Micro-Array-Handling

EU-Patent für Synthese von Minimalgenomen

Vor wenigen Tagen gab das Heidelberger Unternehmen febit bekannt, dass ihm das EU-Patent für sein Verfahren zur Synthese eines Minimalgenoms erteilt (EP 1 728 860 B1) wurde. Das Patent ergänzt die durch febit bereits patentrechtlich geschützte Synthese von Oligonukleotiden für die Assemblierung zu einem Gen. Das neue Patent schützt nun febits Verfahren zur Kombination mehrerer Genabschnitte zu einem Minimalgenom oder Abschnitten davon.

Ein Minimalgenom beinhaltet nur die genetischen Informationen, die für das Leben eines bestimmten Organismus unter definierten Bedingungen erforderlich sind. Mit solchen Modellen können essentielle Gene identifiziert und die Wirksamkeit interessierender Gene in Minimalzellen erforscht werden. Die Synthese von Minimalgenomen ergänzt febits Portfolio, das Technologien für die Erforschung des Genoms enthält. Dazu zählt z.B. HybSelect, eine Technologie zur gezielten Anreicherung interessierender Gene für die Resequenzierung, sowie febits miRNA-Profiling für die Erforschung neuer Biomarker-Signaturen für die unterschiedlichsten Krankheiten. Die mikrofluidischen Geniom-Biochips von febit sind schon seit einigen Jahren erfolgreich für die Analyse und Synthese von DNA im Einsatz.

febit hält derzeit mehr als 20 Patente und Patentanmeldungen. Neben dem Bereich der Bioanalytik deckt dieses Portfolio vor allem die Herstellung von synthetischen Genen mittels Biochips ab. In diesem Bereich hält febit Schlüsselpatente. Über eine fokussierte Anmeldestrategie hat sich febit damit im Wettbewerb wichtige Produktbestandteile, Prozesse sowie Weiterentwicklungen sichern können.

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