Ode an zwei Liebende

Nehmen wir mal folgendes „Liebespaar“ an: „Sie“ ist klein, schlank und hat´s von Natur aus eilig. „Er“ dagegen ist je nach Situation langsam, recht unberechenbar, aber auch sehr experimentierfreudig.

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HPLC-Tipp

Der HPLC-Tipp im Dezember

Ode an zwei Liebende

von Dr. Stavros Kromidas, Saarbrücken

Nehmen wir mal folgendes „Liebespaar“ an: „Sie“ ist klein, schlank und hat´s von Natur aus eilig. „Er“ dagegen ist je nach Situation langsam, recht unberechenbar, aber auch sehr experimentierfreudig. Mal fängt er sehr sachte an und nimmt sich viel Zeit für sie. Mal ist er schnell und stürmisch. Er kann sich aber auch auf eine lange Zeit der Zweisamkeit freuen und seine Liebe dabei dennoch sehr leidenschaftlich unter Beweis stellen. Egal ob schnell, langsam, lang oder kurz: Sein Naturell ist so, dass er gegen Schluss ihrer Zusammenkunft immer stürmischer wird. Das gemeinsame Ziel, der Ausdruck ihrer innigen Liebe sind die „Erzeugten“…: Das können Viele, Ähnliche oder aber auch recht Unterschiedliche sein. Dazu müssen die zwei Liebenden oft erwähnte Varianten immer wieder und immer wieder neu ausprobieren. Und dabei mögen sie es mal angenehm warm oder auch richtig heiß, mal versuchen sie ihr Glück im Kalten. ihre Erfahrung und ihre Kreativität lässt viele Situationen zu: Langsam und kalt, schnell und kalt, langsam und warm, die Zeit zu zweit, die Art und Intensität der Kommunikation, die Durchdringung ja die Verschmelzung ihrer Charaktere ist das aller wichtigste. Erfolgreich ist die gemeinsam verbrachte Zeit immer wieder (mal mehr, mal weniger…), romantisch und spannend ist sie allemal. Ich wünsche den Zwei (auch aus eigenem Interesse) viel Erfolg – sowohl was die Anzahl betrifft als auch die Fähigkeit zur Unterscheidbarkeit.
Liebe Anwender,
Sie haben das Geschehen sicherlich erkannt: Eine gegebene, kurze Säule tete-a-tete mit einem Gradienten, der je nach Trennproblem recht unterschiedlich sein kann. Und gegen Ende des Gradienten werden die Wechselwirkungen ja immer stärker, die Elutionskraft nimmt stets zu. Der lange Gradient, aber auch der kürzere bei hohem Fluss (beides bedeutet ein großes Gradientenvolumen) führt zu einer großen Peakkapazität – viele Peaks pro Zeiteinheit – interessant z.B. für homologe Reihen. Oder aber es steht eine gute Auflösung unterschiedlicher Substanzen im Vordergrund. Und jene ist durch Variation des Gradienten und/oder bei recht unterschiedlichen Temperaturen zu erreichen.

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Ich wünsche Ihnen für 2012 Gesundheit, Zufriedenheit und gut abgetrennten Peaks – mit und ohne Gradient.

Ihr Stavros Kromidas
© by Stavros Kromidas
www.kromidas.de

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