Medica 2019 / Compamed 2019

Trendthemen einer modernen Labormedizin

Was passiert im Labor der Zukunft? Wie lassen sich Diagnosen genauer und schneller direkt am Behandlungsort stellen? Antworten gibt es vom 18. bis 21. November auf der Medica. Labortechnik und Diagnostik werden mit mehr als 800 Ausstellern, darunter „Rückkehrer“ wie Abbott und Euroimmun, in der neuen Messehalle 1 vertreten sein.

© Messe Düsseldorf / ctillmann

Zur weltgrößten Medizinmesse Medica werden in Düsseldorf wieder Aussteller, Besucher und Medienvertreter aus der ganzen Welt zusammenkommen. Dreiviertel der erneut über 5 000 Ausstellerbeteiligungen entfällt auf internationale Buchungen aus über 60 Nationen. Besucher werden aus rund 170 Staaten erwartet.

Die parallel stattfindende Zuliefererfachmesse Compamed hat sich seit ihrem Start 1992 zu einem „Hotspot“ der Präsentation von Hightech-Lösungen für die medizintechnische Fertigung und zur internationalen Leitveranstaltung ihrer Branche entwickelt. Die Hallen 8a und 8b werden hier, so der Veranstalter, durch rund 800 Aussteller aus rund 40 Nationen einmal mehr komplett ausgelastet sein.

Wer sich als Impulsgeber für die innovationsgetriebene Medizintechnik-Branche versteht, muss selbst kreativ sein und sich stets neu erfinden. Immer wieder entwickelt die Messe Düsseldorf daher neue Programm-Elemente und baut diese in enger Kooperation mit starken Partnern aus der Fachszene aus.

Spannende Digitalisierungsprojekte der „Entscheiderfabrik“

Digitalisierung ist bei der Medica mehr als nur gehyptes Trendthema und die zugehörigen Veranstaltungen gehen u. a. auf solche Themen ein: Wie können Präparate digitalisiert und damit zugänglich gemacht werden für den Einsatz von KI? Lassen sich Arbeitsprozesse der Pathologie künftig von Heimarbeitsplätzen aus realisieren? Zumindest die erste Frage findet zwar noch nicht durch gelebte Realität Beantwortung, rein technisch betrachtet scheint sie aber gelöst: „Digitalisierung der Pathologie – vollumfänglicher, elektronischer Workflow mit allen fallrelevanten histologischen Objektträgern zur digitalen und damit ortsunabhängigen Befundung“ lautet jedenfalls der Name eines der fünf „Schlüsselprojekte“, die beim diesjährigen Projektzyklus der Digitalisierungsinitiative „Entscheiderfabrik“ behandelt und im Rahmen der Medizinmesse im November vorgestellt werden. Den großen Gemeinschaftsstand dazu finden die Besucher in Halle 13 (Stand E 80).

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Auch Health-Start-ups vertreten

Am Mittwoch, 20. November, empfiehlt sich ab 13 Uhr die „Medica-Disrupt-Session“ zu den Themen Diagnostik und Gesundheitsmonitoring. Hier präsentieren 13 Start-ups innovative Lösungen u. a. zu Spiroergometrie, „Lab-on-skin“-Technologien oder auch Biomarker-Analysen.

Digital Health und Medizintechnik wachsen zusammen

Zur Medica 2019 bietet der Veranstalter eine neue Struktur im Hinblick auf die thematische Zuordnung zu den Hallen. Die Informations- und Kommunikationstechnik wird von der Messehalle 15 in die Halle 13 umgruppiert – mit direktem Anschluss an die Hallen für Medizintechnik und Elektromedizin (Hallen 9 bis 14).

© Messe Düsseldorf / ctillmann

Die stark frequentierten Kommunikations- und Informationsplattformen „Medica Connected Healthcare Forum“ und „Medica Health IT Forum“ werden als etablierte Publikumsmagneten mit Sessions und Präsentationen zu allen relevanten Digital-Health-Trends ebenfalls in Halle 13 platziert sein. Die Hallen 15 bis 17 widmet die Messe Düsseldorf nationalen und internationalen Gemeinschaftsbeteiligungen mit vorrangigem Schwerpunkt Medizintechnik und Elektromedizin.

Wieder stattfinden wird das in enger Abstimmung mit den Industrieverbänden Spectaris und ZVEI ausgestaltete „Medica Tech Forum“: Hierbei dreht sich alles um marktrelevante Themen rund um Hightech-Trends.

Aussteller der Labormedizin profitieren von neuer Halle 1

Weitere Veränderungen ergeben sich aus der bevorstehenden Fertigstellung der neuen Messehalle 1, in die der Ausstellungsbereich der Labortechnik und Diagnostika zieht. Die direkt daneben stehende Messehalle 3 wird ebenfalls für diesen Bereich genutzt. Das Medica Labmed Forum mit Vorträgen und Diskussionen zu Trendthemen der Labormedizin (bisher in Halle 18) werden die Besucher ebenfalls in Halle 1 finden.

DxPx Conference mit Fokus auf Diagnostika

Eine interessante Neuigkeit speziell für das Who-is-who im Laborbereich markiert die erstmalige Kooperation mit der renommierten internationalen „DxPx Conference“. Diese findet am ersten Tag der Medica 2019, also am 18. November, im Maritim Hotel in Düsseldorf statt und bringt Unternehmer, Branchenvertreter sowie Investoren mit Fokus auf Diag-nostika zusammen. Alle Teilnehmer der Konferenz erhalten ein Medica-Ticket, um an den Folgetagen ihre Business-Gespräche in den Messehallen fortsetzen und sich über Innovationen der Aussteller informieren zu können.

Insgesamt 36 Start-ups aus 18 Nationen sind beim „Medica Start-up Park“ mit dabei. Sechs von ihnen profitieren von der Unterstützung durch das weltweite Accelerator-Programm der Merck Group. Das Wissenschafts- und Technologie-Unternehmen mit Sitz in Darmstadt unterstützt Start-ups mit dem Ziel, eine Partnerschaft mit ihnen einzugehen. Neben einer Finanzierung wird der Zugang zu Einrichtungen und Räumlichkeiten im Merck Innovation Center offeriert, außerdem die Möglichkeit, Teil eines Netzwerks von mehr als 50 000 Experten und Alumni in 67 Ländern zu werden.

Weitere Informationen unter: www.medica.de

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