
Krankheitserreger zapft Eisenquelle in Immunzellen an
Salmonellen umgehen die körpereigene Eisenentzug-Strategie, indem sie gezielt eisenreiche Makrophagen in der Milz aufsuchen und sich dort vermehren. Diese Erkenntnis hilft, Infektionen gezielter zu bekämpfen.

Projekt an der Universität Basel (www.labo.de)
Stromsparen im Labor
Mit der "Electricity Saving Challenge" haben verschiedene Forschungsgruppen an der Universität Basel ihren Stromverbrauch optimiert. Durch einfache Maßnahmen konnte der Stromverbrauch markant gesenkt werden – ohne Einschränkungen für die Wissenschaft.

Frühwarnsystem von Bakterien
Im Laufe der Evolution haben Bakterien eine Vielzahl an Strategien entwickelt, um sich vor Bedrohungen zu schützen.

Wie sich Krankheitserreger unerkannt ausbreiten
Forschende der Universität Basel haben nun eine weitere Möglichkeit aufgedeckt, mit der sich bestimmte Bakterien im Körper ausbreiten, ohne dabei vom Immunsystem entdeckt zu werden. Im Inneren einer Zelle können einige Bakterien der Immunabwehr entgehen und sich unbehelligt im Körper ausbreiten.

Künstliche Intelligenz für die Proteinforschung
Ein Forschungsteam der Universität Basel hat zahlreiche bislang nicht beschriebene Proteine mit Deep-Learning-Methoden vorhergesagt: Hunderte neue Proteinfamilien und auch eine neue Art der Proteinfaltung.

Neuartiger, aggressiver Biofilm auf Immunzellen entdeckt
Wie eine Forschungsgruppe der Universität Basel herausgefunden hat, bilden Cholera-Erreger auf Immunzellen einen besonderen Biofilm-Typ.

Mini-Reaktionscontainer aus Polymeren (www.labo.de)
Künstliche Zelle auf einem Chip
Forschende der Uni Basel haben ein kontrollierbares System entwickelt, um biochemische Reaktionskaskaden in Zellen nachzuahmen. Sie nutzen die Mikrofluid-Technik, um Mini-Reaktionscontainer aus Polymeren herzustellen, die sie mit gewünschten Eigenschaften ausstatten.

Computergestützte Tests (www.labo.de)
Virtuelles Screening nach Wirkstoffen gegen Coronavirus
Die Uni Basel sucht nach einem Wirkstoff gegen das Coronavirus: Die Forschungsgruppe "Computational Pharmacy" hat bisher mehr als 680 Millionen Substanzen an einem spezifischen Angriffspunkt des Virus virtuell getestet – mit dem Ziel, dessen Vermehrung zu blockieren.

Zeitliche Steuerung der Zellteilung bei Bakterien
Forscher am Biozentrum der Universität Basel haben entdeckt, wie die Zellteilung in Bakterien zeitlich gesteuert wird. In zwei Publikationen berichten sie, wie ein Signalmolekül dieses "Uhrwerk" steuert und so der Zelle vermittelt, wann der richtige Zeitpunkt ist, sich zu vermehren.

Geschwindigkeitsregler für Proteinherstellung
Wissenschaftler der Universität Basel haben neue Einflussfaktoren entdeckt, die sich auf die Produktionsgeschwindigkeit der Proteine auswirken.

Metastasenbildung bei Mäusen verhindert (www.labo.de)
Brustkrebszellen in Fettzellen umwandeln
Eine neuartige Kombinationstherapie kann bösartige Brustkrebszellen dazu zwingen, sich in Fettzellen umzuwandeln, wie eine Studie an Mäusen zeigte.

Infektionsforschung (www.labo.de)
Besiedelungsstrategie von Bakterien
Forscher am Biozentrum der Universität Basel konnten aufklären, wie ein Bakterium sich im Gewebe festsetzen und gleichzeitig verbreiten kann.

Protein wirkt wie ein Reißverschluss (www.labo.de)
Wie Zellen neue Blutgefäße bilden
Ein Ankerprotein schließt den Spalt zur Nachbarzelle bei der Blutgefäßbildung: Das haben Schweizer Forscher herausgefunden. Am durchsichtigen Embryo des Zebrafisches konnten sie die Entwicklungsschritte der Blutgefäße live beobachten.

Live-Verfolgung in der Zelle (www.labo.de)
Biologische Fußfessel für Proteine
Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Wege von Proteinen in die Zelle hinein verfolgen lassen. Dabei werden Proteine mit kleinsten Nanosensoren, sogenannten Nanobodies, markiert. Mit dieser Fußfessel lässt sich ihr Weg durch die Zelle live verfolgen.

Multiresistente Keime (www.labo.de)
Resistenzen bei der Konkurrenz besorgt
Forscher an der Universität Basel konnten zeigen, dass einige Bakterien ihren Konkurrenten einen Giftcocktail injizieren, der diese zerplatzen lässt. Die dabei freigesetzte Erbinformation, die auch Resistenzgene enthalten kann, nimmt das Angreifer-Bakterium auf und wird so selbst resistent.

Wie Shuttle-Proteine Kernporen steuern
Kernporen sind winzige Kanäle, durch die Stoffe zwischen Zellkern und Zytoplasma transportiert werden. Eine neue Studie von Forschern der Universität Basel zeigt, dass Shuttle-Proteine, sogenannte Importine, die Funktion der nuklearen Poren steuern. Bislang nahm man an, dass die nuklearen Poren den Importin-Shuttle steuern würden.

Bakterium recycelt Harpune und nutzt sie im Kampf gegen das Immunsystem
Der Erreger der Tularämie, einer hochansteckenden Infektionskrankheit, verwendet eine Nano-Harpune, um sich aus der Gefangenschaft der Abwehrzellen zu retten. Nach dem "Abfeuern" recycelt das Bakterium diese Harpune um sie dann erneut zu verwenden.

Neuer Nanobody-Tool als Proteinfähre (www.labo.de)
Künstlicher Ortswechsel für Proteine
Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben eine Methode entwickelt, mit der sich Proteine an einen anderen Ort in der Zelle verfrachten lassen. Dadurch ist es möglich, die Funktion von Proteinen in Abhängigkeit zu ihrer Position zu untersuchen.

Hydrophob erst durch Altern
Oberflächen, die mit chemischen Verbindungen aus Seltenen Erden beschichtet werden, entwickeln erst durch den Kontakt mit Luft wasserabweisende Eigenschaften.

Ökologischer Nutzen der Spinnen (www.labo.de)
Spinnen fressen jedes Jahr 400 bis 800 Mio. Tonnen Beutetiere
Spinnen werden seit langer Zeit verdächtigt, zu den wichtigsten Fressfeinden der Insekten zu gehören. Zoologen der Universität Basel und der Universität Lund in Schweden zeigen nun: Spinnen töten global betrachtet tatsächlich beträchtliche Mengen von Insekten.

Wie der Klimawandel Trockengebiete beeinflusst
Die Fläche der gemäßigten Trockengebiete wird sich in Zukunft zu Gunsten der subtropischen Trockengebiete verkleinern. Die steigenden Temperaturen trocknen tiefere Bodenschichten in den verbleibenden gemäßigten Trockengebieten zunehmend aus.

Nur Bakterien im Visier (www.labo.de)
Immunabwehr ohne Kollateralschaden
Forschern der Universität Basel ist es gelungen, die Rolle des Enzyms Myeloperoxidase (MPO) zu klären. Das Enzym, das dem Eiter eine grünliche Farbe gibt, stellt im Kampf gegen Infektionen eine äußerst aggressive Säure her, mit der es Krankheitserreger abtöten kann, ohne das umgebende Gewebe zu schädigen.

König-Faisal-Preis 2017 (www.labo.de)
Basler Physiker ausgezeichnet
Prof. Daniel Loss vom Departement Physik der Universität Basel und vom Swiss Nanoscience Institute erhält den König-Faisal-Preis 2017 in der Sparte Wissenschaft.

Behandlung von Diabetes mellitus (www.labo.de)
Insulin-Analogon wirkt schneller
Tauscht man bei Insulin ein Wasserstoffatom gegen ein Iodatom aus, behält das Hormon seine Wirkung, ist aber schneller für den Organismus verfügbar. Diesen Effekt konnten Forschende der Universität Basel basierend auf Computersimulationen voraussagen und dann in Experimenten bestätigen.

Arzneistoff-Cocktail tötet Tumorzellen (www.labo.de)
Krebsbekämpfung mit Diabetes- und Bluthochdruckmedikamenten
Mit einer Kombination aus einem Diabetesmedikament und einem Blutdrucksenker können Krebszellen effektiv bekämpft werden. Wie das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel im Fachjournal „Science Advances“ zudem berichtet, sprechen spezifisch Krebszellen auf diese Wirkstoffkombination an.

Ribosomale Proteine (www.labo.de)
Forscher finden „Krebssignatur“
Forscher am Biozentrum der Universität Basel haben die Herstellung ribosomaler Proteine in unterschiedlichen Geweben untersucht und entdeckt, dass verschiedene Krebsarten eine spezifische Signatur aufweisen. Wie sie in „Genome Biology“ berichten, eignet sich diese „Krebssignatur“ auch zur Prognose des Krankheitsverlaufs.

Informationseinheiten für Quantencomputer?
Majorana-Fermionen gelten als Teilchen, mit denen sich möglicherweise die Informationseinheiten eines Quantencomputers realisieren lassen.

Selbstorganisation von Nanoobjekten (www.labo.de)
Organellen-Cluster durch Nachahmung der Natur erzeugt
Forschern der Universität Basel ist es gelungen, sphärische Kompartimente in Cluster zu gliedern. Dabei diente die Bildung komplexer Strukturen durch Organelle als Vorbild. Als Bindeglied zwischen den synthetischen Kompartimenten dienten DNA-Brücken.

Problemkeim Pseudomonas aeruginosa (www.labo.de)
Calcium stellt Weiche für chronische Lungenentzündung
Der Erreger Pseudomonas aeruginosa gilt in Krankenhäusern als ausgesprochener Problemkeim. Etwa zehn Prozent aller Krankenhausinfektionen, vor allem Lungenentzündungen, gehen auf sein Konto.

Chronische Virusinfektionen (www.labo.de)
Entzündung führt zu nicht nachhaltiger Abwehr
Forschende der Universität Basel haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der die schlechte Abwehrreaktion des Körpers auf chronische Virusinfektionen erklären kann. Die Resultate eröffnen neue Möglichkeiten in der Entwicklung von Impfstoffen.

Nanodrähte als Sensoren (www.labo.de)
Neuartige Rasterkraftmikroskopie
Mit einem neu entwickelten Rasterkraftmikroskop können Nanodrähte als winzige Sensoren eingesetzt werden – womit sich im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten sowohl Größe als auch Richtung von Kräften messen lassen. Dies berichten Physiker der Universität Basel und der EPF Lausanne im Fachblatt „Nature Nanotechnology“.

Mineral Elpasolith (www.labo.de)
Künstliche Intelligenz ermöglicht die Entdeckung neuer Materialien
Mit Methoden der künstlichen Intelligenz haben Chemiker der Universität Basel die Eigenschaften von rund 2 Millionen Kristallen berechnet, die aus vier verschiedenen chemischen Elementen zusammengesetzt sind.

Van-der-Waals-Wechselwirkung (www.labo.de)
Erstmals Van-der-Waals-Kräfte einzelner Atome vermessen
Physiker des Swiss Nanoscience Institutes und der Universität Basel ist es erstmals gelungen, die sehr schwachen Van-der-Waals-Kräfte zwischen einzelnen Atomen zu messen.

Biotin-Streptavidin-Technologie (www.labo.de)
Künstliche Enzyme werden immer «natürlicher»
Wissenschaftler der Universität Basel, der ETH Zürich in Basel und des NCCR Molecular Systems Engineering haben ein künstliches Metalloenzym entwickelt, das innerhalb einer lebenden Zelle eine Reaktion katalysiert, die so in der Natur nicht vorkommt.

Stammzellenforschung (www.labo.de)
Nervenstammzellen kontrollieren ihr eigenes Schicksal
Bisher wurde angenommen, dass die Entwicklung von Stammzellen von der Umgebung abhängt, in die sie eingebettet sind. Ein Forscherteam der Universität Basel beschreibt erstmals einen Prozess, nach dem neuronale Stammzellen im Hippocampus ihr Schicksal selbst über das Protein Drosha regulieren.

Ullmann-Reaktion (www.labo.de)
Forscher schauen Katalysator bei der Arbeit zu
Physikern der Universität Basel ist es erstmals gelungen, mithilfe eines Rasterkraftmikroskops einem Silberkatalysator bei der Arbeit zuzusehen. Aus den Beobachtungen während einer sogenannten Ullmann-Reaktion können die Forscher deren Energieumsatz berechnen und die Katalyse damit möglicherweise optimieren.

Stammzellen im Gehirn (www.labo.de)
Signale der Hirnflüssigkeit steuern ihr Verhalten
Die Forschungsgruppe von Prof. Fiona Doetsch am Biozentrum der Universität Basel hat den Plexus choroideus, ein Adergeflecht im Gehirn, das die Hirnflüssigkeit produziert, untersucht und herausgefunden, dass dieser neurale Stammzellen im erwachsenen Gehirn reguliert.

Zellen erinnern sich (www.labo.de)
Protein-Pärchen machen es möglich
Auch einzelne Zellen sind fähig, sich an Informationen zu erinnern, wenn ihre Proteine ihnen dazu den Befehl erteilen. Forscher am Biozentrum der Universität Basel haben herausgefunden, dass sich Proteine zu Pärchen verbinden.

Gasdermin D treibt Immunzellen in den Suizid
Für manch einen Krankheitserreger bedeutet Angriff die beste Verteidigung – sie nisten sich direkt in die Abwehrzellen ein. Wenn sie jedoch in ihrem Versteck aufgespürt werden, bringt sich die infizierte Zelle selber um und setzt so die Erreger wieder frei.

Kernspinresonanz (www.labo.de)
Weit entfernte Kernspins mit einem einzelnen Elektron gekoppelt
Forschende der Universität Basel haben erstmals die Kernspins von weit entfernten Atomen mithilfe eines einzelnen Elektrons zur Kopplung gebracht. An dem sehr komplexen Experiment waren gleich drei Forschungsgruppen des Departements Physik beteiligt.

Quantensteckbrett (www.labo.de)
Quantenzustände im atomaren Baukasten gesteuert
Ein internationales Konsortium mit Forschern der Universität Basel hat ein Verfahren entwickelt, um quantenmechanische Zustände von Elektronen in einem Gitter von Quantentöpfen präzise zu verändern.

Nicht-natürliches Protein designt (www.labo.de)
Ein negatives Enzym liefert positive Resultate
In den letzten zwanzig Jahren hat die Chemie viele wichtige Instrumente und Verfahren für die Biologie hervorgebracht. Heute können wir Proteine herstellen, die in der Natur bisher nicht vorkommen.

Verschränkte Photonen (www.labo.de)
Quantenphysik für das menschliche Auge sichtbar machen
Die Voraussagen der Quantenphysik sind durch unzählige Experimente bestätigt. Doch kein Mensch hat bisher den quantenphysikalischen Effekt der Verschränkung von Auge direkt beobachtet.

Neue Entdeckung im Kampf gegen Krebs (www.labo.de)
Tumorzellen stellen Betrieb um
Tumorzellen, denen mit Medikamenten der Sauerstoff abgedreht wird, stellen ihren Stoffwechsel mittelfristig um – sie wechseln auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff.

Das Atom ohne Eigenschaften
Die Welt der kleinsten Teilchen folgt den Regeln der Quantenmechanik. Sie lassen es zu, dass die Eigenschaften eines Teilchens völlig unbestimmt und dennoch stark mit denen anderer Teilchen verknüpft sind.

Überraschung im Wald (www.labo.de)
Intensiver Kohlenstoffhandel von Baum zu Baum
Waldbäume nutzen Kohlenstoff nicht nur für sich – sie tauschen auch große Mengen davon über ihre Wurzeln mit Nachbarbäumen aus. Diese Entdeckung machten Botaniker der Universität Basel.

Kohlenhydrate als Gegenleistung (www.labo.de)
Pflanzen zwingen Pilzpartner zu fairem Verhalten
Pflanzen reagieren intelligent auf ihre Umwelt: Wenn sie die Wahl zwischen kooperativen und weniger kooperativen Pilzpartnern haben, versorgen sie letztere mit weniger Nahrung und zwingen sie damit zu verstärkter Kooperation.

Elektrospray-Technologie (www.labo.de)
Dünne Siliconschichten für künstliche Muskeln
Forscher der Universität Basel sind gemeinsam mit der Empa der Entwicklung künstlicher Muskeln einen Schritt nähergekommen: Sie haben eine Methode entwickelt, um nanometerdünne Siliconschichten zu erzeugen.

Vegetarisches Menü (www.labo.de)
Spinnen bringen Abwechslung in ihren Speiseplan
Spinnen werden traditionell als klassische Insektenfresser angesehen. Eine Studie von Zoologen aus der Schweiz, den USA und Grossbritannien zeigt nun: die Tiere ergänzen ihren Speiseplan gerne auch mal mit vegetarischer Kost.

Liposome als Wirkstoffträger (www.labo.de)
Seifenbläschen zur Behandlung verengter Blutgefäße
Liposome sind als Wirkstoffträger vielversprechend, lösen aber oftmals eine Immunreaktion aus. Ein Forscherteam unter Leitung der Unis Basel und Fribourg konnte experimentell zeigen, dass bestimmte Liposomen keine Reaktionen auslösen.

