Projekt BIOCOMBUST

Plattform zum Thema Biomasse ist online

Mehr als 30 eigens produzierte Kurzfilme mit einer Länge von einer bis drei Minuten, verfügbar auf Deutsch und Französisch: Die Plattform „backstage“, mit der sich das Projekt BIOCOMBUST der Öffentlichkeit vorstellt, ist online.

Im Projekt BIOCOMBUST untersuchen Forscher die bei der Verbrennung von Holz, Hackschnitzeln und Pellets erzeugten partikelförmigen Emissionen, also kleinste Staubkörner, und die zurückbleibenden Aschen. (Foto: BIOCOMBUST)

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erläutern in den Videos, wie sie ihre Forschungsfragen zu den gesundheitlichen Aspekten der energetischen Biomassenutzung bearbeiten. Zusätzlich gibt es weitere Hintergrundinformationen rund um das Thema Biomasseverbrennung.
Die Beiträge beschreiben die Vor- und Nachteile der energetischen Nutzung von Biomasse und stellen Verbrennungsanlagen sowie unterschiedliche Brennstoffe vor. Sie behandeln den Ursprung, die Größe und die Analyse von Aschen und Partikeln sowie das Thema Luftqualität und erklären, welchen Einfluss die Partikel auf die menschliche Gesundheit haben. Außerdem befassen sich die Filme mit der Frage, ob Aschen aus der Biomasseverbrennung als Rohstoffe in der Zementproduktion dienen können.
Hinzu kommen Portraits der am Projekt beteiligten Forscherinnen und Forscher. Darüber hinaus bietet ein Online-Quiz den Besucherinnen und Besuchern der Webseite die Möglichkeit, ihr Wissen zu überprüfen. Unter den Teilnehmenden wird auf der BIOCOMBUST-Abschlusskonferenz am 23. April 2015 im Maison de la Région Alsace in Strasbourg ein iPod Nano Verlost.
BIOCOMBUST ist ein fächerübergreifendes Forschungsprojekt, an dem Partnerinstitutionen aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland beteiligt sind – darunter die Universität Freiburg und die Université de Haute-Alsace als Mitglieder von Eucor, dem trinationalen Universitätsverbund in der Region am Oberrhein. Es untersucht die bei der Verbrennung von Holz, Hackschnitzeln und Pellets erzeugten partikelförmigen Emissionen, also kleinste Staubkörner, und die zurückbleibenden Aschen. Leitfragen sind unter anderem, wie sich die daraus entstehende Luftbelastung auf die menschliche Gesundheit auswirkt und ob die Aschen der Zementindustrie als Rohstoff dienen können.
BIOCOMBUST läuft bis Mai 2015 und verfügt über ein Budget von knapp 2,1 Millionen Euro. Die Hälfte davon finanziert die Europäische Union über das Programm „INTERREG IV A Oberrhein“, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck fördert.
Webseite „backstage“: http://biocombust.eu/backstage

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