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Kongress der European Polymer Federation

Materialien der Zukunft

Vom 21. bis 26. Juni findet der Kongress der European Polymer Federation (EPF), die größte europäische Tagung zur Polymerforschung, seit langer Zeit wieder in Deutschland statt.

Im Internationalen Congress Center Dresden werden zu der von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) gemeinsam organisierten Tagung rund 1400 Wissenschaftler aus aller Welt erwartet. Den wissenschaftlichen Vorsitz der Veranstaltung hat Prof. Dr. Brigitte Voit, wissenschaftliche Direktorin des IPF und Präsidentin der EPF, inne.

Polymere meistern globale Herausforderungen
Aufgrund der vielseitigen Eigenschaften und zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von Polymeren befassen sich weltweit zahlreiche Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen mit diesen Materialien. Gemeinsam erarbeiten sie Lösungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz, arbeiten an alternativen Methoden der Energiegewinnung und -speicherung und helfen bei der Entwicklung moderner (organischer) Elektronik und Informationstechnologien oder neuen medizinischen Therapieverfahren.

Den kreativen Austausch über traditionelle Fachgebietsgrenzen hinweg zu fördern, ist das wichtigste Anliegen der alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Europa stattfindenden EPF-Kongresse. Darum bilden die Themen bioinspirierte und interaktive Polymermaterialien, organische Elektronik, Nanomaterialien, weiche Materie sowie Ressourcenschonung und Energieeffizienz Tagungsschwerpunkte der Konferenz. Des Weiteren tragen ein australisch-europäischer Workshop und eine begleitende Industrieausstellung zur internationalen Vernetzung bei.

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Polymerstandort Dresden
„Dresdens Polymerforschung aus Universität und Forschungsinstituten ist weltweit hoch anerkannt. Für organische Elektronik ist Dresden mit seiner Umgebung mit Exzellenzclustern und großen Mikroelektronik-Playern zudem der größte europäische Standort“, kommentiert Brigitte Voit die Wahl des Veranstaltungsorts. Neben dem IPF finden sich unter anderem das interdisziplinäre Exzellenzcluster Centre for Advancing Electronics Dresden (cfaed) sowie der Verbund DRESDEN concept und die Netzwerke Silicon Saxony und Organic Electronics Saxony in der Region. So vereinen sich Grundlagenforschung und die Entwicklung marktreifer Innovationen an einem Standort. „Vor dem Hintergrund bietet die Stadt einen erstklassigen Rahmen für das internationale Expertenpublikum“, so Voit.

Weitere Informationen unter www.epf2015.org.

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