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Neues Recherche-Tool

Für chemisch-pharmazeutische Patente

Viele Biotechnologiefirmen werden täglich vor die Frage gestellt: Soll eine Idee für eine Substanzklasse umgesetzt werden? Ist sie tatsächlich neu und eventuell patentierbar? Diese Fragen müssen beantwortet werden, um Investitionen in der Biotech- und Pharmawelt sinnvoll planen zu können.

Die im Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried ansässige Firma Origenis hat das neue Patent-Recherche-Tool Cippix entwickelt. Damit erhalten Wissenschaftler nicht nur die Quellenangabe eines Patentes, sondern ein detailliertes Abstract eines oft hunderte von Seiten langen Patentes, eine Tag Cloud, um in Sekundenschnelle zu erfassen, um welches Thema es sich handelt und die Darstellung der chemischen Strukturen. Die entwickelte Technologieplattform extrahiert Informationen in der deutschen, englischen, französischen und japanischen Sprache.

Tiefenanalyse für chemisch-pharmazeutische Patente

Cippix liefert eine umfassende Suchoption für Bibliographie, Volltext, chemische Strukturen einschließlich pharmakologierelevanter Ähnlichkeitssuchen und ermöglicht Wissenschaftlern und Rechercheuren, Patente einfach und schnell zu suchen, zu finden, und zu analysieren. Volltextsuchen im Original-Patenttext liefern automatisch anfragespezifische detaillierte Abstracts für die gefundenen Patente. Mit modernsten Visualisierungsmethoden werden Tag Clouds generiert, die den spezifischen Inhalt eines Dokuments oder einer Dokumentensammlung mit einem Blick erfassen lassen. Struktursuchen liefern nicht nur eine Referenz auf das Dokument, sondern zeigen alle Stellen innerhalb des Dokuments, in denen die gefundene Substanz auftritt. So kann sehr schnell erkannt werden, ob es sich um Ansprüche oder Ausführungsbeispiele handelt.

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Weltweite Abdeckung aller Patente und Patentdokumente

Insgesamt enthält die Datenbank mehr als 7 Mio. Patente der 6 wichtigsten Patentämter der Welt und deckt damit relevante Patentdokumente seit 1970 ab. Eine wöchentliche Aktualisierung erfolgt vollautomatisch. Zudem findet der Anwender über 3 Mrd. Referenzen auf chemische Substanzen im Volltext. Zur Weiterverarbeitung liefert Cippix eine übersichtliche, leicht eingängige, nach Relevanz gewichtete Darstellung der Ergebnisse mit Export- und Reportfunktionen.

Schneller Einblick in den Stand der Technik

Zudem bietet Cippix die Möglichkeit, die gefundenen Dokumente und Substanzen anhand der Ergebnisse zu klassifizieren und einzustufen. Durch Ähnlichkeitsanalysen auf Namens-, Struktur-, und Dokumentebene ermöglicht Cippix dem Wissenschaftler den Stand der Technik zu erfassen. Mit Hilfe des Recherchetools können somit auch potenzielle Targets, assoziierte Krankheiten und Anwendungsmöglichkeiten für neue Substanzen vorhergesagt werden.

Einfache selbsterklärende Anwendung

Cippix liefert ohne große Eingewöhnung und Rechercheerfahrung schnell und fokussiert nützliche Informationen. Wurde früher die Patentrecherche meist an professionelle Rechercheure abgegeben, haben jetzt Wissenschaftler die Möglichkeit, selbst und unkompliziert Fragen an Cippix zu stellen, somit das industrierelevante Wissen schnell zu erfassen und damit neue Ideen zu entwickeln. Cippix findet versteckte Informationen und ist sogar in der Lage potenzielle, zukünftige Klinikkandidaten aus hunderten Beispielen zu identifizieren. Weitere Infos unter http://www.origenis.com.

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