BIH engagiert sich am International Day of Women and Girls in Science

Wissenschaft ist auch weiblich – Frauen in der translationalen Medizin

Das Berlin Institute of Health (BIH) hat anlässlich des „International Day of Women and Girls in Science“ am 11. Februar 2019 zehn Videoportraits von Wissenschaftlerinnen in der translationalen medizinischen Forschung veröffentlicht.

Key Visual BIH Portraits © BIH

Am 11. Februar fand zum vierten Mal der „International Day of Women and Girls in Science“ statt. Ziel des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Tages ist es, Frauen und Mädchen vollen und gleichberechtigten Zugang zur Wissenschaft zu ermöglichen – noch längst keine Selbstverständlichkeit in vielen wissenschaftlichen Institutionen. Das Berlin Institute of Health (BIH) hat anlässlich des Gedenktages zehn Videoportraits von Wissenschaftlerinnen veröffentlicht, die sich der translationalen medizinischen Forschung widmen: Von der Krebsforscherin, die das Immunsystem in die Therapie miteinbeziehen möchte, über die Neurologin, die das gesamte Gehirn im Computer zu simulieren versucht, die Mathematikerin, die innovative statistische Methoden entwickelt, um ihren Kolleg*innen zu helfen, Klinische Studien auszuwerten, bis hin zur Kardiologin, die den typisch weiblichen Herzinfarkt erforscht. Die Filme zeigen Portraits von Wissenschaftlerinnen, die am BIH, am Max-Delbrück-Centrum oder an der Charité – Universitätsmedizin Berlin Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die Klinik übertragen möchten.

Weniger Verdienst, weniger Preise, weniger in der Öffentlichkeit

„Frauen in der Wissenschaft verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen, sie gewinnen weniger prestigeträchtige Preise und sie treten seltener in Zeitungen oder Fernsehsendungen als Expertinnen auf“, sagt Karin Höhne, Referentin für Chancengleichheit im BIH und Initiatorin der Filme. „Wir wollten daher einmal zeigen, dass Wissenschaft auch weiblich ist und Frauen hervorragende Arbeit in Klinik und Forschung leisten.“ Die Filme zeigen Wissenschaftlerinnen, die zum Teil noch am Beginn der Karriereleiter stehen, als Juniorprofessorin oder Nachwuchsgruppenleiterin, als auch Klinikdirektorinnen, die ganz oben angekommen sind. „Wir beweisen damit, dass auch „frau“ es schaffen kann, den Spagat zwischen Klinik und Labor zu meistern und möchten damit dem weiblichen Nachwuchs in der Medizin Mut machen“, sagt Karin Höhne und verweist auf die Tatsache, dass trotz eines Anteils von 70% weiblichen Studierenden in der Medizin oder Biologie nur etwa 13% aller W3-Professuren von Frauen besetzt sind.

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Die Filme hat die Berliner Filmemacherin Stefanie Trambow realisiert. Sie sind auf der Webseite des BIH oder bei YouTube zu sehen:

https://http://www.youtube.com/playlist?list=PLwxpZlywvtm5k9dVnAXs_BzUoXP2MjDBE

Quelle: BIH

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