Erstes Quartal 2014
Clariant: Umsatzwachstum dank höherer Volumen
Clariant gab heute für das erste Quartal 2014 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 1,492 Mrd. CHF bekannt, nach 1,526 Mrd. CHF im Vorjahresquartal. In Lokalwährungen entspricht dies einem Umsatzzuwachs von 5 %, wobei 4 % auf höhere Volumen und 1 % auf Preiserhöhungen entfielen.
Das solide Umsatzwachstum in Lokalwährungen wurde von nachteiligen Währungsentwicklungen in den Schwellenmärkten sowie in Nordamerika stark belastet. Aufgrund des ungünstigen Währungsumfeldes sank der Umsatz in Schweizer Franken um 2 % - insbesondere durch die Schwäche des brasilianischen Reals, der indischen Rupie, des japanischen Yens und des US-Dollars im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Bruttomarge betrug 28,9 % und lag damit unter dem Vorjahresniveau von 29,2 %. Hauptursachen waren ein ungünstiger Verkaufsmix und negative Währungseffekte. Der Rückgang wurde durch geringere Kosten für die Unterauslastung von Produktionskapazitäten und um 1 % höhere Verkaufspreise teilweise ausgeglichen.
Das EBITDA vor Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten stieg in Lokalwährungen um 8 % auf 210 Mio. CHF und blieb damit gegenüber dem Vorjahreswert von 209 Mio. CHF nahezu unverändert. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 14,1 %, verglichen mit 13,7 % im ersten Quartal 2013. Der Anstieg der Marge wurde laut Clariant durch anhaltende Kostendisziplin und - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - höhere Gewinne von assoziierten Gesellschaften und Joint Ventures gestützt.
Die Nettoverschuldung belief sich auf 1,562 Mrd. CHF und stieg damit gegenüber den 1,500 Mrd. CHF per Ende 2013 leicht an. Der Verschuldungsgrad des Unternehmens (Nettoverschuldung geteilt durch Eigenkapital) stieg von 54 % per Ende 2013 auf 60 %.
Für 2014 rechnet Clariant mit einem anhaltend schwierigen Geschäftsumfeld, das von einer weltweit uneinheitlichen konjunkturellen Entwicklung und volatilen Devisenmärkten geprägt sein dürfte.








