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Ionenkanal-Screening auf den Kopf gestellt

Flyscreen8500 Roboter von flyion helfen in Zukunft den Forschern des Martinsrieder Biotechnologie-Unternehmens 4SC dabei, ihre Versuche schneller durchzuführen. Die Geräte automatisieren das Patch-Clamp-Verfahren und erleichtern die Ionenkanal-Forschung sowie sicherheitspharmakologische Studien für die Medikamenten-Entwicklung. Das Patch-Clamp-Verfahren ist die einzige Methode für hochauflösende Echtzeitmessungen von Ionenkanälen. In seiner herkömmlichen Form erfordert es aufwändige manuelle Prozess-Schritte. flyions Flip-the-Tip Verfahren kehrt den klassischen Versuchsansatz um und erlaubt so eine Automatisierung der Experimente. Damit steht der Pharma-und Biotech-Industrie ein maschinelles Hochdurchsatzverfahren zur Verfügung, das Daten in höchster Qualität liefert und wesentlich zur Rationalisierung des Ionenkanal-Screenings beiträgt. "Die Technologie von flyion erlaubt uns, selbst schnellste Wirkstoffeffekte an Ionenkanälen zu untersuchen, wie sie in natürlichen Synapsen vorkommen", kommentiert Dr. Daniel Vitt, CSO der 4SC AG. "Das Flip-the-Tip Verfahren ermöglicht einen drastisch erhöhten Messdurchsatz, ohne dabei die Messgenauigkeit des konventionellen manuellen Patch-Clamp-Versuchs zu opfern. Wir sind überzeugt, dass wir durch die Implementierung dieser Technologie bedeutende Fortschritte im Bereich der Ionenkanal-Forschung leisten können." PD Dr. Albrecht Lepple-Wienhues, Geschäftsführer von flyion, erklärt: "Unsere High Content Screening Methode stellt eine ideale Ergänzung zur Technologieplattform 4SCan dar. Wir freuen uns daher, mit unserer Expertise einen wertvollen Beitrag zum Projektfortschritt bei 4SC leisten zu können."

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