Weniger Energieverluste in SolarzellenIn diesen Solarzellen haben Elektronen den Dreh raus
Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg haben beobachtet, dass Elektronen beim Stromtransport in bestimmten Materialstrukturen ausgerichtet sind. Auf diese Weise lassen sich Prozesse vermeiden, die zu Energieverlusten – zum Beispiel in Solarzellen – führen würden.
Bewegt sich ein Elektron durch organisch-anorganische Perowskit-Halbleiter, so zeigt sein Spin wie eine Magnetnadel stets senkrecht zur Bewegungsrichtung (gelb) und zu elektrischen Feldern (schwarz), die durch winzige Verzerrungen im Material erzeugt werden. Das Elektron, also Strom, kann sich dadurch effizient durch den Kristall bewegen. Stöße müssten nämlich gleichzeitig Spin und Bewegungsrichtung ändern, was selten vorkommt. Graue und grüne Kugeln stehen für die Blei- und Brom-Atome, aus denen das Material besteht, Hanteln für die eingelagerten Moleküle. (Bild: FAU/Daniel Niesner).

