
Forschende verstehen und steuern die Müllabfuhr der Zellen
Erkenntnisse zur Autophagie: Schwache Molekül-Wechselwirkungen sind entscheidend für den Zellabbau. Dies könnte neue Therapieansätze für Alzheimer und Krebs ermöglichen.

Biologische Zellforschung (www.labo.de)
Empirische Zellversuche mit KI und Automatisierung vereinfachen
In der biologischen Zellforschung werden automatisierte Versuche zunehmend zum Standard, und sie machen reproduzierbare Ergebnisse möglich. Ein Team von Freiburger Forschenden möchte die Arbeit von Labormitarbeitenden darüber hinaus erleichtern.

Grenzflächen und Grenzphasen im Fokus (www.labo.de)
200 000 Euro für Forschung zu nachhaltiger Energie
Solarzellen, Batterien und Brennstoffzellen spielen eine Schlüsselrolle in der Energiewende. Grenzflächen und Grenzphasen steuern ihre Effizienz und Langlebigkeit. An der Weiterentwicklung dieser Technologien arbeitet zukünftig eine „Saltus!"-Forschungsgruppe im Bereich nachhaltiger Energie der Universität Freiburg. Die Eva Mayr-Stihl Stiftung unterstützt sie mit 200 000 Euro über zwei Jahre.

Pflanzenevolution (www.labo.de)
Kälteschutz für Zellmembranen
Eine Forschungsgruppe der Universität Freiburg und der Universität Göttingen hat einen Schutzmechanismus gegen Kälte, der bislang nur in Blütenpflanzen bekannt war, in einem Moos nachgewiesen.

Immunologische Forschung (www.labo.de)
Wechselwirkungsdauer mit T-Zellen und das Erkennen von Krankheitserregern
Forschende zeigen mit Hilfe der Optogenetik, dass die Dauer der Wechselwirkung von Molekülen mit T-Zellen eine Rolle bei der Unterscheidung körpereigener Moleküle von Krankheitserregern spielt.

Abstände in Biomolekülen exakt messen (www.labo.de)
Die Vermessung der Nanowelt
Eine weltweite Studie mit Beteiligung von 20 Laboren hat eine Methode verfeinert, um die Abstände innerhalb einzelner Biomoleküle exakt messen zu können.

Prozesse der Zellreinigung untersucht (www.labo.de)
Die Rolle von Proteinen bei Membranfusionen
Forscher konnten neue Erkenntnisse über die Rolle von Proteinen bei der für die Zellreinigung wichtigen Verschmelzung von Autophagosomen und Vakuolen gewinnen.

Von der 2D-Kultur zum Organ-on-Chip (www.labo.de)
Wie geht’s den Zellen?
Einige Ansätze von Organ-on-Chip- und Human-on-Chip-Systemen verwenden bereits Mikrosensoren. Für viele andere Systeme könnte metabolisches Monitoring ein großer Gewinn sein.

Signalübertragung (www.labo.de)
Wie Enzyme kommunizieren
Freiburger Wissenschaftler erklären einen Mechanismus in Zellen, der elektrische Signale in chemische Signale umwandelt. Die beteiligten Enzyme bilden dazu einen Protein-Superkomplex.

Wie Moose an Land überlebten (www.labo.de)
Die Schutzschicht der Ur-Landpflanzen
Biologen enthüllen bei Moosen einen Mechanismus, der für die Evolution von Ökosystemen auf dem Festland entscheidend war. Ein internationales Forschungsteam hat einen biochemischen Reaktionsweg entdeckt, der bei Moosen für die Entwicklung der Kutikula verantwortlich ist.

Navigationsforschung (www.labo.de)
Ameisen im „Hamsterrad“
Die in ausgetrockneten Salzseen lebenden Wüstenameisen sind Modelltiere für Navigationsforschung: Sie können sich auf Futtersuche in ihrer flachen, kargen und lebensfeindlichen Umgebung so orientieren, dass sie jederzeit zum Nest zurückfinden.

Wie Pflanzen lebenslang neue Organe bilden (www.labo.de)
Der Ursprung der Stammzellen
Die Arbeitsgruppe des Freiburger Pflanzenbiologen Prof. Dr. Thomas Laux hat im Fachmagazin „Developmental Cell“ erste Ergebnisse dazu veröffentlicht, wie Spross-Stammzellen bei Pflanzen in der Embryogenese – der Bildung des Embryos – entstehen.

Venusfliegenfalle (www.labo.de)
Beute dient auch der Energiegewinnung
Die Venusfliegenfalle fängt Insekten nicht nur, um an wertvolle Nährstoffe zu gelangen: Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Heinz Rennenberg und Lukas Fasbender vom Institut für Forstwissenschaften der Universität Freiburg hat nachgewiesen, dass die fleischfressende Pflanze aus ihrer Beute auch Energie gewinnt.

Evolutionsforschung (www.labo.de)
Ursprung der Stomata entschlüsselt
Ein internationales Forschungsteam hat aufgedeckt, welcher genetische Mechanismus die evolutionäre Entwicklung von Stomata ursprünglich ermöglicht hat.

Lichtrezeptor als Thermosensor (www.labo.de)
Wie Pflanzen die Temperatur messen
Pflanzen reagieren empfindlich auf Veränderungen ihrer Umgebungstemperatur. Die Ackerschmalwand hat beispielsweise bei 22 °C einen kompakten Wuchs. Erhöht sich die Temperatur, zeigt die Pflanze ein gesteigertes Längenwachstum.

Salzanpassungsstrategien von Cyanobakterien (www.labo.de)
Neue Schutzsubstanz zum Überleben entdeckt
Cyanobakterien, die früher als Blaualgen bezeichnet wurden, sind photosynthetisierende Bakterien, die eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf spielen.

Materialica Gold Award 2016 (www.labo.de)
Vorbild Drachenbaum
Der „Materialica Design + Technology Gold Award 2016“ in der Kategorie „Surface and Technology“ geht an ein Team unter Beteiligung von Prof. Dr. Thomas Speck und Dr. Tom Masselter von der Plant Biomechanics Group und vom Botanischen Garten der Universität Freiburg.

CO2-Fixierung in Pflanzen (www.labo.de)
Der Ursprung der Photosynthese
Die Umwandlung von Licht in chemische Energie, die Photosynthese, ist einer der wichtigsten biologischen Prozesse auf Erden. Photosynthese findet in den grünen Teilen von Pflanzen und Algen statt und bildet die Grundlage für die Ernährung von Pilzen, Tieren und Menschen.

Pflanzenforschung in Klimakammern (www.labo.de)
Wie Pflanzen auf Umweltveränderungen reagieren
Temperatur, Licht, Feuchtigkeit: Diese drei Umweltparameter sind in der experimentellen Pflanzenforschung zentral und müssen in Versuchen unabhängig voneinander reguliert werden.

Unterwegs in einer Trillionstel Sekunde (www.labo.de)
Richtung ultraschneller Elektronen mithilfe eines Lasers kontrollieren
Eine Attosekunde oder eine Trillionstel Sekunde: Mit dieser unvorstellbaren Geschwindigkeit bewegen sich Elektronen in Atomen und Molekülen und bestimmen so chemische, physikalische und biologische Prozesse wie die Photosynthese.

Epilepsie auf molekularer Ebene (www.labo.de)
Zusammenhang zwischen fehlgebildeter Hirnrinde und Erkrankung
Warum birgt eine strukturelle Unregelmäßigkeit im Schläfenlappen des Menschen ein erhöhtes Potenzial für epileptische Anfälle? Diese Frage beschäftigt Fachkreise schon seit Langem.

Wie Cyanobakterien Helligkeit wahrnehmen (www.labo.de)
Das große Strömen zum Licht
Seit 300 Jahren – also seit es Mikroskope gibt – fragen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Bakterien Licht wahrnehmen und darauf reagieren können. Ein Team um Prof. Dr. Annegret Wilde hat das Rätsel nun gelöst.

Internationalem Wettbewerb iGEM (www.labo.de)
Forschungsteam der Uni Freiburg nimmt teil
Das iGEM-Team der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stellt der Jury in Boston die neu entwickelte „Microarray Xeroxing“ Technik vor. Dank der Technik lassen sich mit nur wenigen Tropfen Blut gleichzeitig, schnell und kostengünstig viele verschiedene Krankheiten detektieren.

Enzym knackt aromatische Verbindungen (www.labo.de)
Wie Bakterien Benzolringe ohne Sauerstoff abbauen
Ein Forschungsteam der Uni Freiburg um Prof. Dr. Matthias Boll und seine Doktorandin Simona G. Huwiler hat herausgefunden, wie Bakterien mithilfe eines Enzyms aromatische Benzolringe ohne Beteiligung von Sauerstoff abbauen können.

Stammzellschalter auf Wanderschaft (www.labo.de)
Signale in Pflanzenwurzeln bestimmen die Aktivität von Stammzellen
Wurzeln wachsen fortwährend, um eine Pflanze mit Wasser und Mineralien zu versorgen und sie fest im Boden zu verankern. Dafür verantwortlich sind pluripotente Stammzellen.

Auswirkungen der Biomasseverbrennung (www.labo.de)
Forschungsprojekt BIOCOMBUST stellt Abschlussergebnisse vor
Bei der Verbrennung von fester Biomasse wie Holz, Hackschnitzeln und Pellets entstehen Aschen und partikelförmige Emissionen, also kleinste Staubkörner.

Erfolgreiches Raketenexperiment (www.labo.de)
Besseres Silicium für Photovoltaikanlagen
Zum zehnten Mal hat sich ein Team der Freiburger Kristallographie an einem Raketenexperiment beteiligt. Die Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie bei der Herstellung von Silicium für Photovoltaikanlagen störende Partikel eingebaut werden.

Projekt BIOCOMBUST (www.labo.de)
Plattform zum Thema Biomasse ist online
Mehr als 30 eigens produzierte Kurzfilme mit einer Länge von einer bis drei Minuten, verfügbar auf Deutsch und Französisch: Die Plattform „backstage“, mit der sich das Projekt BIOCOMBUST der Öffentlichkeit vorstellt, ist online.

Less sulfite in wine
Researchers from the University of Freiburg clarify structure and function of new enzyme that reduces sulfite even faster. Sulfites are sulfurous substances that occur naturally. They are poisonous for many life forms even at small concentrations.

Neues RNA-Bioinformatik-Zentrum (www.labo.de)
Zelldaten analysieren und interpretieren
Neues Leistungszentrum der Universitäten Freiburg und Leipzig: Moderne Methoden zur Untersuchung von Zellfunktionen, zum Beispiel bei der Genomforschung, sorgen für enorme Datenmengen im Terrabyte-Bereich.

Augenentwicklung (www.labo.de)
Organbildung durch fließendes Gewebe
Mit einer Live-Analyse der Augenentwicklung haben Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Freiburg grundlegende neue Erkenntnisse zur Entstehung der Augenkrankheit Kolobom gewonnen und die bisherige Lehrmeinung zur Entwicklung des Sinnesorgans bei Wirbeltieren revidiert.

Weniger Schwefel im Wein (www.labo.de)
Schneller Umsatz von Sulfit
Sulfite sind schwefelhaltige Substanzen, die natürlich vorkommen und schon in geringer Konzentration giftig auf viele Lebewesen wirken. Außerdem werden Sulfite sowie Schwefeldioxid beispielsweise Wein und Trockenfrüchten beigemischt.

Das Projekt Rh(e)in-Solar (www.labo.de)
Lichtblicke in der Solarforschung
Zum Anfang des „internationalen Jahres des Lichts und der lichtbasierten Technologien“ der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Netzwerks Rh(e)in-Solar ihre Ergebnisse aus drei Jahren Solarforschung am Oberrhein.

Kleines Molekül mit hohem Lichtschutzfaktor (www.labo.de)
Wie Cyanobakterien sich an Lichtschwankungen anpassen
Cyanobakterien sind Organismen, die Fotosynthese betreiben und ihre Energie mithilfe von Licht gewinnen. Dabei produzieren sie Sauerstoff. Zu viel Sonnenstrahlung kann die empfindlichen Fotosynthesesysteme in den Zellen zerstören.

Von Nährstoffmangel bedrohte Regionen (www.labo.de)
Mangelernährung und Bestäubung hängen zusammen
Menschen aus Gebieten, in denen die landwirtschaftliche Produktion stark von Bestäubung abhängig ist, leiden mit einer dreimal höheren Wahrscheinlichkeit als andere an einem Mikronährstoffmangel.

Moose überleben Klimakatastrophen (www.labo.de)
Pflanzliche Überlebenskünstler
Seit mehr als 400 Millionen Jahren wachsen Moose auf der Erde. In dieser Zeit haben sie viele Klimakatastrophen überstanden, die robustere Lebewesen, wie zum Beispiel die Dinosaurier, auslöschten. Kürzlich berichteten britische Forscher von einzelnen Moospflänzchen, die nach mehr als 1500 Jahren im Eissarg der Antarktis im Labor wiederbelebt wurden.

Forschungsprogramm Bioökonomie (www.labo.de)
Nachwachsende Rohstoffe nachhaltig nutzen
Neue industrielle Produkte, Holz, Algen und Stroh als Grundlage für Energieerzeugung sowie Lebens- und Futtermittel: Das Land Baden-Württemberg fördert im "Forschungsprogramm Bioökonomie" sieben wissenschaftliche Projekte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Preis für energieeffiziente... (www.labo.de)
Mikroschadstoffen mit Enzymen zu Leibe rücken
Abwasserreinigung ist ein Energiefresser - und der Bedarf wird weiter steigen, wenn Mikroschadstoffe wie Arzneimittelrückstände oder Hormone entfernt werden sollen.

Experimente an Bord von FOTON M4 (www.labo.de)
Kristalle züchten im Weltraum
Am Freitag, 18. Juli 2014 um circa 22.50 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit soll die unbemannte FOTON-M4-Kapsel auf einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in den Weltraum starten.

Ein hilfsbereites Protein als Torwächter
Zellmembranen bilden eine Barriere zwischen dem Inneren und Äußeren einer Zelle und sorgen dafür, dass schädigende Substanzen nicht eindringen.

