.labo.de)
Entwicklung neuer Medikamente durch KI
Forschende der Universität Bonn haben ein KI-Verfahren so trainiert, dass sich damit potenzielle Wirkstoffe mit besonderen Eigenschaften vorhersagen lassen. Dazu nutzten sie ein chemisches Sprachmodell - eine Art ChatGPT für Moleküle.

Rotationsgebäude mit Laboren (www.labo.de)
Interims-Laborgebäude für die Universität Bonn
Für die Universität Bonn wird ein Labor- und Seminargebäude als sog. „Rotationsgebäude“ errichtet. Es soll künftig wechselnde Institute der Universität während dortiger Sanierungsarbeiten als Interimsunterbringung aufnehmen können.

Künstliche Intelligenz soll Tumorimmunologie helfen
Forschende wollen die Umgebung von Kebszellen mit Hilfe einer mathemathischen Methode und Künstlicher Intelligenz genauer untersuchen. Das BMBF fördert das Projekt mit 800.000 Euro.

Wirkstoffforschung (www.labo.de)
Gruppe von antibakteriellen Molekülen identifiziert
Forscher des Karolinska Instituts, der Universität Umeå und der Universität Bonn haben eine Gruppe von Molekülen identifiziert, die eine antibakterielle Wirkung auch gegen zahlreiche antibiotika-resistente Bakterien haben.

Gamma-Sekretase und Fettstoffwechsel im Gehirn
Eine Studie der Uni Bonn zeigt, dass ein "Protein-Schredder" offenbar indirekt den Fettstoffwechsel im Gehirn reguliert.

Immunologie-Studie (www.labo.de)
Zu viel Salz hemmt die Immunabwehr
Die Ergebnisse einer Studie des Uniklinikums Bonn deuten darauf hin, dass eine salzreiche Ernährung die Abwehrzellen gegen Bakterien schwächt.

Bionik für die Umwelt (www.labo.de)
Öl aus Gewässern mit Funktionstextilien entfernen
Ein Forscherteam entwickelt adsorbierende Funktionstextilien nach dem Vorbild der Natur: Sein bionischer Ölsammler kann Kontaminationen effizient von einer Wasseroberfläche entfernen.

Strukturaufklärung langer nicht-kodierender Ribonukleinsäuren
Chemiker der Universität Bonn haben eine Methode entwickelt, wie sich Struktur und Faltung von besonders langen RNA-Molekülen aufklären lassen.

Perspektiven für Entwicklung neuer... (www.labo.de)
Aktivierung von Opioid-Rezeptor aufgeklärt
Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Shanghai, Brüssel, Kanada und den USA den Bindemechanismus eines wichtigen Schmerzrezeptors aufgeklärt. Die Ergebnisse können die Entwicklung neuer Wirkstoffe erleichtern.

Infektionsforschung (www.labo.de)
Bakterienkapsel im Reagenzglas nachgebaut
Manche Bakterien verfügen über eine Schutzhülle aus miteinander vernetzten Zuckermolekülen. Forscher haben diese Kapsel nun im Reagenzglas nachgebaut.

Korrosionsprozesse (www.labo.de)
Tiefgehende Einblicke in die Korrosion von Glas
Forscher der Universität Bonn beobachten in Echtzeit mit Hilfe konfokaler Raman-Spektroskopie die Reaktion von Silikatglas mit wässrigen Lösungen.

Pflanzenzüchtung (www.labo.de)
ATP in Keimlingen sichtbar gemacht
Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn zeigt an lebenden Keimlingen, wie sich ATP in den unterschiedlichen Pflanzenteilen verhält und welchen Einfluss Stress darauf hat. Die Ergebnisse könnten potenziell Hinweise für die Züchtung resistenterer Sorten geben.

Sphingolipid-Abbau (www.labo.de)
Fehler beim Fettabbau im Gehirn lässt Mäuse verdummen
Eine Studie unter Leitung der Universität Bonn klärt eine bislang unbekannte mögliche Ursache von Demenz auf. Demnach trägt der gestörte Abtransport des Sphingolipid-Abbauprodukts S1P zur verringerten Lern- und Gedächnisleistung bei.

Neurodegenerative Erkrankungen (www.labo.de)
Cannabis kehrt Alterungsprozesse im Gehirn um
Cannabis kann Alterungsprozesse im Gehirn umkehren. Zumindest bei Mäusen. Das zeigen die Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern der Universität Bonn und ihren Kollegen der Hebrew University (Israel).

Dendritische Zellen analysiert (www.labo.de)
Immunzellen stammen aus unterschiedlichen Vorläufern
Dendritische Zellen gelten als Vermittler der Immunität, mit der Eindringlinge und Fremdstoffe im Körper erkannt und ihre Bekämpfung eingeleitet wird. Bislang glaubten Wissenschaftler, dass sich diese Zellen aus einem einzigen gemeinsamen Vorläufer entwickeln.

Himmelskörper mit „Schmauchspuren“ (www.labo.de)
Calcium aus Supernova in einer Sonne entdeckt
Viele massereiche Sterne verglühen am Ende ihres Lebens als so genannte Supernova; sie leuchten dabei kurzzeitig so hell wie eine ganze Galaxie. Ein internationales Astronomen-Team hat einen Stern entdeckt, der durch die Supernova-Explosion seines Nachbarn mit großen Mengen Calcium angereichert wurde.

Das Protein „CHIP“ entfaltet Anti-Aging-Aktivität
Nicht nur unser Lebenswandel entscheidet darüber, wie lange wir leben, sondern auch unsere Erbanlagen. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein genetisches Programm, das durch den Insulinrezeptor gesteuert wird.

Sedimente speichern in größerem Umfang Treibhausgase
Die Studie einer Forschergruppe zeigt eine bisher wenig bedachte Rückkopplung zwischen den langfristigen Auswirkungen der menschengemachten Entwaldung und Bodenverlagerung auf die Treibhausgasemissionen seit Beginn des menschlichen Ackerbaus.

Rekonstruktive Neurobiologie (www.labo.de)
Mini-Gehirn aus der Petrischale
Eine neue Methode könnte die Erforschung von Entwicklungsstörungen des Gehirns einen wichtigen Schritt voranbringen. Das zeigt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn. Die Forscher untersuchten darin die Entstehung eines seltenen angeborenen Gehirndefekts.

Wirkstoffe im Hochdurchsatz testen
Wissenschaftler der Universität Bonn, der Life & Brain GmbH und des DZNE wollen in großem Stil Wirkstoffe zur Behandlung der verbreiteten Alzheimer-Erkrankung und der viel selteneren Machado-Joseph-Krankheit testen.

Altägyptische Gussformen für Götterfiguren (www.labo.de)
µCT erlaubt sensationelle Einblicke
Gussformen, die zur Herstellung von Götterfiguren aus Bronze dienten, wurden üblicherweise zerstört und nicht der Nachwelt überliefert. Aus erhaltenen Gussformen konnten durch ein Forschungsprojekt solche Figuren gegossen werden.

Spezialisten-Zellen helfen Gedächtnis (www.labo.de)
Erregung einzelner Neurone bei Epilepsie-Patienten gemessen
Bestimmte Nervenzellen feuern immer dann, wenn sie mit dem Bild oder dem Namen einer ganz bestimmten Person oder eines konkreten Objektes konfrontiert werden. Solche hoch spezialisierten Konzeptneurone erfüllen im eine wichtige Funktion für das Arbeitsgedächtnis.

Werden kleine Männer häufiger kahl?
Kleine Männer tragen möglicherweise ein erhöhtes Risiko, frühzeitig eine Glatze zu bekommen. In diese Richtung deutet zumindest eine internationale genetische Studie unter Federführung der Universität Bonn.

Hinweise auf genetische Ursache
Menschen mit sozialen Ängsten gehen Situationen aus dem Weg, in denen sie der Bewertung durch andere ausgesetzt sind. Häufig leben die Betroffenen zurückgezogen und halten vor allem über das Internet Kontakt.

Wer lockt die T-Zellen auf Streife?
T-Zellen gehen für das Immunsystem auf Streife: Sie halten Ausschau nach verdächtigen Veränderungen und alarmieren gegebenenfalls weitere Immunzellen, die Eindringlinge bekämpfen.

Auf dem Weg zum Quantencomputer (www.labo.de)
Sortiermaschine für Atome
Physiker der Universität Bonn haben eine wichtige Hürde auf dem Weg zum Quantencomputer genommen: In einer aktuellen Studie stellen sie eine Methode vor, mit der sie große Zahlen von Atomen sehr schnell und präzise sortieren können.

Wie Immunzellen miteinander kooperieren (www.labo.de)
Der Hilferuf der Killerzellen
Kurz nach einer Virusinfektion schwärmen unzählige Killerzellen aus, um befallene Körperzellen aufzuspüren und zu töten. So verhindern sie sehr effektiv, dass sich die Erreger weiter ausbreiten können.

Zellersatz im Gehirn (www.labo.de)
Tollwutviren zeigen Transplantationserfolg
Wissenschaftler unter Federführung der Uni Bonn nutzen Tollwutviren für ein neuartiges Testsystem: Gekoppelt an ein grün fluoreszierendes Protein zeigen die Viren, wo sich in Mäusegehirne implantierte Ersatzzellen mit dem Nervennetzwerk verschaltet haben.

Nervenzellen für Landschaften (www.labo.de)
Verarbeitung räumlicher Informationen
Ein rotglühender Sonnenuntergang oder die schier unendliche blaue Weite in der Karibik – solche Bilder hinterlassen einen besonders intensiven Eindruck. Im menschlichen Gehirn gibt es Nervenzellen, die auf Landschaften spezialisiert sind und kaum auf Personen, Gegenstände oder Tiere reagieren.

Bergregenwälder in Peru (www.labo.de)
Biodiversitäts-Hotspot in Flammen
Die tropischen Anden Südamerikas sind eines der wichtigsten Zentren der biologischen Vielfalt unseres Planeten. Dabei hebt sich besonders die Grenzregion zwischen Ecuador und Peru hervor. Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit wüteten Ende 2016 dort, im Norden Perus, verheerende Waldbrände.

Erforschung des Immunsystems (www.labo.de)
ERC Starting Grant für Wissenschaftler der Uni Bonn
Dr. Bernardo S. Franklin vom Institut für Angeborene Immunität der Universität Bonn erhält einen begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit ist in den nächsten 5 Jahren eine Förderung in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro verbunden.

Bernstein-Mücken als Zeitzeugen (www.labo.de)
Indien war gar nicht so isoliert
Indien driftete von Afrika und Madagaskar allmählich nach Norden und kollidierte mit der eurasischen Platte. Wissenschaftler nahmen lange Zeit an, dass der Subkontinent während seiner langen Reise durch den Ozean weitgehend isoliert war.

Meeresspiegel könnte stark ansteigen
Vor rund 15000 Jahren kam es im Ozean rund um die Antarktis zu einem abrupten Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern. Ein Ereignis, das sich wiederholen könnte. Darüber berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung der Universität Bonn jetzt im Wissenschaftsmagazin Nature Scientific Reports.

Pac-Man-Molekül schnappt nach Zucker (www.labo.de)
Kaubewegung eines bakteriellen Proteins aufgeklärt
Viele Krankheitserreger nutzen bestimmte Zuckerverbindungen ihres Opfers, um sich vor dem Immunsystem zu tarnen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun in Kooperation mit Forschen der University of York in Großbritannien ein bakterielles Molekül analysiert, das an diesem Prozess beteiligt ist.

Neuer Wirkstoff lässt Tumore schrumpfen
Ein neuer Wirkstoff hilft möglicherweise gegen schwere Formen von Hodenkrebs, die auf andere Therapien nur ungenügend ansprechen. In Mäusen tötet die Substanz entartete Zellen ab und lässt Hodentumoren schrumpfen.

Dendritische Zellen (www.labo.de)
Wächter des menschlichen Immunsystems enträtselt
Dendritische Zellen sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems: Sie erkennen Eindringlinge, nehmen sie auf und lösen daraufhin eine vollständige Immunantwort aus.

Tiefere Einblicke in Abläufe der Zelle (www.labo.de)
Biomolekülen bei der Arbeit zuschauen
Wissenschaftlern der Universität Bonn ist es gelungen, einem wichtigen Zellprotein bei der Arbeit zuzusehen. Sie nutzten dazu eine Methode, mit der man Strukturänderungen komplexer Moleküle messen kann.

Fettmolekül stört Signalübertragung im Gehirn (www.labo.de)
Tödliches Risiko für Nervenzellen
Untersuchungen eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Bonn an Mäusen zeigen, dass das körpereigene Fettmolekül Sphingosin-1-phosphat (S1P) fatale Auswirkungen im Gehirn entfalten kann.

Neuer Angriffspunkt gegen Brustkrebs
Ein Wirkstoff mit Namen Dinaciclib kann möglicherweise verhindern, dass Brusttumoren gegen eine Chemotherapie resistent werden. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Universität Bonn.

Unkämmbare Haare (www.labo.de)
Struwwelpeter-Gene entdeckt
Manche Kinder leiden unter völlig zersausten Haaren, die sich partout nicht kämmen lassen. Im Deutschen trägt das Phänomen den treffenden Namen „Syndrom der unkämmbaren Haare“ oder auch „Struwwelpeter-Syndrom“.

Wie Daptomycin MRSA-Keime tötet (www.labo.de)
Wirkmechanismus des Notfall-Antibiotikums aufgeklärt
Das Antibiotikum Daptomycin ist oft die letzte Waffe gegen multiresistente Bakterien. Unklar war bislang, wie genau das Medikament wirkt. Eine neue Studie unter Federführung der Universitäten Bonn und Amsterdam bringt nun Licht ins Dunkel.

Übergewicht verändert Hirnstoffwechsel (www.labo.de)
Fettsäure-Verarbeitung im Hypothalamus von Mäusen untersucht
Bei Übergewicht scheint sich der Fettstoffwechsel im Gehirn von Mäusen in charakteristischer Weise zu verändern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn.

