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GDCh-Fortbildungskurse im zweiten Halbjahr

Moderne Messtechnik ist ohne Laser nicht mehr vorstellbar. Daher steht "Laserbasierte Prozessanalytik" am 25. und 26. September in Freiburg im Fokus. Der zweitägige Kurs unter Leitung von Dr. Armin Lambrecht, Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik IPM, vermittelt die Grundlagen wichtiger laserbasierter Messverfahren mit Schwerpunkt auf der Spektroskopie. Neben einem Überblick über typische Laserlichtquellen, Analysensysteme, Auswertemethoden sowie aktuellen Neuentwicklungen vermittelt der Kurs vor allem Funktionsprinzipien und Eigenschaften typischer Laserlichtquellen. Anwendungsbeispiele und Experimente verdeutlichen den Teilnehmern die Potenziale und Grenzen der vorgestellten Techniken. Der Kurs findet 2013 erstmalig statt und wird vom Arbeitskreis Prozessanalytik unterstützt, der gemeinsam von GDCh und DECHEMA getragen wird.

Abschied aus dem Kursprogramm nimmt hingegen die Fortbildung "Wasserbeurteilung und Wasseraufbereitung". Nach vielen erfolgreichen Veranstaltungen verabschieden sich die drei Kursleiter, die Professoren Dr. Fritz H. Frimmel, Dr. Martin Worch und Dr.-Ing. Martin Jekel, in den wohlverdienten Ruhestand. Zuvor können Interessierte aber vom 23. bis 25. September in Karlsruhe theoretische Grundlagen und praxisrelevante Aspekte der Beurteilung von Wasserqualität erlernen. Wie in der Vergangenheit stehen nutzungsbezogene Qualitätskriterien, die entscheidend für die technischen Maßnahmen zur zielgerechten Aufbereitung sind, im Mittelpunkt der Veranstaltung. Gute Gewässerqualität, hygienisch und toxikologisch einwandfreies Trinkwasser und ein nachhaltiges Wassernutzungsmanagement einschließlich des Abwassers finden hierbei besondere Berücksichtigung. Ein wesentliches Anliegen des Kurses ist die Darstellung des Zusammenhangs von Wasserqualität und Wassertechnologie sowie Lösungsansätze für die globalen Probleme aufzuzeigen.

Auf nun 25 Jahre zurückblicken können die beiden stark nachgefragten Kurse "Grundlagen der Anorganischen / Organischen Chemie für Mitarbeiter in Produktion und Technik". Die Kurse unter Leitung von Oberstudienrat Rüdiger Hocker sollen Teilnehmern mit geringen chemischen Vorkenntnissen ermöglichen, die für ihre Arbeit notwendigen grundlegenden Kenntnisse der allgemeinen und anorganischen bzw. der organischen Chemie zu erlangen. Ganz wie im Studium liegt hier der Kurstermin zur anorganischen Chemie (24. bis 27. September, Bad Dürkheim) vor dem zur organischen Chemie (5. bis 8. November, Bad Dürkheim). Die Schwerpunkte im Kursmodul "Anorganische Chemie" bilden zunächst die Einführung in die Chemie mit Grundlagen zu Themen wie Atom, Molekül, Element und Verbindung oder Metalle und Nichtmetalle, Säuren und Basen oder Oxidation und Reduktion. Im weiteren Verlauf werden zudem die Elektrochemie und großtechnische Verfahren am Beispiel der Chlor-, Schwefelsäure- und Ammoniakherstellung behandelt. Im Modul "Organische Chemie" werden dann unter anderem Stoffklassen wie Alkane, Alkohole, Ketone oder Amine behandelt, und auch Erdöl als Ausgangsstoff vieler Chemikalien wird besprochen. Wichtige organische Großprodukte sowie der Themenblock Polymere/Kunststoffe runden den Kurs inhaltlich ab.

Eine weitere Besonderheit 2013: Erstmals seit Bestehen der Fortbildungsprogramme wird ein Kurs aufgrund der großen Nachfrage im laufenden Programm erneut angeboten. Der Kurs "Die Qualitätssysteme GMP und GLP im Überblick" mit Dr. Barbara Pohl, Merck, erzielte zu Beginn des Jahres eine derart große Resonanz, dass er nun am 13. November nochmals stattfinden wird.

Übrigens: Heute vor genau 41 Jahren fand die erste Sitzung der GDCh-Kommission für Fortbildungskurse statt.

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