Funktionelle MagnetresonanztomografieDopamin hinterlässt Spuren im Hirnscanner
Um herauszufinden, welche Bereiche des Gehirns bei bestimmten Aufgaben aktiv werden, nutzen Forscher die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT). Die Methode misst, in welchen Gebieten des Gehirns sich der Sauerstoffgehalt des Bluts ändert und zeigt damit indirekt an, welche Zellen gerade besonders aktiv sind.
Dopamin verändert das sogenannte BOLD-Signal im MRT:
Links: Ist die Sehrinde des Gehirns aktiv, steigt ohne Dopamin das BOLD-Signal an. Auch die Aktivität der Gamma-Wellen, einzelner Gruppen von Nervenzellen (MUA) sowie des Blutflusses in dem Areal (CBF) nimmt zu.
Mitte: Unter dem Einfluss von Dopamin verringert sich das BOLD-Signal. Die Gamma-Wellen und die Aktivität der Nervenzellen bleibt jedoch konstant. Der Blutfluss steigt sogar.
Rechts: Aktive Regionen (rot) in der Sehrinde des Gehirns.
(Bild: MPI f. biologische Kybernetik / D. Zaldivar)

