Firmenjubiläum

20 Jahre Evolution von Raman Imaging bei Witec

Die Witec GmbH feiert ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. Der Hersteller von Raman-Mikroskopen war 1997 von drei Physikern aus der Universität Ulm heraus gegründet worden. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 60 Mitarbeiter am Hauptsitz in Ulm sowie in den Niederlassungen in Spanien, China, Japan, Singapur und den USA. Der firmeneigenen Maxime „Focus Innovations“ folgend entwickelte Witec in den vergangenen Jahren erfolgreich neue Technologien und Geräte "Made in Germany". 

Entwicklung von 1997 bis 2017: Das erste Scanning Nahfeld Optische Mikroskop (SNOM) (links) und Witecs aktuelle alpha300 Raman Mikroskop-Familie

Seriennummer "eins" noch in Betrieb

Das erste produzierte Instrument, ein Nahfeld-optisches Mikroskop (SNOM/NSOM), ist nach Angaben des Unternehmens noch immer im Einsatz. Es steht an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign. Dr. Julio Soares vom dortigen Frederick Seitz Labor für Materialforschung, der das Gerät betreibt, bemerkte: „Wir sind stolz, dass wir Witecs erstes NSOM gekauft haben und damals auch bei der Weiterentwicklung des Geräts helfen konnten. Ich denke, es spricht für sich, dass das Gerät mit der Seriennummer eins noch immer ohne wesentliche Reparaturen funktioniert.“

Dr. Olaf Hollricher, Direktor der Forschung und Entwicklung bei WITec, zur Historie: „Mit der Geschichte der Raman-Mikroskopie und unserer Historie, assoziiere ich als erstes die Begriffe Innovation und Entwicklung. In den vergangenen 20 Jahren erfuhr die Raman-Mikroskopie ganz enorme technologische Fortschritte, was die Untersuchung vieler verschiedener Materialien, von Halbleitern über Textilfasern bis hin zu Krebszellen, ganz entscheidend verbessert hat. Wir haben wesentliche Beiträge zu diesem Fortschritt beigetragen, indem wir ständig neue Konzepte für die Raman-Mikroskopie entwickelten und in unsere Geräte implementierten - wofür wir übrigens mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurden.“

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Schnelle Strukturanalyse

Alle Witec Raman-Mikroskope nutzen die spektrale Information einer Probe, um daraus ein Bild zu generieren, das die chemische Zusammensetzung und die Struktur der Probe darstellt. Was Witecs Raman-Mikroskope von Beginn an auszeichnete, ist ihre hohe Geschwindigkeit mit Integrationszeiten von wenigen Millisekunden pro Pixel. In den 90er Jahren brauchte man laut Angaben des Unternehmens normalerweise eine Minute Integrationszeit pro Pixel. Witec-Kunden waren mit ihren Geräten also viel schneller als jemals zuvor. Das Unternehmen war übrigens auch die erste Firma, die Raman-Mikroskopie mit anderen bildgebenden Techniken in einem Gerät kombinierte. Die jüngste Innovation für solche korrelative Mikroskopie ist das Raman Imaging - Scanning Electron (RISE) Mikroskop, das Raman- und Elektronenmikroskopie in einem Gerät vereint. Besonders die Elektronenmikroskopiker zeigen laut Angabe des Unternehmens großes Interesse an der RISE-Mikroskopie.

Dr. Joachim Koenen, Geschäftsführer von Witec, sagt: „Wir sind sehr zufrieden mit Witecs Erfolg während der vergangenen 20 Jahre. Auf unsere Raman-Mikroskope und die darin implementierten, selbst  entwickelten Techniken können wir stolz sein. Mit unseren Kunden aus der Wissenschaft und der Industrie arbeiten wir seit vielen Jahren sehr erfolgreich zusammen. Natürlich haben wir auch noch neue Ideen, die wir gerne umsetzen möchten. Deshalb schaue ich optimistisch in die Zukunft und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit der hoffentlich weiter kräftig wachsenden Witec-Familie.“

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