Vernetzte Temperiertechnik

Lauda präsentiert neue Generation der Integral Prozessthermostate

Lauda hat seine bewährte Gerätelinie der Integral Prozessthermosthate weiterentwickelt und Modelle der T- und XT-Reihe in das "digitale Zeitalter" überführt. Zu den Neuerungen gehören z.B. ein intuitives Steuerungskonzept über mobile Endgeräte, eine verbesserte Pumpenleistung oder das modulare, erweiterbare Schnittstellenkonzept.

Lauda Integral Displays © Lauda

Die neuen Lauda Integral T Prozessthermostate sorgen für die effiziente Kontrolle externer Temperierprozesse im Temperaturbereich von -30 bis 150 °C. Die Geräte ermöglichen schnelle Temperaturwechsel durch angepasste Heiz- und Kälteleistungen mit kleinem internen Volumen. Durch das offene Hydrauliksystem entlüftet das Gerät schnell und ohne Funktionseinschränkungen. Damit ist es ideal für Temperierprozesse mit häufigem Verbraucher- oder Prüflingswechsel. Klassische Anwendungsgebiete sind Reaktionskontrollen oder Klimasimulationen. Eine zuverlässige, leistungsstarke Eintauchpumpe sowie der interne Bypass zur Druckbegrenzung gehören zur Standardausstattung des Integral T.

Die dynamischen und leistungsstarken Lauda Integral XT Prozessthermostate hingegen arbeiten nach dem Durchflussprinzip mit Kaltölüberlagerung und ermöglichen die Nutzung des erweiterten Temperaturbereichs von -90 bis 320 °C mit einem einzigen Temperiermedium. Durch die elektronisch geregelte, magnetgekuppelte achtstufige Variopumpe kann der Volumenstrom sowohl für druckempfindliche Verbraucher als auch für Applikationen mit hohem hydraulischem Widerstand thermisch optimal angebunden werden. Ein interner Bypass, ebenfalls eine serienmäßige Neuerung der XT Modelle, erhöht hier zusätzlich die Flexibilität. Er erhöht den Volumenstrom innerhalb des Gerätes, wenn extern nur geringe Volumenströme möglich sind und optimiert somit den Temperiervorgang.

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Erstmals integrierter Webserver

Lauda will mit den neuen Integral Geräten die Vernetzung der Temperiertechnik vorantreiben. Als erstes Seriengerät in der Unternehmensgeschichte besitzen die Prozessthermostate einen integrierten Webserver. Damit können die Geräte in bestehende Unternehmensnetzwerke eingebunden werden und erlauben so die Überwachung und Steuerung über PC – auf Wunsch auch mit mobilen Endgeräten. Aufstellungsort und Bedienung können bei Bedarf voneinander entkoppelt werden. Hierdurch wird eine standortübergreifende Überwachung oder Steuerung ermöglicht. Die einfache Bedienung der Thermostate über ein modernes TFT-Display direkt am Gerät ist darüber hinaus weiterhin möglich.

Neues Schnittstellenkonzept sorgt für Flexibilität

Die neuen Integral Prozessthermostate sorgen mit einem modularen und zukunftssicheren Schnittstellenkonzept für maximale Vernetzung der Anwenderprozesse. Serienmäßig verfügen die Geräte über Schnittstellen wie Ethernet, USB oder Pt 100. Weitere Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle lassen sich problemlos über Module hinzuschalten. Dadurch lassen sich Integral Thermostate flexibel in verschiedenen Kommunikationsszenarien integrieren. Zusätzlich werden alle Drehstromgeräte der Lauda Integral Linie für den Betrieb mit einer Netzfrequenz von 50 oder 60 Hz (bifrequent) ausgestattet – ein großer Nutzen für Anwender, die ihre Geräte flexibel an verschiedenen Standorten weltweit zum Einsatz bringen wollen.

Modulare Bauweise für einfacheren Service

Die Lauda Integral Gerätetypen sind in drei unterschiedlichen Gehäusegrößen und einer Kühlleistung von 1,5 bis 18 kW verfügbar. Während bei der kleinsten Gehäusegröße die Bedieneinheit ergonomisch vorteilhaft auf der Geräteoberseite angebracht ist, befindet sich diese beim mittleren und beim großen Gehäuse an der rechten Seite auf Augenhöhe. Bei allen Geräten befinden sich die elektrischen und hydraulischen Anschlüsse auf der rechten Seite. So sind diese gut bedien- und einsehbar. Mit dem Command Touch bietet Lauda zudem eine intuitive Bedieneinheit mit Touch-Display und erweitertem Funktionsumfang als Zubehör an, die per Kabel an das Gerät angeschlossen wird.

Ein wichtiger Aspekt bei der Neuentwicklung der Integral Serie war die Europäische F-Gas-Verordnung. Sie sorgt für die schrittweise Beschränkung der am Markt verfügbaren Mengen an teilfluorierten Kohlenwasserstoffen bis zum Jahr 2030. Der Bedarf an zukunftssicheren Temperiergeräten, die konform zur F-Gas-Verordnung arbeiten, ist deutlich gestiegen. »Wir haben in die Entwicklung der Kältetechnik viele Gedanken und Know-how einfließen lassen«, erzählt der Leiter Forschung & Entwicklung bei Lauda, Dr. Jürgen Dirscherl, denn »ein einfacher Austausch des Kältemittels würde zu Einschränkungen bei den Leistungsdaten führen« und damit die Prozesse der Kunden gefährden. Ziel der Lauda-Experten war es, ein Gerät zu entwickeln, dass die neue Generation reibungslos bestehende Integral Geräte älterer Bauart ersetzen kann. »Damit«, so Dr. Dirscherl, »stellen wir die Prozesssicherheit bei unseren Kunden sicher«. Viele bewährte Funktionen und technische Lösungen der Integral Linie wurden beibehalten.

Quelle: Lauda

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