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Gefällte Kieselsäure

Evonik nimmt Anlagenerweiterung in Chester, Pennsylvania, in Betrieb

Die Evonik Corporation hat ihre neue Anlage für gefällte Kieselsäure mit einer Jahreskapazität von rund 20000 Tonnen im US-amerikanischen Chester eröffnet. "Dies ist ein ganz besonderer Tag", so Andreas Fischer, Leiter des Geschäftsgebiets Silica von Evonik. "Chester ist ein wesentlicher Bestandteil des weltweiten Kieselsäuregeschäfts von Evonik. Nachdem wir bereits in Asien und Europa unsere Werke ausgebaut und neue Anlagen errichtet haben, erweitern wir unsere Kapazitäten für gefällte Kieselsäuren nun auch in Nordamerika."

Vertreter von Evonik aus den USA und Deutschland eröffnen die neue Anlage (von links): Arthur Dube (Geschäftsgebiet Silica Nordamerika), Heidi Grön (Leiterin Produktion Inorganic Materials weltweit), Andreas Fischer (Leiter des Geschäftsgebiets Silica), David Elliot (Betriebsleiter in Chester) und Rainer Hahn (Leiter Silica NAFTA).

Laut Fischer ist die Kapazitätserweiterung in Chester Teil des Plans von Evonik, die weltweiten Kieselsäurekapazitäten gegenüber 2010 um 30 % auszubauen. "Der Bedarf an gefällter Kieselsäure ist weiterhin steigend", sagt Fischer. "Mit unserer Expansion in Chester begleiten wir das Wachstum unserer Kunden und bedienen die Anforderungen der Reifenindustrie, der Nahrungsmittelindustrie und anderer Branchen. Dank unserer engagierten Mitarbeiter in Chester und an unseren anderen Standorten auf der ganzen Welt ist und bleibt Evonik ein Weltmarktführer bei Kieselsäuren."

"Ein Haupteinsatzgebiet von Kieselsäure ist die Automobilbranche", erläutert David Elliott, Betriebsleiter der Produktionsanlage von Evonik in Chester. "Durch den Einsatz unserer Produkte können kraftstoffeffiziente Reifen produziert werden, die durch einen deutlich geringeren Rollwiderstand im Vergleich zu herkömmlichen PKW-Reifen zu einer erheblichen Einsparung von Kraftstoff führen. Kraftstoffeffiziente Reifen ermöglichen eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu acht Prozent", sagt Elliott.

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Neben der Anwendung im Leichtlaufreifen wird gefällte Kieselsäure zudem als Träger und Fließhilfsmittel in der Futter- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt und als Additiv in der Farben- und Lackindustrie verwendet.

Im Juli dieses Jahres kündigte Evonik den Bau einer Produktionsanlage für gefällte Kieselsäure bei São Paulo, Brasilien, an. Die Anlage soll 2016 in Betrieb gehen. Der Ausbau in Nord- und Südamerika folgt auf bereits abgeschlossene Erweiterungen in Europa und Asien. So wurde im März 2014 eine Anlagenerweiterung in Thailand in Betrieb genommen.

Evonik ist einer der weltweit führenden Hersteller von Kieselsäuren. Neben gefällter Kieselsäure stellt der Konzern auch die pyrogene Kieselsäure AEROSIL® und Mattierungsmittel auf Kieselsäurebasis unter dem Markennamen ACEMATT® her. Insgesamt verfügt das Unternehmen bei den gefällten und pyrogenen Kieselsäuren sowie den Mattierungsmitteln über eine weltweite Kapazität von rund 550000 Tonnen jährlich.

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