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HPLC-TippDer HPLC-Tipp

Apparative Notwendigkeiten für schnelle, schmale Peaks

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von Dr. Stavros Kromidas, Saarbrücken

Der Fall

In letzter Zeit erfährt die Miniaturisierung einen gewissen Anschub dadurch, dass die großen HPLC-Anbieter sich jetzt verstärkt mit diesem Thema befassen. Die Diskussion ist zwar seit Mitte der 70er Jahre im Gange, doch werden erst seit kurzem neben den entsprechenden Geräten auch eine Reihe von Säulen mit den Dimensionen 10...20 mm Länge, 1,5...2,1 mm Innendurchmesser und 1,7...2,0 µm Teilchen in bemerkenswerter Vielfalt angeboten. Bei solchen Säulen haben wir natürlich mit sehr kurzen Analysenzeiten und schmalen Peaks zu tun. Was sind nun die (apparativen) Voraussetzungen, um die Vorteile der kleinen Säulen nutzen zu können?

Die Lösung

Apparatives:

Das Totvolumen der Apparatur sollte möglichst gering sein. D.h. man verwende 0,05...0,10 mm Kapillaren, das Volumen des Mikromischers für die Gradientelution sollte 200...300 µl möglichst nicht überschreiten. Der Probengeber muss Volumina um 1...2µl reproduzierbar injizieren können, die Pumpe muss Flüsse von 10...500 µl/min mit einem VK von ca. 2 % ermöglichen. Das Zellvolumen sollte etwa 2...5 µl betragen, schließlich werden schnelle, gut abgeschirmte AD-Wandler benötigt und die Datenübertragung sollte schnell und direkt, also ohne Zwischenspeicherung erfolgen. Bei Bedarf ist ein elektronischer Filter zur Minimierung des Rauschens zu verwenden.

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Einstellungen: Zeitkonstante: 0,01...0,05 s.

Datenrateaufnahme: mindestens 10 Datenpunkte/s.

Peakbreite: 0,01 min.

Range: 0,01 AU.

Das Fazit

In der schnellen, ultraschnellen, „High Speed“ usw. HPLC muss darauf geachtet werden, dass die schmale Peakform bzw. die Auflösung nicht durch Totvolumina, unpassende Einstellungen oder mangelnde Qualität der Hardware wieder zu Nichte gemacht wird.© by Stavros Kromidas

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