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Das physikalische Labor

Neue USB- Oszilloskopserie

Die 12 neuen Modelle der PicoScope 5000er USB-Oszilloskopserie sind erstmals mit der rekonfigurierbaren A/D-Wandler-Technologie ausgestattet, die bei einem einzelnen Gerät die Wahl zwischen Auflösungen von 8 bis 16 Bit ermöglicht. Die meisten digitalen Oszilloskope erzielen hohe Abtastraten, indem sie mehrere 8-Bit-A/D-Wandler verschachteln. Auch bei sorgfältigster Auslegung kommt es durch den Verschachtelungsprozess jedoch zu Fehlern, die stets zu einem schlechteren Dynamikverhalten als bei den einzelnen A/D-Wandler-Kernen führen.

Die neuen Oszilloskope der PicoScope 5000-Serie verwenden eine innovative Architektur, bei der mehrere hochauflösende A/D-Wandler in verschiedenen seriellen und parallelen Kombinationen an die Eingangskanäle angelegt werden können, um wahlweise die Abtastrate oder die Auflösung zu erhöhen.

Im seriellen Modus werden die A/D-Wandler verschachtelt, um eine Abtastrate von 1 GS/s bei 8 Bit zu erzielen. Die Verschachtelung setzt die Leistung der A/D-Wandler herab, das Ergebnis (60 dB SFDR) ist jedoch deutlich besser als bei Oszilloskopen, die 8-Bit-A/D-Wandler verschachteln. Dieser Modus bietet alternativ eine Abtastrate von 500 MS/s bei 12 Bit Auflösung.

Im parallelen Modus werden mehrere A/D-Wandler in Phase auf jedem Kanal abgetastet, um die Auflösung und das Dynamikverhalten zu verbessern. Die Auflösung wird auf 14 Bit bei 125 MS/s pro Kanal (70 dB SFDR) angehoben. Wenn nur zwei Kanäle benötigt werden, kann die Auflösung auf 15 Bit angehoben werden. Im Einkanal-Modus werden alle A/D-Wandler kombiniert, um eine Auflösung von 16 Bit bei 62,5 MS/s zu erzielen. Weitere technische Daten und Preise sind auf der PSE-Homepage www.priggen.com verfügbar.

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