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Beste Nachwuchsführungskraft in der Chemischen Industrie 2013

Die "Beste Nachwuchsführungskraft in der Chemischen Industrie 2013" arbeitet bei Evonik: Die Juroren des renommierten "Handelsblatt Stratley Award" haben sich für Elias de Lacerda entschieden. Der 38-jährige gebürtige Brasilianer erhielt die Auszeichnung heute in Köln bei der Handelsblatt-Jahrestagung Chemie.

De Lacerda (38) ist für Evonik am Standort Hanau als Vertriebsleiter tätig. Die Auszeichnung richtet sich an Persönlichkeiten unter 40 Jahren mit unternehmerischen Qualitäten, analytischen Fähigkeiten und Organisationstalent, die ihre Führungsstärke und Kreativität bereits unter Beweis gestellt haben.

Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes von Evonik Industries: "Elias de Lacerda gehört zu unseren vielversprechenden Nachwuchsführungskräften. Der Stratley Award ist ein Gütesiegel für seine bisherigen Leistungen im Konzern und auch eine Anerkennung des Talentmanagements bei Evonik."

Auch de Lacerda betonte: "Ich freue mich sehr über die Auszeichnung - und ich bin dankbar für die gute Unterstützung durch den Konzern bei meiner beruflichen Entwicklung."

Die Förderung des Nachwuchses spielt in der Strategie von Evonik eine zentrale Rolle. Der Konzern ist darauf bedacht, Schlüsselpositionen vorrangig mit internen Talenten zu besetzen - und somit ist die Entwicklung und Bindung von Potenzialträgern eine wichtige Aufgabe. Bei der Entwicklung von Talenten zu Führungskräften orientiert sich Evonik an der "2/2/2-Regel": Führungskräfte sollen Erfahrungen in mindestens zwei Funktionen, zwei organisatorischen Einheiten sowie in zwei Ländern gesammelt haben. Dies soll es ihnen ermöglichen, verschiedene Geschäftsmodelle, Kulturen, Produkte und Märkte kennenzulernen und somit den Austausch innerhalb des Konzerns zu optimieren.

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Elias de Lacerda (38) ist für Evonik am Standort Hanau als Vertriebsleiter tätig.

De Lacerda steht für die Erfolge dieser Strategie. Seit 1996 ist er für den Konzern tätig, in dem er eine Karriere vom Außendienstmitarbeiter bis hin zu seiner gegenwärtigen Position verfolgte: Heute ist er als Vertriebsleiter eines Geschäftsgebietes für Europa und Schwellenländer zuständig. Mit 17 Jahren hatte er sein Studium in der Fachrichtung chemische Verfahrenstechnik in Sao Paolo begonnen. Im letzten Jahr seines Studiums war er der damaligen Degussa Brasil als Trainee beigetreten und hatte bereits nach zwei Monaten eine Stelle als technischer und kaufmännischer Repräsentant für den Coatings-Markt erhalten.

Nach mehreren Jahren Erfahrung bei Evonik in Südamerika machte der Konzern ihm das Angebot, als Vertriebsleiter für Europa in Hanau zu arbeiten: "Ein Meilenstein für mein Verständnis verschiedener Marktdynamiken und der Koordination internationaler Teams", wie de Lacerda rückblickend feststellt.

In seinen ersten beiden Jahren in Deutschland baute er mit 30 Mitarbeitern ein Vertriebssystem für Europa und Schwellenländer auf, bei dem es um mehrere tausend Kunden ging. In seiner Tätigkeit auf zwei Kontinenten kam ihm sein problemloser Umgang mit verschiedenen Kulturen ebenso wie die Beherrschung von insgesamt vier Sprachen zugute. Zudem profitierte er von Erfahrungen im Global Account Management und seinem MBA-Studium.

"Auch die zahlreichen Angebote des Talentmanagements, wie die Führungsseminare oder das Persönlichkeitstraining, haben mir in meiner Karriereentwicklung maßgeblich weitergeholfen. Größere Zusammenhänge erkennen und übergeordnete Entwicklungen im Auge behalten - das zu trainieren hat mir ebenfalls sehr weitergeholfen", erklärt de Lacerda.

Mit der Auszeichnung sind für ihn viele Emotionen verbunden. "Ich habe gar nicht erwartet zu gewinnen", sagt er. "Für mich und meine Arbeit war es bereits vor der Entscheidung der Jury eine immense Bestätigung, dass ich Evonik in diesem Wettbewerb vertreten durfte."

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