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Biotechnica 2013 - Treffpunkt der Biotechnologie in Europa

Mit neuen Themen und innovativen Marktplätzen wird die BIOTECHNICA 2013 in Hannover wieder für drei Tage lang der Treffpunkt der Biotechnologie-Branche in Europa sein. Bereits zum 20. Mal bringt sie vom 8. bis zum 10. Oktober Aussteller und Besucher mit dem Ziel der Geschäftsanbahnung zusammen.

Als europäische Leitmesse für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik ist die BIOTECHNICA Branchentreff Nummer eins. Ein Schwerpunktthema der diesjährigen Messe ist Bioökonomie. Erstmals gibt es mit der Schweiz auch ein Partnerland.

"Die stetig wachsende Bedeutung und die Innovationskraft der Branche spiegeln sich auf der BIOTECHNICA wider", sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, Hannover. "Wo die Biotechnologie steht und wo es hingehen wird, sehen wir in Hannover. Wir freuen uns sehr auf die Präsentation der Schweiz, die im Bereich Biotechnologie weltweit zur Spitzengruppe gehört. Als erstes Partnerland der BIOTECHNICA wird sie der Messe sowie der internationalen Biotech-Branche wichtige Impulse geben."

Im Zentrum stehen Technologien und Innovationen aus Forschung und Entwicklung ebenso wie biotechnologische Produkte und Anwendungen aus den Bereichen Medizin, Landwirtschaft, Ernährung, industrielle Biotechnologie und Umwelt. Hinzu kommt ein großes Spektrum an Dienstleistungen für die Biotech- und Pharma-Industrie. Die BIOTECHNICA gilt zudem als entscheidende Plattform für die Zusammenführung von Innovatoren und Kapitalgebern.

Eröffnet wird die Messe am Montag, 7. Oktober, mit einer Reihe spannender Vorträge aus den unterschiedlichen Themenbereichen. Es sprechen Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Frank Mathias, Chairman bei vfa bio und CEO der MediGene AG, Harald Bormann, Geschäftsführer der Schweizer Roche Diagnostics AG, sowie Catherine Geslain-Lanéelle, Geschäftsführende Direktorin der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

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Fokus auf Bioökonomie

Von links: Prof. Dr. rer. nat. Andreas Liese, Institut für Technische Biokatalyse, TU Hamburg-Harburg, Mitglied im Vorstand der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie und Vorsitzender der Fachgruppe Biotransformationen, Frankfurt/Main, Dr. Ing. Volker Heinz, Geschäftsführer, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), Quakenbrück, Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover, Domenico Alexakis, Direktor Swiss Biotech Association, Zürich, und Dr. Ralf Hermann, Vice President Portfoliomanagement, Eppendorf AG, Hamburg, bei der Fachpressekonferenz zur BIOTECHNICA 2013 in Hamburg. (Bild: Deutsche Messe)

Ein Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die Bioökonomie. "Die Bioökonomie ist zunehmend ein Wirtschaftsfaktor mit einem enormen Wachstumspotenzial", sagt Köckler. "Weltweite Ernährungssicherheit bei gesunden Lebensmitteln, nachhaltige Agrarproduktion, die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe und die Nutzung regenerativer Energien sind auf internationaler Ebene zentrale Herausforderungen, um nach und nach die erdölbasierte Wirtschaft durch eine biobasierte Wirtschaft zu ersetzen."

So hat etwa die Bundesregierung mit der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 das klare Ziel gesetzt, Deutschland zu einem führenden Forschungs- und Innovationstandort in der Bioökonomie zu entwickeln, um den weltweiten Strukturwandel maßgeblich mit voranzutreiben. Auf der BIOTECHNICA wird deutlich, in wie vielen Bereichen bereits auf erneuerbare biologische Ressourcen gesetzt wird, um nachhaltig und effizient zu produzieren und entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

Schließlich kommen die entscheidenden Impulse für bioökonomische Innovationen aus der Biotechnologie. Die BIOTECHNICA zeigt unter anderem die industrielle Nutzung biogener Stoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Bioökonomie und spannt mit der Plattform

BiobasedWorld in Kooperation mit der DECHEMA den Bogen zwischen Industrie und  Lebensmittelbiotechnologie.

Vier Marktplätze bilden Trends der Branche ab

Die 20. BIOTECHNICA präsentiert sich außerdem mit einer neuen Darstellungsform: Verschiedene Marktplätze bilden jeweils ein aktuelles Thema der Branche ab und geben der Messe damit eine zusätzliche Struktur. Darauf zu finden sind jeweils Einzelaussteller, Gemeinschaftsstände mit einem angeschlossenen Forum für Vorträge von Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern sowie Networking-Angebote und Posterpräsentationen.

Die Themen der vier Marktplätze sind Personalized Medicine Technologies, Innovation in Food, Industrial Biotechnology und BioServices. Auf dem Marktplatz Personalisierte Medizin-Technologien dreht sich alles um molekulare Diagnostik und die damit zusammenhängenden individualisierten Therapieansätze. Im Forum spielen Themen wie Next Generation Sequencing, Cellbased Asseys, Biomarker, Companion Diagnostics oder Molecular Imaging eine Rolle. Unter anderem konnten hier die deutschen Spitzencluster auf diesem Gebiet, Bio Deutschland, der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH), der Verband der forschenden Pharmaunternehmen (Vfa) und die Verbandsabteilung vfa bio, gewonnen werden.

Darüber hinaus baut die BIOTECHNICA ihr Angebot für den Bereich Lebensmittelbiotechnologie weiter aus. Zum bereits dritten Mal sind Anbieter und Produzenten, Nutzer und Wissenschaftler sowie Vertreter aus den Bereichen Analytik, Überwachung und Qualitätsmanagement zum Symposium Innovation in Food eingeladen, das die Brücke zum gleichnamigen Marktplatz schlägt.

Erstmals auf der BIOTECHNICA ist die Konferenz iFood, die sich als Plattform für den Austausch zwischen Forschung und Lebensmittelindustrie versteht. Partner ist das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik. Das Institut wird von rund 140 Mitgliedsunternehmen aus der Ernährungswirtschaft sowie angrenzenden Bereichen getragen.

Der Marktplatz für Industrielle Biotechnologie stellt die Themen Biokatalyse, Bioprozesstechnik und Biorenewables in den Mittelpunkt. Hierbei wird ein Bogen von der Entwicklung neuer Produkteigenschaften über innovative biokatalytische Prozesse und deren Skalierung auf industrielle Maßstäbe bis hin zum Management integrierter Stoffströme in komplexen Bioraffinerien gespannt.

Neu ist auch das Format "Bioeconomy's Next Business Model", bei dem sich an zwei Tagen je sechs junge kleine und mittelständische europäische Unternehmen aus dem Bereich der industriellen Biotechnologie in kurzen Elevator-Pitches mit ihren Geschäftskonzepten präsentieren. Eine Jury kürt jeweils die Tagesgewinner.

Beide Marktplätze - Industrielle Biotechnologie sowie Innovation in Food - legen einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Bioökonomie. Ergänzt wird dies durch eine Sonderschau Bioökonomie, die als Schaufenster innovativer Produkte dient, und die BiobasedWorld, die branchen- und disziplinübergreifend die Akteure der Bioökonomie zusammenbringt.

Ganz im Zeichen neuer Technologien für Biopharmazeutika steht der Marktplatz BioServices, um Gewinn bringende Kontakte zwischen Forschung und Entwicklung auf der einen sowie innovativen Biotech-Firmen und der Pharmaindustrie auf der anderen Seite herzustellen.

Attraktives Rahmenprogramm ergänzt die Ausstellung

Zusätzlich zur Ausstellung bietet die BIOTECHNICA ein umfassendes Konferenz- und Rahmenprogramm. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des 10. EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD während der offiziellen Eröffnungsfeier der Messe. Das Leitmotto für den Wettbewerb lautet in diesem Jahr "Integration of Biotechnology into the industry". Ausgezeichnet werden europäische Firmen, die biotechnologische Prozesse nutzen und Produkte erfolgreich in den Markt eingeführt haben.

An die Zielgruppe der Studenten und Hochschulabsolventen richtet sich das Angebot TectoYou. Für sie werden Gruppenreisen zur Messe organisiert. Dort bekommen sie bei geführten Touren einen Überblick über Unternehmen in der Biotechnologie und können direkt mit Ausstellern in Kontakt treten. Ziel von TectoYou ist es, Hochschulabsolventen auf die vielfältigen Perspektiven innerhalb der Biotech-Branche aufmerksam zu machen.

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