Prozessthermostate LAUDA Integral XT

Neue Prozessthermostate

Die Prozessthermostate LAUDA Integral XT wurden im Jahr 2006 in den Markt eingeführt und haben sich bei Anwendern fest etabliert. Sie begründeten mit ihren hohen Heiz-, Kühl- und Pumpenleistungen eine neue Dimension der Temperierung in der Prozesstechnik. Das Grundprinzip besteht aus einem Umwälzthermostaten mit sehr kleinem internen Volumen und nicht durchströmtem Ausdehnungsgefäß.

Die Prozessthermostate waren bisher auf einen Tiefsttemperaturbereich von -50 °C beschränkt. Nun stellte man auf der analytica ein neues Gerät vor. Von den Kunden lange erwartet, steht ab Ende 2008 ein Kaskadensystem für externe Anwendungen bis -90 °C zur Verfügung. Zunächst wird der Integral XT 1590 W erhältlich sein. Nach dessen Markteinführung folgen weitere Geräte bis -90 °C mit unterschiedlichen Leistungsdaten.

Dieser Thermostat ist ein wassergekühltes Gerät mit einer Kälteleistung von 15 kW (bei 20 °C). Bei dieser Art der Ausführung wird erreicht, dass bei Abfuhr der Prozesswärme über das Kühlwasser die Umgebungsluft kaum erwärmt wird, was besonders im produktionsnahen Umfeld, wie z.B. im Technikum oder in der Pilot-Plant, von großem Vorteil ist, da dort auf engstem Raum gearbeitet wird. Auch in klimatisierten Räumen sind wassergekühlte Geräte ideal, da sie Klimaanlagen entlasten. Der Prozessthermostat zeichnet sich besonders durch hohe Kälteleistungen auch bei tiefen Temperaturen aus. Der Arbeitstemperaturbereich liegt zwischen -90...+200 °C, bei einer Temperaturkonstanz von ±0,03 K (bei -10 °C). Die Heizleistung beträgt 5,3 kW.

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Die leistungsstarke Pumpe ist mit einer Drehzahlregelung ausgestattet und liefert bei einem maximalen Druck von 2,9 bar einen Förderstrom von 45 l/min. Durch magnetische Kopplung von Pumpe und Elektromotor werden Dichtigkeitsprobleme vermieden. Alle Merkmale und Vorteile, die die bisherigen Prozessthermostate Integral XT auszeichnen, sind auch bei den Tiefkältegeräten vorhanden. So bietet die serienmäßige Command-Konsole eine grafische LCD-Anzeige zur einfachen und intuitiven Bedienung und diverse Schnittstellen als Einschubmodule ermöglichen ein flexibles Arbeiten.

Eine typische Anwendung ist die Temperierung exothermer und endothermer chemischer Reaktionen in Technikum oder Miniplant, die in Glas-, Emaille- oder Edelstahlreaktoren stattfinden. Weiterhin kommen die Thermostate bei Materialtests bei tiefen Temperaturen und an Prüfständen in der Automobilindustrie zum Einsatz.

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