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Gen für Herzrhythmusstörungen entdecktWie das Herz aus dem Takt gerät
Wenn der Türsteher versagt: Überaktive Kaliumkanäle führen zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen. Das haben Mediziner aus Marburg und Münster herausgefunden, die ein neues Gen entdeckten, das die elektrische Reizleitung im Herzen beeinflusst.
Wie das Strukturmodell zeigt, befindet sich an Position 88 des Kanalproteins TASK-4 fälschlicherweise die Aminosäure Arginin (G88R, blau hervorgehoben), die eine veränderte Funktion des Kaliumkanals bewirkt. (Bild: Autoren)