Messkombination aus elektrochemischer Zelle und Potentiostat

Barbara Schick,

Wasserstoff-Permeation gemäß ASTM G148 untersuchen

Metrohm stellt ein Kit zur einfachen Durchführung von Untersuchungen zur Wasserstoffpermeation durch Materialien vor.

Wasserstoff gilt als Energiespeicher der Zukunft. Er wird in Elektrolyseuren an Elektrodenoberflächen elektrochemisch generiert. Auch bei galvanischen Prozessen oder beim kathodischen Korrosionsschutz kann Wasserstoff auf der Materialoberfläche entstehen – hier allerdings als unerwünschte Nebenreaktion. Bei allen genannten Fällen können die gebildeten Wasserstoffatome in das Innere des Elektrodenmaterials eindringen und dadurch eine sog. Wasserstoffversprödung verursachen. Daher ist es wichtig, die Wasserstoffpermeation durch das jeweilige Material experimentell zu ermitteln.

Devanathan-Stachurski-Zelle und Mehrkanalpotentiostat für Untersuchungen der Wasserstoffpermeation. © Metrohm

Das Kit, mit dem die Wasserstoff-Permeation gemäß Norm ASTM G148 untersucht werden kann, besteht aus zwei Potentiostaten, der zugehörigen Software und einer Devanathan-Stachurski-Zelle. Die Software enthält eine dedizierte Methode und Fit-Algorithmen, mit dem der Diffusionskoeffizient des Wasserstoffs automatisch bestimmt wird.

Für hohen Probendurchsatz ist das System auch als Mehrkanalsystem erhältlich. Die Vorgehensweise mit diesem Kit ist in der Application Note AN-EC-032 von Metrohm beschrieben. Als Vorteile des Systems nennt Metrohm die automatische Auswertung und Berechnung der effektiven Diffusionskonstante des atomaren Wasserstoffs, den einfachen Messaufbau und eine kurze Messdauer.

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Quelle: Metrohm

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