
Biodiversität in Flüssen (www.labo.de)
Prognosen aus Umwelt-DNA und hydrologischen Methoden
Die Biodiversität und damit der Zustand von Flussökosystemen könnten vorhergesagt werden. Forschende der Universität Zürich und vom Wasserforschungsinstitut Eawag kombinieren dazu Umwelt-DNA mit hydrologischen Methoden. Am Beispiel des Flusses Thur konnten sie so schützenswerte Gebiete identifizieren, um Schutzmaßnahmen einzuleiten.

Krebsforschung und Neurologie (www.labo.de)
Stammzellen und Nerven interagieren bei Geweberegeneration
Forschende der Uni Zürich zeigen mit Hilfe von Organ-on-a-Chip-Technologie und bildgebenden Verfahren, dass verschiedene Stammzelltypen auf unterschiedliche Weise mit Nerven versehen werden.

Neue Antibiotika-Klasse entdeckt (www.labo.de)
Synthetische Antibiotika mit Wirkung gegen gramnegative Bakterien
Forschende der Universität Zürich und der Polyphor AG haben eine neue Antibiotikaklasse entdeckt, die gegen mehrere Bakterien wirksam sind und über einen einzigartigen Wirkmechanismus verfügen.

Proteinmodifikation bei Zellstress (www.labo.de)
ADP-Ribosylierung kann Hinweis auf Krebs geben
Forschern der Universität Zürich (UZH) gelang es, erstmals die Proteinmodifikationen exakt und für sämtliche Eiweiße einer Gewebeprobe zu charakterisieren.

Erbgut konnte entschlüsselt werden (www.labo.de)
Weizen hat ein umfangreicheres Erbgut als der Mensch
Wissenschaftler der Universität Zürich konnten erstmals zusammen mit internationalen Forschungspartnern das gesamte Erbgut des Brotweizens entschlüsseln.
Antibiotika-Resistenz (www.labo.de)
Tuberkulose-Keim mit neuartiger Multi-Resistenz
Das Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich identifizierte 2016 einen multiresistenten Tuberkuloseerreger bei acht Flüchtlingen aus dem Horn von Afrika. Die Analysen lieferten den Anstoß für eine länderübergreifende Untersuchung und den Aufbau eines europaweiten Alarmsystems.

Genom der Fingerhirse erstmals entschlüsselt
Dank einer neuartigen Kombination modernster Technologien konnten Forschende der Universität Zürich das große, komplexe Genom der Fingerhirse erstmals in hoher Qualität entschlüsseln. Eine zentrale Grundlage, um die Ernährungssicherheit in Ländern wie Indien und Regionen Afrikas zu verbessern.

Hochdruckanlage HPL6 (www.labo.de)
Hoher Anspruch an Zellaufschluss
Zellmembranen schützen, alltagstaugliche Handhabung, leichte Reinigung – die Anforderungen einer Arbeitsgruppe am Biochemischen Institut der Uni Zürich an ein neues Zellaufschlusssystem waren hoch.

Allergieprävention (www.labo.de)
Wie Katze und Kuh vor Asthma schützen
Immunologen der Universität Zürich konnten zeigen, dass eine Sialinsäure, die in Bauernhoftieren vorkommt, gegen Entzündungen des Lungengewebes wirkt. Das öffnet vielversprechende Perspektiven für die Allergieprävention.

Regenerative Medizin (www.labo.de)
Perfekte Alleskönner: embryonale Stammzellen
Was Stammzellen zu perfekten Alleskönnern macht, haben Schweizer WissenschaftlerInnen herausgefunden: Sie haben das Protein entdeckt, das natürliche embryonale Stammzellen befähigt, sämtliche Körperzellen zu bilden.

Virtueller Kosmos (www.labo.de)
Simulation zur Entwicklung des Weltalls
Forschende der Universität Zürich haben mit einem Hochleistungsrechner die Entwicklung des Weltalls simuliert. Dies dient der Kalibrierung des Satelliten Euclid, der 2020 ins All startet.

Brustkrebsforschung (www.labo.de)
Hunde helfen bei der Erforschung von Mammatumoren
Gewebe von Hunden mit Mammatumoren helfen den Brustkrebs beim Menschen zu erforschen.

Evolutionsbiologie (www.labo.de)
„Schwangere“ Stubenfliegenmännchen
Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Universität Zürich hat das Gen entdeckt, das bei Stubenfliegen das männliche Geschlecht bestimmt.

Zellkern-Skelett (www.labo.de)
Molekularer Aufbau erstmals aufgeklärt
Mittels 3D-Elektronenmikroskopie konnten Strukturbiologen der Universität Zürich erstmals die Architektur der Lamina des Zellkerns in molekularer Auflösung darstellen.

Ultraschnelle Anpassung (www.labo.de)
Zellen in der Schwerelosigkeit
Innerhalb einer Minute passen sich Säugetierzellen vollständig an die Schwerelosigkeit an. Echtzeitmessungen auf der Internationalen Raumstation ISS belegen, dass Zellen ultraschnell veränderte Schwerkraftverhältnisse ausgleichen. Dieser erstmalige Nachweis gelingt einem internationalen Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Zürich.

Rückkehr der Syphilis (www.labo.de)
Pandemische Erregergruppe verantwortlich
In den letzten Jahrzehnten hat sich Syphilis weltweit zurückgemeldet. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich konnte nun zeigen, dass alle Bakterien aus modernen Syphilis-Patientenproben auf einen gemeinsamen Erregerstamm des 18. Jahrhunderts zurückgehen.

Umwelt-DNA in Flüssen deckt Artenvielfalt auf
Forscher aus der Schweiz haben mit der sogenannten Umwelt-DNA die Artenvielfalt eines Flusses bestimmt. Bisher mussten dafür alle darin lebenden Organismen gesammelt und einzeln identifiziert werden.

Lungeninfektionen (www.labo.de)
Krankheitserreger schneller nachweisen
Was früher mehrere Wochen dauerte, geht jetzt in zwei Tagen: Dank neuer molekularer Methoden können krank machende Mykobakterien, die Lungeninfektionen oder Tuberkulose auslösen, viel schneller nachgewiesen werden.

Zwischen Haftreibung und Adhäsion (www.labo.de)
Kontaktwinkel elektrisch veränderbar
Physiker haben an der Universität Zürich ein System entwickelt, mit dem sie Adhäsion und Haftreibung eines Wassertropfens auf einer festen Oberfläche elektrisch hin und her schalten können. Zurückführen lässt sich dieser Effekt auf die Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit im Nanometerbereich.

Traumata und deren Überwindung sind vererbbar
Verhaltensweisen, die durch frühe traumatische Erlebnisse verursacht werden, sind reversibel. Forschende der Universität Zürich und ETH Zürich konnten zeigen, dass bei Mäusen eine anregende Umgebung traumabedingte Symptome rückgängig machen können.

Kohlenhydrate als Gegenleistung (www.labo.de)
Pflanzen zwingen Pilzpartner zu fairem Verhalten
Pflanzen reagieren intelligent auf ihre Umwelt: Wenn sie die Wahl zwischen kooperativen und weniger kooperativen Pilzpartnern haben, versorgen sie letztere mit weniger Nahrung und zwingen sie damit zu verstärkter Kooperation.

Knapp werdende Beutetiere ließen Monster-Hai aussterben
Er lebte vor Millionen Jahren und war dreimal so groß wie der weiße Hai: Der Megalodon. Sein Aussterben wurde bisher mit einer sich anbahnenden Eiszeit erklärt.
Alzheimer-Forschung (www.labo.de)
Neuer Wirkstoff blockiert Alzheimer-Enzym gezielt
Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Zürich hat erstmals einen Weg gefunden, ein für die Alzheimer-Krankheit mitverantwortliches Enzym gezielt zu hemmen. Dabei werden lediglich schädliche Prozesse blockiert, während wichtige andere Funktionen erhalten bleiben. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, um Medikamente zu entwickeln, die keine schweren Nebenwirkungen verursachen.

Linkshändig oder rechtshändig? (www.labo.de)
Die Asymmetrie des Lebens
Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Empa-Wissenschaftlern konnte jetzt klären, wie chirale Biomoleküle auf molekularer Ebene ihre Händigkeit auf die Kristalloberflächen übertragen.

Das Gerät mit der feinen Nase
ETH-Wissenschaftler haben die empfindlichsten Analysegeräte für Luft und Gase nochmals deutlich empfindlicher gemacht. Die Instrumente sind damit reif für den Einsatz in der Medizin, der biologischen Forschung und der Forensik.

Hirnhaut-Spender waren mit Prionen infiziert (www.labo.de)
Alzheimer-ähnliche Hirnveränderungen nach Hirnhaut-Transplantation
Bisher ging man davon aus, dass Alzheimer nicht übertragbar ist. Nun konnten Forschende der Uni Zürich und der Medizinischen Uni Wien zeigen, dass eine Hirnhaut-Transplantation auch Alzheimer-ähnliche Gehirnablagerungen verursachen können.

Hybrid aus zwei Mehltau-Varianten (www.labo.de)
Pilz befällt neue Getreideart dank evolutivem Trick
Seit wenigen Jahren kann Mehltau die Getreideart Triticale infizieren, die vorher gegen diese Pilzerkrankung resistent war. Wie konnte der Krankheitserreger auf eine andere Wirtspflanze übergreifen?

Paläontologische „Darmspiegelung“ (www.labo.de)
Sein letztes Mahl dokumentiert spiralförmigen Darm
Eine letzte Mahlzeit liefert neue Erkenntnisse: Die fossilen Nahrungsreste des urtümlichen Saurichthys spiegeln dessen spiralförmigen Darm. Der Spiraldarm dieses ausgestorbenen Raubfisches ist jenem von Haien und Rochen ähnlich.
Supercomputer ermitteln die Genaktivität (www.labo.de)
Aktivität menschlicher Gene voraussagen
Genetisch identische Schwesterzellen verhalten sich nicht immer gleich. Bis anhin schrieb man dies zufälligen molekularen Reaktionen zu.
Gehirnentzündungen (www.labo.de)
Astrozyten beeinträchtigen das Gedächtnis
Bei Multipler Sklerose oder anderen Entzündungen des Gehirns sind die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt. Forscher der Universitäten Zürich und Lausanne konnten nun zeigen, dass dafür die Astrozyten verantwortlich sind. Sie beeinträchtigen bei Gehirnentzündungen die Erinnerungsfähigkeit.
Influenzaviren stoppen (www.labo.de)
Mit „Big Data“ die Grippe bekämpfen
Forscher haben dank „Big Data“ neue Moleküle identifiziert, die für die Replikation des Grippe-Virus eine wichtige Rolle spielen. Blockiert man diese Wirtsproteine, können sich Influenzaviren weniger gut vermehren. Damit trägt die internationale Studie mit Beteiligung der Universität Zürich dazu bei, neue Therapien und Grippemedikamente zu entwickeln.

Energieversorgung der Nervenzellen (www.labo.de)
Milchsäure für die Energie im Gehirn
Nervenzellen decken ihren hohen Energiebedarf mit Glukose und auch mit Milchsäure ab. Das belegen jetzt Forscher der Uni Zürich. Sie zeigen erstmals im Mäusegehirn den Austausch von Milchsäure zwischen verschiedenen Hirnzellen.

Graslandexperimente (www.labo.de)
Biodiversität schützt Ökosysteme vor Klimaextremen
Ökosysteme mit einer großen Artenvielfalt zeigen bei extremen Klimaereignissen mehr Widerstandskraft. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von mehr als 40 Graslandexperimenten in Europa und Nordamerika.

Ein Zucker bestimmt, wie Antikörper wirken
Antikörper schützen vor Krankheiten – können jedoch bei Fehlreaktionen auch den eigenen Organismus schädigen. Forscher der Universität Zürich haben nun herausgefunden, dass ein bestimmter Zucker im Antikörper entscheidet, ob eine körpereigene Zelle zerstört wird oder nicht.

Die Evolution der Krokodile
Krokodile – die archaisch anmutenden, räuberischen Reptilien – sind faszinierend. Beeindruckend ist auch die über 230 Millionen Jahre andauernde Entwicklungsgeschichte dieser Tiere.

Schwere Virusinfektion des Gehirns (www.labo.de)
Auf dem Weg zu einer Impfung
Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals zeigen erstmals neue mögliche Behandlungsmethoden für eine seltene, meist tödlich verlaufende Gehirnerkrankung auf.

Für Wankelmütigkeit sind die Hirnströme verantwortlich
Sich zu entscheiden ist nicht immer einfach. Nun zeigen Neuroökonomen der Universität Zürich in einer neuen Studie, dass die Intensität der Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnarealen ausmacht, ob wir wankelmütig oder entschlussfreudig sind.

Kolloidale Nanopartikel (www.labo.de)
Nanopartikel präzise steuern und digital nutzen
Erstmals lassen sich Kolloide hochpräzise anordnen und vor allem in ihren Bewegungen steuern. Dank einem neuen, von Wissenschaftlern der Universität Zürich erforschten Verfahren könnten diese kolloidalen Nanopartikel Eingang in die digitale Technologie finden.

Vallee Young Investigator Award (www.labo.de)
Prof. Martin Jinek ausgezeichnet
Martin Jinek, Professor am Biochemischen Institut der Universität Zürich, hat den diesjährigen Vallee Young Investigator Award erhalten. Der internationale Preis zeichnet außerordentliche Leistungen junger Forscherinnen und Forscher im Bereich Biomedizin aus.

Verbesserte Tumordiagnose erfolgreich erprobt (www.labo.de)
Molekularer Spion gegen Krebs
Erstmals konnten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf gemeinsam mit Kollegen der Uni Zürich und der Ruhr-Uni Bochum eine neue Methode für die Tumordiagnose erfolgreich unter realitätsnahen Bedingungen testen.

Leukämie bei Kindern (www.labo.de)
Bislang unheilbare Variante genetisch entschlüsselt
Die akute lymphoblastische Leukämie ist die häufigste Krebserkrankung im Kindesalter. Innerhalb der Erkrankung können verschiedene Formen auftreten, die sich durch bestimmte Veränderungen im Erbmaterial der Leukämiezellen unterscheiden.

Ein Reißverschluss aus Hautzellen
Jede Wunde muss sich schließen, damit wir nicht verbluten oder uns eine Infektion zuziehen. Wie die Hautzellen die offenen Stellen in der Haut verschließen, war über viele Jahre nicht bekannt.

Der Ursprung des Goldes (www.labo.de)
Garstiges Klima förderte Golderz-Bildung
Südafrikas Witwatersrand ist das weltweit größte und reichhaltigste Goldvorkommen. Um zu erklären, wie es entstanden ist, wagt Rohstoffgeologe Christoph Heinrich einen Blick zurück in die frühe Klimageschichte der Erde.

Friedrich-Miescher-Preis (www.labo.de)
UZH-Forscher Martin Jinek ausgezeichnet
Martin Jinek vom Biochemischen Institut der Universität Zürich erhält den mit 20000 Franken dotierten Friedrich-Miescher-Preis. Der Preis ist die höchste Auszeichnung für Nachwuchsforscherinnen und -forscher in der Schweiz auf dem Gebiet der Biochemie.
Melanomforschung (www.labo.de)
Schlüssel-Faktor bei Metastasen-Bildung gefunden
Der schwarze Hautkrebs ist die aggressivste aller Hautkrebsformen und verläuft für Patienten wegen der ausgeprägten Metastasen-Bildung oft tödlich. Bisher wurden hauptsächlich genetische Ursachen, etwa Mutationen in bestimmten Genen, für das Wuchern eines Melanoms verantwortlich gemacht.
Indikator für die Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt
Ein neues Protein steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Damit erweist es sich als potenzieller Biomarker, wie ein internationales Team unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Zürich zeigt.

Evolutionsforschung (www.labo.de)
Massenaussterben brachten Knochenfischen viele neue Arten
Die Strahlenflosser sind heute mit weltweit über 30000 Arten die größte Fischgruppe. Diese Knochenfische waren in der Erdgeschichte nicht immer gleich zahlreich. Erst Verluste von anderen Fischarten wie die der Knorpelfische verhalfen ihnen zur erfolgreichen Verbreitung.

Lipid-Transporter (www.labo.de)
Architektur einer Lipid-Schleuse entschlüsselt
Erstmals wird die komplexe Architektur eines Proteins beschrieben, das den Transport von Lipiden zwischen den beiden Schichten einer Zellmembran steuert. Aufgrund der Struktur des Lipid-Transporters erhalten nun Biochemiker der Universität Zürich Einblick in Prozesse, welche die Blutgerinnung auslösen.

Eisen-Transportprotein (www.labo.de)
Komplexe Struktur entschlüsselt
Erstmals kann die komplexe Struktur des Proteins, das die lebenswichtigen Eisen-Ionen in die Zelle schleust, beschrieben werden. Die Biochemiker der Universität Zürich schaffen so die Grundlage für das bessere Verständnis des Eisen-Stoffwechsels.
Mit Killerzellen Viren und Krebs bekämpfen
Epstein-Barr-Viren können das Pfeiffersche Drüsenfieber auslösen und sind an der Entstehung verschiedener Arten von Lymphdrüsenkrebs beteiligt. Wissenschaftler des Forschungszentrums für das Kind (FZK) am Kinderspital Zürich und der Universität Zürich haben jetzt eine bestimmte Gruppe der angeborenen natürlichen Killerzellen identifiziert, welche die mit diesen Viren infizierten Zellen sowie die dadurch erzeugten Krebszellen tötet.

